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Pernegg

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:47.6070°N, 13.3565°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Pernegg Startplatz

Start
Höhe1038m ü. M.
Koord.47.6070, 13.3565
WindSW-NW
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Pernegg Landeplatz

Landung
Höhe795m ü. M.
Koord.47.6028, 13.3547
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Dossier: Fluggebiet Pernegg – Eine umfassende Analyse der dualen Flugoptionen in Österreich Executive Summary

Dieses Dossier stellt eine erschöpfende, fachlich fundierte Analyse des Fluggebiets "Pernegg" dar. Es richtet sich an erfahrene Piloten, Fluglehrer und meteorologisch versierte Gleitschirmflieger, die über den Informationsgehalt standardisierter Datenbankeinträge hinausgehen wollen.

Eine kritische Vorbemerkung ist für die taktische Planung unerlässlich: Der Begriff "Pernegg" bezeichnet in der österreichischen Flugszene zwei geographisch und aerodynamisch völlig unterschiedliche Areale, die entgegengesetzte Anforderungsprofile an den Piloten stellen:

Pernegg (Salzburg/Lammertal): Ein sensibler, taktisch anspruchsvoller Schulungs- und Soaring-Hang am Fuße des Tennengebirges (Gemeinde Pichl/Abtenau). Dieses Gebiet ist durch komplexe Talwindsysteme und spezifische Gefahrenlagen (Phantom-Ostwind) gekennzeichnet.

Rote Wand (Pernegg an der Mur/Steiermark): Ein hochalpines "Hike & Fly"-Abenteuer im Grazer Bergland. Dieser Spot erfordert physische Robustheit für den Aufstieg und bietet Zugang zu thermisch aktiven Felswänden und Streckenflugpotential in Richtung Teichalm.

Der vorliegende Bericht seziert beide Standorte mit akademischer Gründlichkeit. Er integriert meteorologische Analysen, logistische Detaildaten und das oft ungeschriebene "Stammeswissen" lokaler Piloten, um ein Höchstmaß an Flugsicherheit und Effizienz zu gewährleisten.

Teil I: Pernegg (Salzburg) – Das taktische Übungsfeld im Lammertal

Das Salzburger Pernegg, oft auch referenziert als "Einberg" oder "Pichl", liegt im Tennengau und dient primär als Ausbildungsstätte für lokale Flugschulen sowie als Soaring-Revier für den Club Ikarus Abtenau. Es besticht durch seine leichte Erreichbarkeit, birgt jedoch aerologische Tücken, die eine detaillierte Vorbereitung erfordern.

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Geographische und Aerodynamische Spezifikation

Das Gelände befindet sich in einer geologisch interessanten Lage am Übergang zwischen dem breiten Lammertal und den schroffen Nordwänden des Tennengebirges. Diese Position macht es anfällig für spezifische Talwindphänomene.

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Technische Geländedaten

Die exakten Vermessungsdaten bilden die Basis für jede präzise Flugplanung:

Startplatz (Einberg): N 47°36'25.13", E 13°21'23.24".  

Landeplatz (Bereich Pernegg): N 47°36'10.16", E 13°21'16.83".  

Startplatzhöhe: ca. 1.038 m MSL (Mean Sea Level).

Landeplatzhöhe: ca. 795 m MSL.

Höhendifferenz: ca. 243 m.

Exposition: Süd (S), Süd-West (SW), bis Nord-West (NW).

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Das Phänomen des "Geologischen Ostwinds" (Sicherheitskritische Analyse)

Die wohl vitalste Information für Gastpiloten – und ein klassisches Beispiel für lokales Wissen, das in Standard-Apps fehlt – ist die Diskrepanz zwischen überregionaler Wetterlage und lokalem Windfeld. Obwohl der Startplatz nach Süd/Süd-West ausgerichtet ist und damit ideal für thermische Ablösungen scheint, existiert eine signifikante Gefahr durch einen lokal kanalisierten Ostwind.

