
2 Startplatzätze, 2 Landeplatzätze
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Le Treh: Die Kathedrale der Vogesen – Ein tiefgehender taktischer Report für Piloten Einführung: Jenseits der DHV-Datenbank
Le Treh ist weit mehr als nur ein Eintrag in einer Geländedatenbank. Für den Uneingeweihten mag es wie ein weiterer Startplatz im Elsass wirken – Koordinaten, Windrichtung, fertig. Doch für den Kenner, den Connoisseur des freien Fliegens, ist der "Treh" eine Institution. Er ist das pulsierende Herz des Vol Libre in den südlichen Vogesen, ein Ort, an dem sich die thermische Potenz eines Hochgebirges mit der sanften Topografie der Mittelgebirge und der meteorologischen Komplexität des Rheingrabens mischt.
Während offizielle Quellen wie der DHV oft nur die nackten Fakten listen – "Wind: SW, Höhendifferenz: 800m" – zielt dieser Report darauf ab, die Lücken zu füllen. Wir sprechen hier über die unsichtbaren Gefahren des Baseler Luftraums, die mikrometeorologischen Eigenheiten des "Steinbruch-Barts", die ungeschriebenen Gesetze der Ferme Auberge und die taktischen Feinheiten, die den Unterschied zwischen einem 10-Minuten-Abgleiter und einem 50-Kilometer-Dreieck ausmachen.
Le Treh, gelegen im Parc naturel régional des Ballons des Vosges, fordert Respekt. Trotz seiner scheinbaren Gutmütigkeit – die riesigen, sanften Wiesenkuppen suggerieren Einfachheit – ist er ein taktisch anspruchsvolles Gelände. Die Nähe zum Grand Ballon, dem höchsten Punkt der Vogesen, und die komplexe Talwindsystematik des Thurtals erfordern ein tiefes Verständnis der lokalen Gegebenheiten. Dieser Report dient als umfassendes Briefing für Piloten, die nicht nur fliegen, sondern das Gelände verstehen wollen.
Der Zugang zum Treh ist eine logistische Entscheidung, die den Ton für den gesamten Flugtag setzt. Das Gelände erstreckt sich über einen breiten Bergrücken zwischen dem Markstein und dem Grand Ballon, wobei der Startplatz selbst auf einer Höhe von ca. 1216 m bis 1245 m liegt.
Die Geografie des "Ballon"-Systems
Man muss die Vogesen als ein System von abgerundeten Kuppen verstehen, den sogenannten "Ballons". Le Treh ist dabei der westliche Ausläufer des Markstein-Massivs.
Talbasis: Die Orte Oderen und Fellering liegen auf ca. 440 m MSL. Dies ergibt eine beachtliche Höhendifferenz von rund 800 Metern, was für ein Mittelgebirge exzellent ist.
Exposition: Der Hauptstartplatz ist nach Süd-West (SW) ausgerichtet, was ihn perfekt für die vorherrschende Wetterlage in Mitteleuropa macht. Es gibt jedoch auch Startmöglichkeiten für West (W) und Nord-West (NW).
Die Anreise-Strategie: Vermeidung der "Auberge-Falle"
Ein kritischer Fehler, den Erstbesucher oft begehen, ist der Versuch, direkt bis zur Ferme Auberge Le Treh zu fahren und dort zu parken.
Das Problem: Die Parkplätze direkt an der Auberge sind extrem begrenzt und primär für die Gäste des Restaurants reserviert. An fliegbaren Wochenenden herrscht hier Chaos. Das Verhältnis zwischen Landwirten und Fliegern ist fragil; blockierte Zufahrten gefährden dieses Gleichgewicht.
Die Lösung (Der "Walk & Fly"-Ansatz): Erfahrene Piloten parken oft am großen Parkplatz der Skistation Le Markstein (ca. 1 km östlich) oder am Parkplatz "Steinlebach". Von dort führt ein angenehmer, ca. 10-15 minütiger Fußweg über die Chaumes (die typischen Hochweiden) zum Startplatz. Dies dient nicht nur dem Aufwärmen, sondern auch der mentalen Vorbereitung und dem ersten Check der Windverhältnisse an den verschiedenen Kanten.
