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Hochstein

Startplätze:1
Landungen:2
Koord.:46.8184°N, 12.7080°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 2 Landeplatzätze

Hochstein Startplatz

Start
Höhe1963m ü. M.
Koord.46.8184, 12.7080
WindO
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Hochstein Landeplatz 1

Landung
Höhe691m ü. M.
Koord.46.8304, 12.7533
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Hochstein Landeplatz 2

Landung
Höhe691m ü. M.
Koord.46.8201, 12.7737
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Fluggebiet Hochstein (Lienz): Der ultimative Guide für den ambitionierten Gleitschirmflieger Executive Summary: Die strategische Essenz des Hochsteins

Der Hochstein in den Lienzer Dolomiten ist weit mehr als nur ein lokaler Hausberg; er ist eine meteorologische und topografische Schlüsselstelle für den alpinen Streckenflug südlich des Alpenhauptkamms. Während das gegenüberliegende Zettersfeld oft als das „Wohnzimmer“ der Osttiroler Fliegerszene bezeichnet wird – sanft, fehlerverzeihend und touristisch voll erschlossen –, verkörpert der Hochstein den „wilden Bruder“. Er ist die Arena der Athleten, bekannt durch den härtesten Teamwettbewerb der Welt, den Red Bull Dolomitenmann, und dient als strategisches Sprungbrett für jene Piloten, die das komplexe Windsystem des Pustertals, Iseltals und Drautals zu nutzen wissen.

Für den Gastpiloten ist der Hochstein ein Berg mit zwei Gesichtern: Vormittags bietet er durch seine exponierte Ostflanke den frühesten Thermikeinstieg der Region und ermöglicht so den entscheidenden Zeitvorsprung für große FAI-Dreiecke. Nachmittags jedoch verwandelt er sich oft in eine aerodynamische Falle, wenn der berüchtigte Pustertaler Talwind mit 30 bis 40 km/h durch den Lienzer Talboden fegt. Wer diesen Berg verstehen will, muss sich von der reinen Konsumhaltung des „Lift-und-Fly“ verabschieden. Der Hochstein erfordert Planung, Respekt vor dem Talwindsystem und die Bereitschaft, logistische Hürden zu nehmen. Dafür belohnt er mit einer fliegerischen Qualität, die in den Ostalpen ihresgleichen sucht.

Dieser Bericht analysiert die mikroklimatischen Besonderheiten, die taktischen Feinheiten des Streckenflugs und die oft unterschätzten Gefahrenbereiche dieses Fluggebiets in einer Tiefe, die weit über die Standardinformationen der Geländedatenbanken hinausgeht. Er richtet sich an Piloten, die nicht nur abgleiten, sondern die Atmosphäre verstehen wollen.

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Die Lage im Wind-Knotenpunkt

Lienz liegt an einer der faszinierendsten meteorologischen Schnittstellen der Alpen. Hier treffen drei massive Talsysteme aufeinander, die das Flugwetter am Hochstein diktieren:

Das obere Drautal im Osten (Richtung Kärnten/Greifenburg).

Das Iseltal im Norden (Richtung Matrei/Felbertauern).

Das Pustertal im Westen (Richtung Südtirol/Sillian).

Der Hochstein (Gipfelhöhe ca. 2.057 m) ragt als markanter Sporn genau in diesen Knotenpunkt hinein. Er fungiert als westlicher Begrenzungspfeiler des Lienzer Beckens. Diese exponierte Lage macht ihn einerseits zu einem genialen Thermikauslöser, andererseits ist er aber auch das erste Hindernis, an dem sich die verschiedenen Talwindsysteme brechen.

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Topografische Charakteristik

Im Gegensatz zu den schroffen Kalkwänden der Lienzer Dolomiten im Süden ist der Hochstein geologisch gesehen Teil der Villgratner Berge (Kristallin). Seine Flanken sind großteils bewaldet, was eine weniger aggressive, aber stetige Thermikentwicklung begünstigt. Der Gipfelbereich selbst ist durch die Infrastruktur des Skigebiets (ehemalige Weltcup-Strecken) und Almwiesen geprägt.