Der Mechanismus: Das Lammertal fungiert als thermischer Kanal. Bei bestimmten überregionalen Süd- oder Südwestlagen (die eigentlich als fliegbar gelten würden) induziert die Thermik im Tal einen Sog, der Luftmassen aus östlicher Richtung ansaugt. Aufgrund der Orographie trifft dieser Talwind nicht frontal auf den Hang, sondern streicht seitlich (cross) oder sogar leicht von hinten ein.  

Die Falle für den Piloten: Am Startplatz selbst, der durch Bewuchs und Bodenreibung geschützt ist, kann sich zeitweise eine anabatische (aufwindige) Brise durchsetzen, die dem Piloten "Startbarkeit" suggeriert. Sobald der Pilot jedoch abhebt und die bodennahe Reibungsschicht verlässt, trifft er auf die Scherung des Ostwinds. Die Konsequenzen reichen von massivem Höhenverlust unmittelbar nach dem Start bis hin zum Rückwärtsverblasen in das Lee der Einberg-Kante.

Lokale Experten des DHV und der Flugschule warnen explizit: "Bei Südlagen kann der Ostwind immer wieder ins Tal drücken – und das ist ABSOLUT GEFÄHRLICH". Dies gilt insbesondere, wenn der überregionale Wind eine Südkomponente hat, da sich hier die Vektoren ungünstig addieren können.

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Logistik, Zugang und Infrastruktur

Im Gegensatz zu hochalpinen Startplätzen bietet Pernegg (Salzburg) eine vergleichsweise komfortable Logistik, die jedoch durch strenge Regularien eingeschränkt ist.

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Anfahrt und Parkraummanagement

Die Anreise erfolgt über die Gemeinde Abtenau bzw. den Ortsteil Pichl. Der Zugang zum Startplatz ist prinzipiell per PKW möglich, was das Gebiet für "Park & Fly" attraktiv macht. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Parkmöglichkeiten am "Pernegg Bauernhof" sind extrem limitiert.

GPS-Navigation: Zielpunkt ist der Bereich des Pernegg-Hofs.

Fußweg: Vom Parkplatz aus ist der Startplatz in einem kurzen Fußmarsch zu erreichen. Datenbanken klassifizieren die Erschließung als "per Auto, zu Fuß".

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Regulatorische Einschränkungen und Flugschulbetrieb

Das Gelände ist kein freies Spielgelände. Es steht unter der Ägide der Flugschule Abtenau (Leitung: Ing. Christian Dorazin) und des Clubs Ikarus Abtenau.

Gastpiloten-Regelung: Es wird dringend empfohlen – und in vielen Fällen erwartet –, dass sich Gastpiloten vor dem Flug bei der Flugschule oder dem Club melden. Dies dient nicht nur der Höflichkeit, sondern auch der Sicherheit (Einweisung in die aktuelle Ostwind-Situation).  

Landwirtschaftliche Sensibilität: Der Startplatz ist eine Wiese oberhalb eines aktiven Bauernhofs. Das Betreten von hohem Gras (Futterwiesen) ist strengstens untersagt, um die Pachtverträge nicht zu gefährden. Schirme sollten nur auf den gemähten oder ausgewiesenen Flächen ausgelegt werden.

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Das Missverständnis des "Übungshangs"

Obwohl Pernegg in Datenbanken oft als "einfacher Übungshang" klassifiziert wird , nutzen erfahrene Piloten das Gelände aus spezifischen taktischen Gründen:  

Frühjahrsthermik: In den Monaten März bis Juni bietet der Südhang eine exzellente, früh einsetzende Thermik, die als Einstieg in das größere System des Tennengebirges dienen kann.  

Soaring-Fenster: Bei einer stabilen West- oder Südostströmung (10–15 km/h) ermöglicht die Hangkante stundenlanges, laminares Soaring, selbst wenn die höheren Gipfel (wie der Bischling) in den Wolken stecken oder zu viel Wind haben.  