Die Navette: Der Herzschlag des Thurtals
Ein logistisches Juwel der Region ist die "Navette des Crêtes". Anders als in vielen Fluggebieten, wo man auf Daumen raus (Trampen) oder komplizierte Auto-Rotationen angewiesen ist, existiert hier ein gut organisiertes Shuttlesystem.
Taktung: In der Hochsaison (Juli/August) verkehrt der Bus täglich. In der Nebensaison (Juni/September) an Wochenenden.
Route & Haltestellen: Der Bus verbindet den Talboden (Bahnhof Fellering/Wesserling) mit dem Kamm (Markstein).
Der "Piloten-Stop": Für Gleitschirmflieger ist die Haltestelle "Cimetière" (Friedhof) in Fellering entscheidend. Sie liegt strategisch günstig in der Nähe des Landeplatzes Wagga und ist vom Hauptlandeplatz Aerotec in Oderen gut erreichbar (ca. 10-15 Min Fußweg oder kurzes Trampen).
Drop-off: Der Bus setzt Sie entweder direkt am Abzweig zum Treh oder am Markstein ab.
Kosten: Der Preis ist mit ca. 4€ pro Fahrt (oder weniger mit lokalen Gästekarten) extrem fair und eliminiert den Stress der Fahrzeugrückholung.
Hike & Fly: Der sportliche Aufstieg
Für Piloten, die den Aufstieg als Teil des Erlebnisses sehen, bietet der Treh exzellente Möglichkeiten. Der Aufstieg von Oderen (nahe Camping Aerotec) über den GR5 oder lokale Forstwege dauert je nach Kondition 1,5 bis 2 Stunden. Der Weg führt durch dichte Buchen- und Tannenwälder, bis man plötzlich auf die offene Hochebene tritt – ein dramatischer Szenenwechsel, der die Dimensionen des Fluggeländes verdeutlicht.
Der Startplatz am Treh ist keine bloße Schneise, sondern eine riesige, natürliche Arena. Die Dimensionen sind so großzügig, dass selbst an Tagen mit hunderten Piloten (was an guten Wochenenden keine Seltenheit ist) selten echtes Gedränge beim Startlauf entsteht – wohl aber bei der Schirmvorbereitung.
Die Zonen-Disziplin
Es herrscht eine strikte, wenn auch oft nur durch Schilder und soziale Kontrolle durchgesetzte Zonenaufteilung :
Vorbereitungszone (Zone de Préparation): Diese befindet sich hinter der markanten Holzbarriere. Hier wird gepackt, sortiert und das Gurtzeug angelegt. Wichtig: In dieser Zone ist das Aufziehen der Schirme (Groundhandling) strikt untersagt, um die Ruhe und Sicherheit der wartenden Piloten nicht zu gefährden.
Startzone (Zone de Décollage): Der Bereich vor der Barriere ist ausschließlich dem Startvorgang gewidmet. Der Untergrund ist eine Mischung aus Heidekraut und robustem Gras, meist steinfrei und fehlerverzeihend.
Schutzgebiete: Die umliegenden Chaumes sind oft Natura 2000 Schutzgebiete. Das Betreten der hohen Vegetation abseits der Wege und der gemähten Startfläche sollte vermieden werden, um Konflikte mit Naturschützern und Landwirten zu vermeiden.
Wind-Szenarien und die "Nord-Falle"
Die Ausrichtung des Treh ist primär Süd-West. Dies macht ihn ideal für thermische Tage und Frontdurchgänge aus Westen. Doch die Topografie hält Tücken bereit.
Süd-West (SW) bis West (W): Dies sind die "Sahnebedingungen". Der Hang wird laminar angeströmt, die Thermik löst sich zuverlässig an der Kante oder am vorgelagerten Waldgürtel ab.
Nord-West (NW): Ebenfalls gut fliegbar. Man orientiert sich beim Start tendenziell etwas weiter nach rechts (Richtung Westen).
Die tödliche Falle: Nord (N) und Nord-Ost (NO):
Hier zeigt sich die dunkle Seite des Treh. Der Startplatz liegt im aerodynamischen Schatten (Lee) des Grand Ballon (1424 m) und der nördlichen Kette.