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Der Zugang: Logistik für Fortgeschrittene

Ein wesentlicher Grund, warum der Hochstein weniger frequentiert ist als das Zettersfeld, liegt in seiner komplexen Erreichbarkeit. Während man am Nachbarberg bequem in die Gondel steigt, erfordert der Hochstein Planung. Dies ist jedoch ein Vorteil für jene, die leere Startplätze suchen.

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Die Bergbahn-Problematik

Es ist ein häufiges Missverständnis bei Gastpiloten, dass man "einfach mit dem Lift hochfährt". Die Lienzer Bergbahnen betreiben den Hochstein im Sommer primär als "Adventure Mountain" (Osttirodler, Bikepark) für den unteren und mittleren Bereich.

Sektion 1 & 2 (Schlossbergbahn & Sternalm): Diese sind im Sommer meist in Betrieb. Sie bringen Piloten jedoch nur bis zur "Moosalm" oder "Sternalm" auf ca. 1.500 m.  

Sektion 3 (Gipfellift): Der Sessellift, der bis ganz hinauf zum Startplatz führt, ist im Sommer häufig außer Betrieb oder läuft nur zu sehr spezifischen Zeiten/Events. Das bedeutet: Wer hier aussteigt, hat noch ca. 500 Höhenmeter steilen Aufstieg vor sich. Für Hike & Fly-Enthusiasten ist dies ein Genuss, für Piloten mit schwerer XC-Ausrüstung jedoch oft ein Ausschlusskriterium.

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Die Mautstraße: Der Königsweg

Die effizienteste Methode, den Startplatz zu erreichen, ist die mautpflichtige Hochsteinstraße. Sie ist der Schlüssel zum "Frühstücksflug".

Anfahrt: Von Lienz fährt man westwärts Richtung Leisach-Gries. Dort zweigt die Bannbergstraße ab (Beschilderung beachten). Die Straße windet sich in Serpentinen den Berg hinauf.

Maut: Es ist eine Mautgebühr zu entrichten (Stand 2024 ca. 6-8 €, Kleingeld bereithalten, da Automaten nicht immer Karte akzeptieren).

Parken: Der Parkplatz befindet sich kurz unterhalb der Hochsteinhütte auf ca. 2.000 m.

Shuttle-Optionen: Lokale Taxiunternehmer wie Taxi Xander haben sich auf den Transport von Fliegern und Wanderern spezialisiert. Dies ist oft die klügste Option, da das eigene Auto dann nicht am Berg steht, wenn man nach einem weiten Streckenflug ganz woanders landet. Auch Flugschulen organisieren Sammelauffahrten.

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Hike & Fly

Für sportliche Piloten bietet der Hochstein hervorragende Trainingsbedingungen. Ein beliebter Weg führt von der Moosalm (Endstation Sektion 1/2) über den "Russenweg" oder die Skipisten-Trassen zum Gipfel.

Dauer: Von der Moosalm ca. 1,5 Stunden strammer Marsch.

Landschaft: Der Weg führt durch dichten Wald, der im Sommer angenehmen Schatten spendet, bevor man auf das Hochplateau tritt.

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Der Hauptstartplatz (Gipfel/Hochsteinhütte)

Dies ist der einzige Startplatz, den Ortsfremde nutzen sollten. Er liegt strategisch perfekt, um die erste Morgenthermik abzugreifen.

Parameter Daten Quelle GPS Koordinaten N 46°49'06.20" E 12°42'28.82" Höhe 2.057 m MSL (Hütte), Startplatz leicht darunter Höhendifferenz ca. 1.350 m bis Lienz Ausrichtung O (Ost) bis SO (Südost) Schwierigkeit Mittel (wegen Topografie und Wind)  

Beschaffenheit: Der Start erfolgt oft aus einer Waldschneise heraus (ehemalige Piste/Schlepplifttrasse). Der Untergrund ist Wiese, die im Sommer durch Weidevieh „bucklig“ sein kann. Es erfordert Konzentration beim Lauf, um nicht umzuknicken.  