Alternative bei Nordlagen: Wenn am Alpenhauptkamm Nordföhn herrscht, kann Pernegg im geschützten Lammertal (unterer Bereich) noch fliegbar sein, wobei hier im Kammniveau massive Turbulenzen drohen.

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Streckenflug (XC) Potential

Das XC-Potential ist für einen Hang dieser geringen Höhendifferenz beachtlich. Die Standard-Route führt vom Einberg-Grat weg, um Höhe zu gewinnen, und dann den Sprung an die massiven Wände des Tennengebirges zu wagen. Historische Flugdaten und Berichte deuten darauf hin, dass Flüge bis ins Ennstal möglich sind , wenngleich diese Route aufgrund der Talquerungen und Lufträume anspruchsvoll ist.  

Teil II: Rote Wand (Steiermark) – Die hochalpine Expedition

Während das Salzburger Pendant Logistik und Soaring bietet, repräsentiert die "Rote Wand" in der Steiermark (Gemeinde Pernegg an der Mur) den puristischen Ansatz des Gleitschirmfliegens. Es ist ein klassisches "Hike & Fly"-Gelände im Grazer Bergland, das physische Fitness voraussetzt und mit hochalpinen Thermikflügen belohnt.

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Geographische Einordnung und Charakteristik

Die Rote Wand (1.505 m) ist ein markanter Felsabbruch im Grazer Bergland, nahe der Teichalm. Sie ist bekannt für ihre südseitigen Felswände, die als thermische Kollektoren fungieren.

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Technische Geländedaten

Gipfel: Rote Wand (1.505 m MSL).

Startplatz (Hochsitz): ca. 1.450 m MSL.  

Startrichtung: Süd (S) bis Süd-Ost (SO).

Höhendifferenz (Aufstieg): ca. 550 Höhenmeter ab Nechnitz.

Schwierigkeitsgrad: Mittel (Fliegen), Mittel bis Schwer (Wandern).

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Der Aufstieg: Taktische Routenplanung

Der Zugang zum Startplatz ist ausschließlich zu Fuß möglich. Die Wahl der Route entscheidet über den Kraftaufwand und die verbleibende Energie für den Flug. Es existieren zwei primäre Aufstiegsvarianten, deren Unterschiede gravierend sind.

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Route A: Der "Nechnitz"-Standard (Empfohlen)

Diese Route gilt als der Standard für Hike & Fly Piloten, da sie ein ausgewogenes Verhältnis von Anstrengung und Erreichbarkeit bietet.

Ausgangspunkt: Ortschaft Nechnitz (ca. 950 m).

Parken: Es wird empfohlen, das Fahrzeug direkt am Beginn des "Holzskulpturenparks" abzustellen. Dies vermeidet Konflikte mit Anrainern im Dorfzentrum.  

Routenführung:

Vom Parkplatz folgt man dem Weg Nr. 2 in Richtung Gschaidberg (1.239 m).

Der Weg führt weiter über den Wildkogel (1.288 m) und den Gerlerkogel (1.324 m). Dies bedeutet ein ständiges Auf und Ab entlang des Kammes.

Über den Weg Nr. 13 und diverse Forststraßen erreicht man schließlich die Tyrnauer Alm (1.327 m).

Zeitbedarf: Quellen sprechen von ca. 4,5 Stunden , was für sportliche Geher hochgegriffen scheint, aber das wellige Profil des Kammes berücksichtigt.

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Route B: Die "Mixnitz"-Vertikale (Nur für Experten)

Ausgangspunkt: Mixnitz (454 m) im Murtal.

Charakter: Dieser Aufstieg überwindet über 1.000 Höhenmeter und wird in Wanderführern als "schwer" klassifiziert.  

Eignung: Diese Variante ist nur für Piloten mit ultraleichter Ausrüstung und exzellenter Kondition ratsam. Wer hier mit einer 15-kg-Standardausrüstung aufsteigt, wird am Startplatz oft zu erschöpft für einen konzentrierten Flug sein.