Das trügerische Signal: An thermischen Tagen kann es vorkommen, dass am Startplatz ein leichter Aufwind (Anwind) herrscht, der durch thermisches "Ansaugen" entsteht. Der Windsack steht "gut". Doch dies ist eine Illusion.
Die Realität: Sobald Sie wenige hundert Meter rausfliegen, verlassen Sie die geschützte Blase und geraten in den massiven Rotor des überregionalen Nordwinds. Turbulenzen, Klapper und massives Sinken sind die Folge.
Die Regel: Prüfen Sie IMMER die Windwerte am Grand Ballon und am Markstein. Wenn dort eine Nordkomponente (N/NO) angezeigt wird, ist der Treh tabu, auch wenn es am Startplatz ruhig wirkt. Ausweichgelände für diese Lagen sind der Schnepfenried oder La Bresse.
Wer am Treh oben bleiben will, muss wissen, wo die Motoren stehen. Das Gelände funktioniert wie ein riesiger thermischer Kollektor.
Der "Steinbruch" (La Carrière) – Der Hausbart
Blickt man vom Startplatz nach Südwesten, sieht man im Waldgürtel unterhalb der Hochebene einen alten Felsabbruch oder Steinbruch.
Funktionsweise: Dieser Bereich heizt sich früher auf als der Wald. Wenn es am Startplatz noch schwächelt oder man nach dem Start Höhe verliert, ist dies oft der "Retter in der Not".
Taktik: Statt direkt ins Tal abzugleiten (was viele Anfänger tun), halten sich erfahrene Piloten links über dem Waldrücken und suchen über dem Steinbruch den Anschluss. Hier löst sich oft eine zuverlässige, enge Thermik ab, die einen wieder auf Startplatzhöhe und darüber hinaus katapultiert.
Das "Magic Evening" Phänomen (Restitution)
Die Vogesen sind in der Fliegerszene legendär für ihre abendliche Restitution.
Der Mechanismus: Die westlich ausgerichteten Hänge und die dichten Wälder speichern tagsüber massive Mengen an Sonnenenergie. Wenn am späten Nachmittag (ca. ab 17:00 oder 18:00 Uhr im Sommer) der Talwind schwächer wird und die Sonneneinstrahlung flacher einfällt, beginnt der Wald, diese Wärme "auszuatmen".
Das Ergebnis: Es entsteht eine großflächige, butterweiche Hebung ("Öl-Thermik"). Anders als die ruppige Mittagsthermik ist dieses Steigen sanft und laminar. Man kann oft stundenlang bis zum Sonnenuntergang (offiziell: Ende der bürgerlichen Dämmerung) ohne einen einzigen Kreis in der Luft "parken". Dies ist die Zeit für Genussflieger und Fotografen.
Der Talwind-Düseneffekt
Während es oben am Startplatz noch angenehm sein kann, entwickelt das Thurtal (Vallée de la Thur) ein Eigenleben.
Das Tal verläuft von West nach Ost und fungiert bei Westwindlagen wie eine Düse.
Der Talwind kann in Oderen/Fellering am Nachmittag Geschwindigkeiten von 25-30 km/h erreichen, während am Startplatz nur 15 km/h herrschen.
Warnzeichen: Achten Sie beim Flug auf die Rauchfahnen im Tal oder die Bewegung der Pappelwipfel entlang der Thur. Wenn sich die Bäume stark biegen, wird die Landung "sportlich" und erfordert eine defensive Einteilung (siehe Abschnitt Landung).
Für Streckenflieger (Cross Country / XC) ist der Treh einer der besten Ausgangspunkte in Frankreich nördlich der Alpen. Doch die Freiheit wird durch einen unsichtbaren Deckel begrenzt: Die TMA Basel.
Die Luftraum-Problematik (TMA Bâle-Mulhouse)
Dies ist der wichtigste Abschnitt für Ihre Sicherheit und Lizenz. Der Treh liegt im Einflussbereich des internationalen Flughafens Basel-Mulhouse-Freiburg (LFSB).
Die Struktur: Der Luftraum über den südlichen Vogesen ist wie eine umgekehrte Treppe aufgebaut (TMA Sektoren).
Der Deckel: Am Treh selbst und im Bereich des Thurtals befindet man sich meist unter der TMA 5. Die Untergrenze (Floor/Plancher) variiert je nach Sektor und aktuellen Vorschriften, liegt aber oft im Bereich von FL 65 (ca. 1980 m) bis FL 75 (ca. 2280 m).