Starttechnik: Aufgrund der Schneise ist der Wind oft kanalisiert. Ein sauberer Rückwärtsstart ist obligatorisch. Bei Nullwind (sehr früh am Morgen) muss entschlossen und kräftig gelaufen werden, da das Gelände erst sanft und dann steiler abfällt.

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Der berüchtigte "Damenstart" – Eine Warnung

In alten Karten und Berichten zum Dolomitenmann taucht immer wieder der Begriff „Damenstart“ auf.

Lage: Er liegt deutlich tiefer als der Gipfel, ist schwerer zugänglich und extrem anspruchsvoll.

Gefahrenanalyse: Unfallberichte dokumentieren hier schwere Vorfälle. Das Gelände ist steil, oft thermisch turbulent durch vorgelagerte Baumreihen, und verzeiht keine Fehler beim Startabbruch. Piloten kollidierten hier mit Bäumen oder erlitten Strömungsabrisse beim Versuch, Hindernisse zu übersteigen.  

Empfehlung: Dieser Startplatz ist historisch relevant, aber für den modernen Freizeitpiloten irrelevant und gefährlich. Ignorieren Sie ihn, es sei denn, Sie werden von einem lokalen Guide explizit eingewiesen.

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Meteorologie: Das Spiel mit dem Wind

Wer in Lienz fliegt, muss Meteorologie nicht nur verstehen, sondern „fühlen“. Das Zusammenspiel von überregionalem Wind und lokalem Talwindsystem entscheidet hier über epische Flüge oder gefährliche Situationen.

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Das Pustertaler Talwindsystem (Der "Ostwind")

Dies ist das dominierende Phänomen. Obwohl das Pustertal geografisch im Westen liegt, saugt das thermische Tief im Zentralalpenraum die Luftmassen aus dem Osten an.

Mechanik: Die Luft strömt von Kärnten durch das Drautal, beschleunigt sich im Lienzer Becken (Düseneffekt) und drückt weiter Richtung Westen ins Pustertal und Richtung Norden ins Iseltal.  

Timing: Der Wind setzt im Sommer meist gegen 11:00 Uhr ein. Er erreicht sein Maximum zwischen 13:00 und 15:00 Uhr.

Stärke: Windspitzen von 30 bis 40 km/h im Talboden sind keine Seltenheit.  

Gefahr: Der Wind kommt am Landeplatz oft "falsch" (aus Osten). Zudem erzeugt er an den westlichen Kanten des Talkessels (z.B. hinter dem Schlossberg) massive Leewirbel.

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Das "Goldilocks"-Fenster (Die beste Zeit)

Der Hochstein ist ein klassischer „Morgenberg“.

Startzeit: Lokale Experten wie Lex Robé empfehlen einen Start zwischen 10:00 und 10:30 Uhr. Zu dieser Zeit hat die Sonne die Ostflanken bereits aufgeheizt, der Talwind ist noch moderat, und die Thermik ist organisiert.  

Der "Hausbart": Direkt nach dem Starten findet man meist rechts (südlich) über den Rippen den ersten Bart. Dieser pulsiert oft in 15-Minuten-Zyklen. Wer einen Zyklus verpasst, muss geduldig warten.

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Überregionale Windlagen

Nordföhn: Bei Nordüberdruck am Alpenhauptkamm (Felbertauern) ist der Hochstein unfliegbar. Er liegt direkt im Lee der Hohen Tauern. Die Turbulenzen können bis zum Boden durchgreifen.

Westwind: In der Höhe oft angenehm für den Rückflug aus dem Pustertal ("Heimweg sympathisch bemerkbar" ), kann aber zu einer gefährlichen Scherungsschicht führen, wenn er auf den Ost-Talwind trifft. Diese Scherungsschicht liegt oft genau auf Gipfelhöhe (2.000 - 2.500 m).