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Startplatz-Taktik

Ein häufiger Fehler von Neulingen ist der blinde Marsch zum Gipfelkreuz. Der optimale Startplatz befindet sich jedoch nicht direkt am Gipfel, sondern etwas tiefer, in der Nähe der Tyrnauer Alm.

Der "Hochsitz"-Marker: Lokale Piloten orientieren sich an einem Jagd-Hochsitz auf ca. 1.450 m Höhe. Hier ist das Gelände ideal geneigt.

Tandem-Option: Etwa 80 Höhenmeter unterhalb dieses Hauptstartplatzes befindet sich eine weitere Wiese, die flacher und weitläufiger ist. Sie wird explizit als "ideal für Tandemstarts" ausgewiesen.

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Thermik und Soaring

Die "Rote Wand" macht ihrem Namen alle Ehre. Die südöstlich ausgerichtete Felswand heizt sich bereits am Vormittag auf und dient als zuverlässiger "Hausbart" (Thermikquelle).

Soaring: Bei überregionalem Südwind entsteht an der Felswand ein massiver Stau, der laminares, stundenlanges Soaring ermöglicht.

Thermik-Einstieg: Piloten nutzen die Wand, um Höhe zu "tanken", bevor sie auf Strecke gehen.

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Die Landeplatz-Dichotomie (Top vs. Tal)

Die Landung ist bei Hike & Fly Missionen oft der kritischste Punkt. An der Roten Wand gibt es zwei Hauptstrategien:

Top-Landung / Rückflug zum Auto (Die "Nechnitz-Schleife"):

Ziel: Rückflug zum Ausgangspunkt Nechnitz (950 m).

Herausforderung: Dies erfordert ausreichend thermischen Höhengewinn, um die zwischenliegenden Kämme (Wildkogel/Gschaidberg) zu überfliegen.

Vorteil: Maximale Logistik-Effizienz; Landung direkt "beim Auto".  

Risiko: Wer zu tief abfliegt und den Gleitwinkel nicht schafft, "säuft ab" und muss in den tiefen Gräben notlanden.

Tal-Landung (Tyrnauer Graben):

Ort: Talboden unterhalb der Alm.

Logistik: Wer hier landet, ist weit vom Auto in Nechnitz entfernt. Eine Rückhol-Logistik (zweites Auto oder Autostopp) ist zwingend erforderlich.

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Geheimtipps und "Tribal Knowledge" (Steiermark)

Der Steinbock-Faktor: Die Rote Wand ist Heimat einer großen Steinbock-Kolonie. Ein Geheimtipp unter Naturfotografen und Piloten ist das stille Soaren entlang der Felsbänder, wo man die Tiere oft aus nächster Nähe beobachten kann. Hier gilt striktes Gebot: Abstand halten und nicht scheuchen!.  

Webcam-Intelligence: Lokale Piloten verlassen sich nicht nur auf Wetterberichte. Der Blick auf die Webcams der Teichalm ist obligatorisch. Zeigt der Teichalmsee Schaumkronen oder starke Drift auf dem Wasser, ist der Wind an der (höheren) Roten Wand meist zu stark.  

Luftraum-Wachsamkeit: Obwohl man sich im "wilden" Bergland fühlt, liegt das Gebiet im Einflussbereich der TMA Graz. Während Flüge bis 2.000m meist unproblematisch sind, müssen XC-Piloten, die höher steigen wollen, die Sektorengrenzen der Grazer Anflugschneise genau kennen.  

Teil III: Vergleichende Analyse und Entscheidungsmatrix

Um dem Piloten die Entscheidung zwischen den beiden "Perneggs" zu erleichtern, stellt die folgende Matrix die wesentlichen Parameter gegenüber.