Die Gefahr: Wenn Sie vom Treh nach Osten Richtung Rheinebene fliegen (z.B. Richtung Grand Ballon und weiter raus), sinkt der erlaubte Luftraumdeckel drastisch ab! Weiter östlich beginnen Sektoren mit Untergrenzen von 1350 m oder noch tiefer (TMA 4, TMA 2 etc.). Ein Einflug in diese Zonen (Luftraum D oder C) ist ohne Freigabe verboten und wird radargestützt überwacht. Verstöße gefährden das Fluggebiet massiv.
R164-C (Cornimont): Nördlich/Westlich gibt es militärische Übungsgebiete (R164). Diese sind oft unter der Woche (Mo-Fr) aktiv. Wenn aktiv, ist der Einflug verboten. Am Wochenende sind sie meist inaktiv, aber der Status muss vor dem Flug geprüft werden (AZBA Bandansage oder online).
XC-Routen-Klassiker
Das "Kleine Tour" (Le Petit Tour):
Start Treh -> Querung nach Westen zum Drumont. Der Drumont ist ein markanter, kahler Graskopf.
Schlüsselstelle: Die Querung des Tals von Urbès. Man benötigt genügend Abflughöhe am Treh/Steinbruch, um sicher am Drumont anzukommen.
Rückflug via Gustiberg oder direkt zurück zum Treh.
Die "Rennstrecke" (Le Grand Parcours):
Start Treh -> Richtung Osten zum Grand Ballon.
Der Grand Ballon (mit der markanten weißen Radarkuppel) ist der thermische Hotspot. Oft steht über den Felsen der Nordseite oder der Südflanke die stärkste Thermik des Tages.
Weiterflug: Vom Grand Ballon nach Norden entlang der "Route des Crêtes" Richtung Hohneck und Rothenbachkopf.
Achtung: Naturschutzgebiete (Réserve Naturelle Frankenthal-Missheimle) am Hohneck beachten! Oft gelten Mindestflughöhen (z.B. 300m/1000ft AGL).
Die Landung im Thurtal ist der Moment, in dem volle Konzentration gefordert ist. Das Tal ist eng, industriell geprägt und windanfällig.
Hauptlandeplatz: Aerotec (Oderen/Fellering)
Dieser Landeplatz liegt im Industriegebiet ("Zone Artisanale") zwischen Oderen und Fellering.
Charakteristik: Eine Wiese, die groß genug für Gleitschirme ist, aber von Hindernissen "umzingelt" wird: Eine große Fabrikhalle im Westen, die Straße im Osten, die Bahnlinie und Bäume.
Volte (Landeanflug): Die Standard-Volte ist meist eine Linksvolte (Main gauche).
Die "Fabrik-Falle": Bei dem oft vorherrschenden Talwind (Westwind) entsteht hinter der großen Fabrikhalle und den Baumreihen ein deutlicher Lee-Bereich (Turbulenz). Es ist essenziell, die Position vor (luvseitig) der Hindernisse abzubauen und nicht zu weit nach hinten über die Gebäude zu treiben.
Talwind-Gradient: In Bodennähe kann der Wind durch Reibung und Hindernisse schwächer oder turbulenter sein als in 50m Höhe. Rechnen Sie mit einem starken Geschwindigkeitsgradienten im Endanflug.
Ausweichlandeplatz: Wagga
Etwas weiter talabwärts Richtung Fellering, entlang der Bahnlinie, liegt der Platz "Wagga".
Vorteil: Er ist oft etwas freier angeströmt und weniger "verbaut" als Aerotec.
Nachteil: Er liegt weiter entfernt vom "sozialen Zentrum" (Flugschule Cumulus, Treffpunkt der Navette).
Toplandung (Le 'Wagga' d'en haut)
Das Toplanden am Treh ist extrem beliebt und dank der riesigen Wiesen hinter dem Startplatz auch gut machbar.
Technik: Man fliegt hinter die Hangkante (Lee-Seite des Starts), lässt sich versetzen und landet auf der leicht ansteigenden Hochebene.
