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Wittental

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:47.9903°N, 7.9577°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Wittental Startplatz

Start
Höhe471m ü. M.
Koord.47.9903, 7.9577
WindSW-NW
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Wittental Landeplatz

Landung
Höhe368m ü. M.
Koord.47.9906, 7.9530
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Expert-Guide Fluggebiet Wittental: Die Symbiose aus Schulungshang und Hochland-Abenteuer Executive Summary: Das Wittental für Schnellentscheider

Das Fluggelände Wittental, gelegen in der baden-württembergischen Gemeinde Stegen am Rande des Südschwarzwalds, repräsentiert eines der wichtigsten fliegerischen Zentren für die Pilotenausbildung und das Genussfliegen im Breisgau. Mit einer moderaten Höhendifferenz von 103 Metern zwischen dem Hauptstartplatz auf 471 m ü. NN und dem Landeplatz auf 368 m ü. NN bietet das Gelände ideale Voraussetzungen für die Grundschulung, erste Höhenflüge sowie das Training von Start- und Landetechniken. Die primäre Ausrichtung nach Westen bis Nordwesten macht es zum perfekten Ziel für die typischen Wetterlagen am Oberrhein, wobei der Schutz vor überregionalen Starkwinden durch die Kessellage oft noch Starts ermöglicht, wenn andere Schwarzwaldgipfel bereits im Lee liegen oder überweht werden.  

Für erfahrene Pilotinnen und Piloten fungiert das Wittental jedoch weniger als eigenständiges Ziel, sondern vielmehr als logistisches Basislager für "Hike and Fly"-Unternehmungen zum Hinterwaldkopf (1.198 m ü. NN), der als einer der besten Streckenflug-Startplätze der Region gilt. Während der offizielle DHV-Eintrag das Wittental oft als reinen Übungshang klassifiziert, offenbart die tiefere Analyse der lokalen Windsysteme und der thermischen Triggerpunkte ein komplexes Gelände, das bei richtiger Einschätzung der "Höllentäler"-Problematik und der Talwindumkehr weit über seinen Ruf als Schulungsberg hinausreicht. Wer die Ruhe des Schwarzwalds sucht, eine exzellente Anbindung an die Infrastruktur Freiburgs schätzt und gleichzeitig den Sprung in die obere thermische Etage des Feldbergmassivs wagen möchte, findet im Wittental seinen idealen Ausgangspunkt.

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Technisches Profil und Geländedaten

Die topographische Beschaffenheit des Wittentals ist durch eine sanfte Talöffnung zum Dreisamtal hin geprägt, was eine laminare Anströmung bei westlichen Winden begünstigt. Die Start- und Landeflächen sind großzügig dimensioniert und frei von gefährlichen Hindernissen, was die Fehleranfälligkeit bei Starts in der Ausbildungsphase minimiert.  

Geografische und technische Kennzahlen

In der folgenden Tabelle sind die essenziellen technischen Daten zusammengefasst, die für die Flugplanung und die Eingabe in Navigationsgeräte erforderlich sind:

Parameter Startplatz Wittental (Übungshang) Hinterwaldkopf (Gipfelstart) Landeplatz Wittental GPS-Koordinaten

N 47°59'25.05" E 7°57'27.62"

N 47°55'18" E 7°59'22" (ca.)

N 47°59'26.04" E 7°57'10.75"

Höhe ü. NN

471 m

Korrekt?

m

368 m

Höhendifferenz

103 m

ca. 830 m (bis Wittental) - Startrichtung

SW, W, NW (225° - 315°)

S, SW, W

- Schwierigkeit

Einfach / Schulung

Mittel (alpiner Charakter)

Einfach (Großflächig)

Zulassung

GS & HG (1- & 2-sitzig)

GS & HG (B-Schein empf.) GS & HG  

Die Geländehalterung obliegt der Flugschule Dreyeckland, die das Gebiet primär für die Ausbildung nutzt, es aber unter Einhaltung der lokalen Regeln auch für Gastpiloten zugänglich macht. Besondere saisonale Einschränkungen sind offiziell nicht gelistet, jedoch gebietet der Naturschutz im Naturpark Südschwarzwald eine strikte Einhaltung der Start- und Landeflächen, insbesondere in den sensiblen Brutphasen der lokalen Avifauna.