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Streckenflug (XC): Die Strategie des Dreiecks

Der Hochstein ist der ideale Ausgangspunkt für große FAI-Dreiecke, da man hier früher starten kann als auf der Gegenseite (Zettersfeld/Steinermandl).

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Route 1: Das Pustertal (Westen) – Der "Autobahn"-Schenkel

Nach dem Start und der ersten Basishöhe (mind. 2.500 m) quert man das Lienzer Becken Richtung Westen zum Thurntaler.

Vorteil: Man fliegt gegen den Talwind hinein (langsam, aber thermisch aktiv) und mit dem Talwind heraus (schnell). Das macht den Rückweg auch bei nachlassender Thermik sicher.

Wendepunkt: Oft Sillian oder weiter hinein nach Südtirol (Helm).

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Route 2: Das Iseltal (Norden) – Die Falle

Eine beliebte Route führt vom Hochstein über das Iseltal Richtung Matrei und Großglockner.

Taktik: Die Querung des Iseltals ist breit und psychologisch anspruchsvoll. Man sollte das Tschadinhorn oder das Zettersfeld hoch anfliegen.

Risiko ("Absaufer"): Wer zu tief quert, gerät in den starken Talwind, der aus dem Iseltal Richtung Lienz bläst (oder umgekehrt, je nach Tageszeit und Saugen der Tauern). Eine Außenlandung im engen Iseltal bei starkem Talwind ist oft turbulent.  

Insider-Tipp: Nutzen Sie die südwestlich ausgerichteten Flanken bei Huben ab 13:00 Uhr, wenn sie perfekt angestrahlt werden.

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Route 3: Das Drautal (Osten) – Der Kampf zurück

Wer Richtung Greifenburg fliegt, hat oft einen traumhaften Rückenwind-Schenkel.

Das Problem: Der Rückweg nach Lienz am Nachmittag. Man fliegt gegen den dann voll entwickelten Ostwind.

Schlüsselstelle: Das Anna-Schutzhaus. Hier muss man oft im Lee fliegen oder sehr hoch sein, um gegen den "Düsen-Effekt" bei Nikolsdorf anzukommen. Viele Piloten scheitern hier und müssen in Nikolsdorf oder Oberdrauburg landen und mit dem Zug zurückfahren.

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Landeplätze: Wo Präzision gefragt ist

Das Landen in Lienz ist aufgrund des Talwinds und der Infrastruktur anspruchsvoller als in reinen Schulungsgeländen wie Greifenburg.

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Hauptlandeplatz "Postleite"

Dies ist der offizielle Landeplatz der Flugschule und des lokalen Clubs.  

Koordinaten: N 46° 50.26' E 12° 46.99'.

Lage: In der Nähe der Flugschule Bruno Girstmair, erreichbar über die Zettersfeldstraße.

Die 110kV-Gefahr: Südlich des Landeplatzes verläuft eine massive Hochspannungsleitung. Diese ist aus der Luft oft schwer vor dem dunklen Walhintergrund zu erkennen. Abstand halten!.  

Lande-Volte:

Bei Westwind (selten im Tal): Standard-Linksvolte.

Bei Ostwind (Normalfall): Hier wird oft eine Rechtsvolte (bergseitig) empfohlen oder praktiziert, um nicht in den Einflussbereich der Stromleitung oder in die Leewirbel der Gebäude zu geraten. Achten Sie auf den Windsack und lokale Piloten!

Turbulenz: Bei starkem Ostwind (>20 km/h) ist der Endanflug extrem unruhig ("Schlaglöcher" ). Es empfiehlt sich, mit leicht angelegtem Beschleuniger (aktiv!) anzufliegen und erst kurz vor dem Aufsetzen voll durchzubremsen, um einen Stall im Windscherungs-Gradienten zu vermeiden.

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Landeplatz Wiesenfeld

Ein riesiger alternativer Landeplatz östlich der Zettersfeld-Talstation.