Gefahr: Bei starkem Wind (> 20 km/h) bildet die Hangkante einen Rotor. Wer zu nah an der Kante toplanden will, kann in die Walze geraten. Wer zu weit nach hinten fliegt, landet in den Turbulenzen der Baumreihen oder im Sinken. Die "goldene Mitte" muss erflogen werden.
Ein Flugtag am Treh ist nicht komplett ohne das Eintauchen in die lokale Kultur.
Ferme Auberge Le Treh
Direkt am Startplatz gelegen, ist die Ferme Auberge mehr als nur ein Restaurant; sie ist eine Institution.
Kulinarik: Das Pflichtgericht ist das Repas Marcaire. Es besteht traditionell aus einer Fleischpastete (Tourte), gefolgt von Roigabrageldi (in Butter und Speck langsam geschmelzte Kartoffeln) mit geräuchertem Schweinefleisch (Collet fumé). Zum Nachtisch gibt es Tarte aux myrtilles (Heidelbeerkuchen) oder Siaskass (frischer Münsterkäse mit Kirschwasser).
Etikette: Die Auberge ist oft voll. Man setzt sich an lange Holztische dazu. Es ist laut, herzlich und rustikal. Piloten sind willkommen, solange sie nicht die Eingänge mit Pack Säcken blockieren.
Unterkunft
Ferme Auberge: Es gibt Schlafsäle und einfache Zimmer. Reservierung ist Wochen im Voraus essenziell.
Camping:
Camping de l'Aérotec (Oderen): Direkt am Landeplatz. Einfach, zweckmäßig, strategisch perfekt für Piloten.
Camping Le Schlossberg (Kruth): Etwas weiter talaufwärts am See. Schöner gelegen, mehr Komfort, gut für Familien.
Jahreszeit Charakteristik Besonderheiten Frühling (März-Mai) Starke Thermik, hohe Basis. Beste Zeit für XC. Kalt auf 1200m! Schneereste möglich. Sommer (Juni-Aug) Stabilere Luft, starke Talwinde. Zeit der "Magic Evenings" (Restitution). Mittags oft sehr bockig. Herbst (Sept-Okt) Klare Luft, ruhige Thermik. Genussfliegen. Farbenpracht ("Indian Summer" in den Vogesen). Winter (Nov-Feb) Oft Inversion oder Schnee. Startplatz ist auch Skigebiet. Zugang kann eingeschränkt sein (Schneeketten!). Export to Sheets
Notruf: 112 (Europa) oder direkt PGHM (Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne) Xonrupt-Longemer: +33 3 29 63 02 90.
Funk: Die offizielle Frequenz der FFVL (Fédération Française de Vol Libre) für Flugsicherheit und Wetterinfos ist 143.9875 MHz. Hier senden auch oft die automatischen Wetterstationen (Balisen).
Baumlandung: In den Vogesen sind Baumlandungen aufgrund der dichten Bewaldung nicht selten. Wichtig: Ruhe bewahren. Nicht abschnallen, bevor Sicherung da ist. Die Bäume sind oft sehr hoch (Tannen/Buchen).
Fazit & Expertentipp
Le Treh ist zu Recht die "Kathedrale" des Fliegens in den Vogesen. Er bietet eine einzigartige Mischung aus einfacher Start-Topografie und anspruchsvoller Luftraum- und Talwind-Taktik.
Mein persönlicher "Perfect Day" Plan für Sie:
Ankunft 10:30 Uhr am Landeplatz Oderen. Auto dort parken (Rotation gesichert!).
Mit der 11-Uhr-Navette entspannt zum Markstein hochfahren.
Kleiner Fußmarsch zum Treh, dabei die Windentwicklung beobachten.
Start gegen 12:30/13:00 Uhr, wenn die Thermik zuverlässig einsetzt.
Einstieg am Steinbruch suchen, Höhe machen, kleiner Ausflug zum Drumont.
Toplandung gegen 15:30 Uhr für einen Kaffee und Tarte aux Myrtilles in der Auberge.
Neustart um 17:30 Uhr für den Abendflug in der Restitution.
Sanftes Abgleiten in den Sonnenuntergang zum Landeplatz Oderen.
Abschlussbier ("Panaché") im Wagga oder am Campingplatz.
Bon Vol et bonne route!