Feature Pernegg (Salzburg/Abtenau) Rote Wand (Steiermark/Pernegg) Primäre Disziplin Schulung / Ridge Soaring Hike & Fly / Thermik XC Physischer Anspruch Gering (5 Min. Fußweg) Hoch (4,5 h Wanderung) Wind-Sensibilität Hoch (Gefahr: Ostwind) Mittel (Alpine Bedingungen) Infrastruktur Entwickelt (Club, Schule) Wild (Nur Almhütten) Beste Jahreszeit Frühjahr (März-Juni) Sommer/Herbst Frequentierung Hoch (Schulbetrieb) Niedrig (Nur Wanderer) Landschaft Voralpen / Talblick Hochalpine Felswand Export to Sheets

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Salzburg (Region Abtenau)

Flieger-Treffpunkt: Der Gasthof Traunstein an der Talstation der Karkogelbahn gilt als inoffizielles Clubheim. Der Wirt ist selbst Gleitschirmflieger und eine verlässliche Quelle für aktuelle Windinfos.  

Unterkunft: Zahlreiche Pensionen in Abtenau. Campingmöglichkeiten finden sich in Richtung Hallstättersee.

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Steiermark (Region Teichalm)

Einkehr: Die Tyrnaueralm Hütte (1.327 m) liegt direkt am Wanderweg und ist der zentrale Anlaufpunkt nach dem Flug (oder während der Wanderung).

Wellness & Schlaf: Der Naturpark Almenland bietet einen Kontrast aus rustikalen Hütten und gehobener Hotellerie (z.B. Hotel Pierer, Teichwirt) für Piloten, die nach dem harten Aufstieg Entspannung suchen.

Teil IV: Sicherheit, Regeln und Notfallmanagement

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Lizenzen und Versicherungen

In beiden Gebieten gelten die österreichischen Luftfahrtgesetze:

Lizenz: Gültige IPPI-Card (Level 4/5 empfohlen für XC) oder nationale Lizenzen (Österreichischer Sonderpilotenschein, Deutscher B-Schein).

Versicherung: Eine Halterhaftpflichtversicherung ist zwingend mitzuführen.

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Lokale Restriktionen

Salzburg: Die Einhaltung der Landevolten und der Abbauzonen am Landeplatz Pernegg ist essenziell, um Konflikte mit der Landwirtschaft zu vermeiden.

Steiermark: Wildschutzgebiete beachten. Insbesondere im Frühjahr (Setzzeit der Steinböcke) sollte man nicht zu nah an die Felswände soaren.

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Notfallkontakte

Euro-Notruf: 112

Bergrettung Österreich: 140

Lokale Expertise:

Salzburg: Club Ikarus Abtenau (ikarus@ikarus-abtenau.at) – Kontakt für spezifische Wetterfragen.

Steiermark: Paragleitclub Steiermark (betreut oft den nahen Schöckl und kennt die Bedingungen im Grazer Bergland).

Fazit

Für die Gleitschirm-Community ist "Pernegg" ein Homonym, das zwei Weltklasse-Erlebnisse bietet, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wer seine Schirmbeherrschung in einem kontrollierten, logistisch einfachen Umfeld verfeinern will, findet in Pernegg (Salzburg) ein lohnendes, wenn auch meteorologisch anspruchsvolles Trainingsgelände. Die Gefahr des Ostwinds darf hier nie unterschätzt werden.

Wer hingegen Einsamkeit, physische Herausforderung und die raue Schönheit des steirischen Kalksteins sucht, für den ist die Rote Wand (Pernegg an der Mur) das Ziel der Wahl. Es ist der Inbegriff des österreichischen Hike & Fly: Ein schweißtreibender Aufstieg, belohnt durch die Gesellschaft von Steinböcken und einen thermischen Fahrstuhl entlang der roten Felsen.

Empfehlung: Planen Sie Ihren Trip flexibel. Nutzen Sie das Salzburger Pernegg als "Warm-up" oder bei unsicheren Hochlagen-Wetterbedingungen, und heben Sie sich die Rote Wand für einen stabilen Hochdrucktag mit guter Sicht im Süden auf.

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