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Logistik, Zugang und Erreichbarkeit

Die Erschließung des Wittentals ist für ein Mittelgebirgsgelände außergewöhnlich gut. Die Nähe zu Freiburg im Breisgau erlaubt eine Anreise sowohl mit dem Individualverkehr als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was das Gelände für urbane Piloten besonders attraktiv macht.

Anreise und Parken

Die Anfahrt mit dem PKW erfolgt über die Bundesstraße 31 (B31) bis zur Ausfahrt Stegen. Von dort aus führt der Weg direkt in das Wittental.

Parken am Landeplatz: Piloten werden dringend gebeten, die offiziellen Parkflächen beim Landeplatz zu nutzen. Ein unkontrolliertes Parken an den schmalen Wirtschaftswegen zum Startplatz führt regelmäßig zu Konflikten mit der lokalen Landwirtschaft und gefährdet die Zulassung des Geländes.  

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Höllentalbahn verbindet Freiburg im 30-Minuten-Takt mit dem Bahnhof Himmelreich. Von dort aus ist das Wittental per Fahrrad oder durch eine kurze Wanderung erreichbar. Für "Hike and Fly"-Piloten ist der Bahnhof Himmelreich zudem der ideale Startpunkt für den direkten Aufstieg zum Hinterwaldkopf.  

Der Weg zum Start: Schulung vs. Abenteuer

Für den klassischen Flugbetrieb im Wittental ist die Logistik simpel:

Fußweg: Vom Landeplatz aus führt ein moderat ansteigender Wanderweg in etwa 10 bis 15 Minuten zum Startplatz. Dieser Weg ist auch mit schwerer Ausrüstung problemlos zu bewältigen und dient vielen Piloten als Aufwärmübung.  

Shuttle: Ein regelmäßiger Shuttle-Dienst existiert nicht. Die Flugschule nutzt während des Kursbetriebs eigene Fahrzeuge, um Material und Schüler zu transportieren. Gastpiloten sollten sich auf den Fußweg einstellen oder Fahrgemeinschaften am Landeplatz bilden.  

Wer den Hinterwaldkopf als Ziel wählt, muss eine deutlich längere Logistik einplanen. Hier existiert keine Seilbahn. Die populärste Route führt über den Dr.-Ganter-Weg ab Alpersbach (Wanderparkplatz oberhalb des Hanselehofs). Für den Aufstieg zum Hinterwaldkopf-Gipfel sollten etwa 2 Stunden und eine gute Kondition eingeplant werden, da auf einer Distanz von ca. 5,4 km rund 750 bis 800 Höhenmeter zu überwinden sind.

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Flugbedingungen und Meteorologie

Die Qualität eines Fluges im Wittental hängt entscheidend von der Interaktion zwischen großräumigen Windströmungen und lokalen thermischen Systemen des Dreisamtals ab. Das Verständnis dieser Dynamik ist der Schlüssel zum Erfolg – und zur Sicherheit.

Die Thermikzyklen des Dreisamtals

Das Dreisamtal ist für seine hohe thermische Aktivität bekannt. Aufgrund der Kessellage und der umliegenden dunklen Waldflächen erwärmt sich die Luft hier schneller als in der Ebene des Rheingrabens.

Thermikbeginn: In den Frühlings- und Sommermonaten setzt die Thermik am Wittental-Startplatz oft schon gegen 10:30 Uhr ein. Die ersten Ablösungen sind meist sanft und ideal für Piloten, die das Zentrieren trainieren möchten.  

Hochsommerliche Bedingungen: Im Juli und August kann die Thermik zwischen 13:00 und 15:30 Uhr sehr kräftig und teils turbulent werden, da die überhitzte Luft aus dem Talbecken nach oben drängt. Für weniger erfahrene Piloten sind die Abendstunden empfehlenswert, wenn eine sanfte Umkehrthermik (das "Soaring am Abend") einsetzt.  