Vorteil: Sehr groß und frei angeströmt.

Nachteil: Auch hier begrenzen Stromleitungen das Areal an zwei Seiten.

Status: Es gibt widersprüchliche Infos zu Landegebühren (mal ja, mal nein). Im Zweifel immer freundlich sein und Spendenboxen nutzen.

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Webcams richtig lesen

Verlassen Sie sich nicht auf Apps. Nutzen Sie die Augen vor Ort.

Hochsteinhütte Webcam: Schauen Sie auf die Fahnen an der Hütte. Hängen sie schlaff? Perfekt. Wehen sie straff nach Westen? Alarm: Der Ostwind greift schon bis zum Gipfel durch -> Startabbruch (Rotor-Gefahr!).  

Lienz Talboden Webcam: Zeigt sie Dunst, der schnell zieht? Bewegen sich die Baumwipfel im Tal stark? Dann ist der Talwind schon zu stark für eine entspannte Landung.

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Das "Frühstücksfliegen"

Ein echter Geheimtipp für Genießer und Neulinge am Hochstein: Die Flugschule Bruno Girstmair organisiert in den Sommermonaten (Mai-September) das "Frühstücksfliegen".

Konzept: Auffahrt mit Shuttle zur Hütte, gemeinsames Bergfrühstück, Briefing zur Wetterlage und dann ein entspannter Gleitflug, bevor der Talwind einsetzt. Ideal, um das Gebiet sicher kennenzulernen.

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Die "Locals" und der Club

Der lokale Verein heißt "Touch Heaven Lienz". Der Kontakt zu diesen Piloten ist Gold wert. Sie treffen sich oft am Landeplatz Postleite oder im "Fliegerstüberl". Fragen Sie hier nach der aktuellen Basis-Höhe im Pustertal, bevor Sie starten.

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Unterkunft für Flieger

Lienz bietet vom Campingplatz bis zum Luxushotel alles.

Fliegerfreundlich: Das Hotel Goldener Fisch oder Gasthöfe in Leisach sind oft gut auf Sportler eingestellt.

Camping: Der Campingplatz am Tristacher See ist landschaftlich ein Traum, liegt aber etwas abseits der Landeplätze (Mobilität nötig).

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Alternativen (Plan B)

Wenn der Hochstein nicht geht:

Zettersfeld: Die "Schokoladenseite". Geht oft noch, wenn es am Hochstein schon zäh ist, da thermisch aktiver am Nachmittag.

Emberger Alm (Greifenburg): Das Mekka. Ca. 30 Min. Fahrt Richtung Osten. Bei starkem Westwind oft die bessere Wahl, da geschützter.

Sillian/Thurntaler: Wenn der Nordföhn leicht drückt, kann man im Pustertal manchmal noch geschützt fliegen (Vorsicht geboten!).

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Sicherheit & Notfall

Notruf: 140 (Alpinrettung) oder 112 (Euro-Notruf).

Luftraum: Beachten Sie die maximalen Flughöhen (FL 125/95 je nach Freigabe und Zone TRA). Da Lienz nahe an der italienischen Grenze liegt, informieren Sie sich über die Lufträume in Südtirol, falls Sie weit nach Westen fliegen.

Heliports: Achten Sie auf den Hubschrauberverkehr rund um das Krankenhaus Lienz (im Talboden).

Fazit

Der Hochstein ist kein Berg für den schnellen Konsum. Er ist eine alpine Herausforderung, die Planung und Respekt verlangt. Wer jedoch die Mühe des Aufstiegs (oder der Mautstraße) auf sich nimmt und das Zeitfenster am Vormittag nutzt, wird mit einem Startplatz belohnt, der den Schlüssel zu den großen Rennstrecken der Südalpen darstellt. Fliegen Sie früh, landen Sie bevor der Talwind brüllt, und genießen Sie am Nachmittag das italienische Flair am Lienzer Hauptplatz – im Wissen, den "wilden Bruder" gemeistert zu haben.

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