Das Windsystem: Der "Höllentäler" und der Talwind

Ein für das Wittental spezifisches meteorologisches Phänomen ist der Höllentäler Wind. Hierbei handelt es sich um einen Kaltluftabfluss aus den höheren Lagen des Schwarzwaldes (Feldbergregion), der durch das enge Höllental wie durch eine Düse in das Dreisamtal gepresst wird.  

Morgensituation: Früh am Morgen dominiert oft der Höllentäler aus Osten. Ein Start im Wittental (Westseite) ist dann absolut lebensgefährlich, da man sich im Lee befindet.  

Die Umkehr: Mit zunehmender Sonneneinstrahlung erwärmt sich das Tal, der Kaltluftfluss bricht zusammen und der thermische Talwind aus Westen (vom Rheintal her) setzt sich durch. Erst wenn der Windsack am Landeplatz stabil auf West steht, ist das Gelände sicher befliegbar.  

Gefahr durch Scherungen: An Tagen mit starken überregionalen Ostwinden kann es vorkommen, dass der Talwind nur eine dünne Schicht am Boden bildet, während darüber der Ostwind weht. Piloten sollten die Wolkenbewegung genau beobachten, um nicht in gefährliche Windscherungen zu geraten.

Windbewertung für Wittental Windrichtung Eignung Meteorologische Begründung West (W) Exzellent

Hauptwindrichtung; laminare Anströmung; ideal für Soaring und Thermikanschluss.

Südwest (SW) Sehr Gut

Thermisch oft die aktivste Richtung; Einstrahlungswinkel am Hang ist optimal.

Nordwest (NW) Gut Etwas turbulenter durch Bewaldung im Norden; oft mit kühlerer, labiler Luft verbunden. Süd (S) Kritisch Seitenwindgefahr; Turbulenzen durch die Ausläufer des Lindenbergs möglich. Ost (O) Gefährlich

Lee-Situation durch den Schwarzwaldkamm; Rotoren am Startplatz möglich.

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Streckenflug-Potenzial und XC-Routen

Obwohl der Startplatz Wittental mit 100 Höhenmetern primär ein Übungshang ist, nutzen Cracks ihn als "Tiefstart", um bei exzellenten Bedingungen über den Hangwald aufzusoaren und den Sprung zum Hinterwaldkopf zu schaffen. Von dort aus beginnt das wahre XC-Abenteuer.  

Die Klassiker ab Hinterwaldkopf

Der Hinterwaldkopf ist ein strategischer Eckpfeiler für Streckenflüge im Südschwarzwald. Durch seine exponierte Lage bietet er Anschluss an die großen Thermikautobahnen.  

Die Feldberg-Runde: Ein Klassiker führt vom Hinterwaldkopf nach Süden, quer über das Zastlertal zum Feldberg-Gipfel. Dies erfordert das Überqueren tiefer Täler und eine gute Taktik beim Finden der nächsten Ablösung an den Prallhängen des Feldbergmassivs.  

Richtung Kandel: Bei Westwindlagen fliegen viele Piloten nach Norden, überqueren das Dreisamtal bei Stegen und versuchen, am Lindenberg oder direkt am Kandel wieder Höhe zu gewinnen. Hierbei ist die Luftraumüberwachung kritisch (siehe Kapitel 6).  

Flachland-XC: Erfahrene Piloten nutzen starke Westlagen, um sich nach Osten über den Schwarzwaldkamm treiben zu lassen. Flüge über den Titisee bis hin zum Hegau oder zur Schwäbischen Alb sind dokumentiert, erfordern aber ein präzises Timing und das Wissen über die Leezonen hinter den hohen Kämmen.  

XC-Geheimtipp: Die "Blaue Thermik" über Kirchzarten

Oft bilden sich über den versiegelten Flächen und den trockenen Wiesen um Kirchzarten kräftige, aber unsichtbare Thermikbärte (Blauthermik). Lokale Piloten wissen, dass diese Ablösungen oft versetzt zum Wind stehen und man weit ins Tal vorfliegen muss, um sie zu treffen, anstatt am Hang klebenzubleiben und abzusinken.

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Insider-Tipps und lokale Geheimnisse: Der Mehrwert

Was steht nicht in der DHV-Datenbank? Es sind die Feinheiten, die den Unterschied zwischen einem kurzen Abgleiter und einem unvergesslichen Flugerlebnis machen.

Der "Fehler der Neulinge"

Viele Piloten, die das erste Mal im Wittental sind, unterschätzen die Sinkgeschwindigkeit im Talwind. Da der Landeplatz relativ weit vom Hang entfernt ist, neigen Anfänger dazu, zu lange am Hang nach Thermik zu suchen. Wenn der Talwind dann auffrischt, reicht die Gleitzahl oft nicht mehr aus, um über die letzten Baumreihen vor der Landewiese zu kommen.  

Experten-Rat: Sobald man unter die Startplatzhöhe sinkt, sollte man den Kurs Richtung Landeplatz setzen. Der Talwind kann im Wittental tückisch sein und "saugen".

Beste Thermikquellen am Hang

Die zuverlässigste Ablösung im Wittental befindet sich oft über einer markanten Felsgruppe/Waldschneise links (südlich) vom Startplatz. Diese Stelle ist thermisch begünstigt, da sie länger in der Sonne steht. Wer dort kreist, wird oft von den lokalen Milanen und Bussarden begleitet, die als exzellente Thermik-Indikatoren fungieren.  

Digitale Helfer der Locals

Lokale Piloten verlassen sich nicht nur auf den Windpfeil. Folgende Webcams und Stationen sind essenziell für einen erfolgreichen Tag im Wittental:

Webcam Klausenhof (Stegen): Die wichtigste Kamera, um die Wolkenbasis und die aktuelle Windrichtung am Landeplatz zu prüfen.  

Wetterstation Stollenbach: Bietet Daten über den Wind in 1.000 m Höhe. Wenn es dort mit mehr als 20 km/h aus West bläst, wird es im Wittental oft sehr sportlich bis turbulent.  

Holfuy Stationen: Prüfen Sie die Stationen "Kandel" und "Schauinsland". Wenn diese unterschiedliche Richtungen anzeigen, ist die Luftmasse im Dreisamtal meist instabil und mit Scherstößen zu rechnen.

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Sicherheit, Luftraum und Regeln

Die Fliegerei im Wittental ist durch die Nähe zum Verkehrslandeplatz Freiburg (EDTF) und die dichte Besiedlung des Dreisamtals reglementiert. Ein Verstoß gegen diese Regeln gefährdet nicht nur den Piloten, sondern das gesamte Fluggebiet.

Luftraum-Beschränkungen (KRITISCH)

Der Luftraum über dem Wittental ist nach oben hin begrenzt.

CTR Freiburg: Westlich von Stegen beginnt die Kontrollzone von Freiburg. Ein Einflug ohne Freigabe ist streng untersagt. Da die Segelflug- und Motorflugzeuge aus Freiburg oft das Dreisamtal als Einflugschneise nutzen, ist hier höchste Wachsamkeit geboten.  

Transponder-Empfehlung: Für Streckenflüge Richtung Feldberg ist ein FLARM oder ein Transponder aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens (Rettungshubschrauber, Transplantationsflüge nach Freiburg) dringend zu empfehlen.  

Spezielle Gebietsregeln

Vorfahrt für Flugschüler: Das Wittental ist primär Schulungsgelände. Kursteilnehmer mit Funk haben am Start und bei der Landung absoluten Vorrang.  

Landevolte: Aufgrund des oft kräftigen Talwindes ist eine saubere Landevolte (Gegen-, Quer- und Endanflug) zwingend erforderlich. Ein "Hineinhungern" in die Wiese führt bei böigem Wind oft zu harten Landungen.  

Außenlandungen vermeiden: Die Landwirte im Wittental sind kooperativ, aber empfindlich. Bitte nur auf der offiziellen Landewiese landen und den Schirm zügig am Rand zusammenlegen.  

Notfall-Informationen

Im Falle eines Unfalls ist die Rettungsleitstelle Freiburg unter 112 zu verständigen.

Wichtige Landmarke für Rettungshubschrauber: "Startplatz Wittental, oberhalb von Stegen".

Erste Hilfe: Ein Erste-Hilfe-Set befindet sich meist im Fahrzeug der Flugschule am Start- oder Landeplatz.

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Infrastruktur und Freizeitwert (Das "Drumherum")

Das Wittental bietet nicht nur fliegerisch, sondern auch kulinarisch und landschaftlich einen hohen Mehrwert.

Kulinarische Highlights nach dem Flug

Hinterwaldkopfhütte: Wer den Aufstieg zum Gipfel gewagt hat, wird hier mit regionalen Spezialitäten belohnt. Die Hütte bietet eine fantastische Terrasse mit Blick zum Feldberg. Besonders empfehlenswert sind die hausgemachten Kuchen. Beachten Sie die Ruhetage (Montag/Dienstag).  

Gasthaus "Zum Engel" (Alpersbach): Ein traditionelles Haus am Fuße des Hinterwaldkopfs, ideal für ein kühles Getränk nach der Wanderung.  

Kulinarik in Stegen: Im Ortskern von Stegen finden sich verschiedene Restaurants und Cafés, die den Tag abrunden.

Übernachtung und Camping

Camping am Klausenhof: Direkt in Stegen gelegen, bietet dieser Platz eine hervorragende Basis für Piloten, die mehrere Tage im Dreisamtal verbringen möchten. Die Atmosphäre ist familiär und "outdoor-affin".  

Pensionen in Wittental: Es gibt zahlreiche Ferienwohnungen direkt im Wittental, die oft von Fliegern genutzt werden. Die Ruhe in der Nacht ist hier garantiert.

Flugschulen vor Ort

Die Flugschule Dreyeckland ist der primäre Ansprechpartner. Sie bietet Schnupperkurse, Grundausbildung und Tandemflüge an. Für Fortgeschrittene werden regelmäßig Sicherheitstrainings und XC-Seminare in der Region angeboten.

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Alternative Startplätze bei unpassendem Wind

Sollte der Wind im Wittental nicht passen (z.B. reiner Südwind oder zu starker Nordwind), gibt es im Umkreis von 30 Minuten exzellente Alternativen:

Der Kandel (NW/S): Der "König des Schwarzwaldes" bietet über 900 m Höhenunterschied und ist bei fast allen Windrichtungen (außer reinem Ost) befliegbar.  

Schauinsland (S/SW): Ideal bei südlichen Lagen. Der Startplatz an der Bergstation bietet einen spektakulären Blick über Freiburg.  

Lindenberg (SW/W): Ein kleinerer Hang in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wittental, der oft noch geht, wenn es im Wittental schon zu turbulent wird.

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Fazit des Experten

Das Fluggelände Wittental ist ein Juwel des Südschwarzwalds – nicht wegen seiner alpinen Dramatik, sondern wegen seiner Verlässlichkeit und Vielseitigkeit. Es ist die perfekte "Spielwiese" für Piloten aller Könnensstufen. Während Anfänger die fehlerverzeihende Topographie schätzen, nutzen XC-Piloten die strategische Lage, um in die hohen Regionen des Schwarzwaldes vorzustoßen.

Wer die hier beschriebenen Tipps beherzigt – insbesondere die Beobachtung des "Höllentälers" und die Respektierung der Lufträume um Freiburg – wird im Wittental viele glückliche Stunden in der Luft verbringen. Es ist ein Ort, an dem man das Handwerk des Fliegens von der Pike auf lernen und gleichzeitig die grenzenlose Freiheit über den Gipfeln des Schwarzwaldes spüren kann.

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