
2 Startplatzätze, 1 Landeplatz
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Der Einkorn: Eine aerologische und fliegerische Monografie Vorwort: Die Bedeutung des Einkorns für die süddeutsche Fliegerszene
In der Topografie Baden-Württembergs nimmt der Einkorn eine Sonderstellung ein. Während die Alpen mit gewaltigen Höhenunterschieden locken und der Schwarzwald mit thermischer Wucht besticht, repräsentiert der Einkorn bei Schwäbisch Hall die Hohe Schule des Mittelgebirgsfliegens. Auf den ersten Blick mag die Höhendifferenz von rund 140 Metern bescheiden wirken, doch dieser Eindruck täuscht über das enorme fliegerische Potenzial hinweg. Für die Piloten der Region Hohenlohe und weit darüber hinaus ist dieser Höhenzug mehr als nur ein Startplatz; er ist ein soziokultureller Treffpunkt, ein technisches Trainingsgelände und ein thermischer Indikator für die gesamte Region.
Dieser Bericht zielt darauf ab, über die faktische Nüchternheit des offiziellen DHV-Eintrags hinauszugehen. Er analysiert die mikrometeorologischen Besonderheiten der Hangkante, beleuchtet die kritische, aber funktionierende Symbiose mit dem kontrollierten Luftraum des Flugplatzes Schwäbisch Hall (EDTY) und dekonstruiert die Taktiken, die notwendig sind, um an diesem "kleinen" Berg große Flüge zu realisieren. Wir betrachten den Einkorn nicht isoliert, sondern als komplexes System aus Orographie, Aerodynamik und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Der Einkorn erhebt sich als markanter Sporn der Limpurger Berge südöstlich der historischen Salzstadt Schwäbisch Hall. Geologisch betrachtet markiert er den Übergang von der Hohenloher Ebene in den Schwäbisch-Fränkischen Wald. Diese Position ist für die flugtechnische Relevanz entscheidend: Da westlich vorgelagert keine nennenswerten Hindernisse den Windfluss stören, trifft die Luftmasse laminar und ungebremst auf die Hangkante.
Der Startplatz liegt auf einer Höhe von ca. 510 m bis 520 m ü. NHN. Der Landeplatz befindet sich im Talboden Richtung Hessental/Steinbach auf etwa 370 m ü. NHN. Die daraus resultierende Höhendifferenz von knapp 140 Metern zwingt den Piloten zu sofortiger Aktivität nach dem Start. Anders als in alpinen Gebieten, wo "Absaufer" oft noch zehn Minuten Flugzeit bedeuten, entscheidet sich am Einkorn das Schicksal des Fluges in den ersten 60 Sekunden.
Die Hangkante selbst ist bogenförmig geschwungen und bietet dadurch ein breites Windfenster, das von Südwest bis West reicht.
Der West-Sektor: Der nördliche Teil des Startbereichs (rechts der markanten Büsche) ist steiler und blickt direkter nach Westen. Hier greift der reine Westwind am besten, und das dynamische Aufwindband ist bei dieser Windrichtung am stärksten ausgeprägt.
Der Südwest-Sektor: Der südliche Teil (links der Büsche) ist etwas flacher geneigt. Er profitiert besonders, wenn die Sonne am Nachmittag in die Südwestflanken scheint und thermische Ablösungen den dynamischen Hangaufwind verstärken.
Eine geografische Besonderheit, die in der Sicherheitsanalyse höchste Priorität genießt, ist der markante Einschnitt westlich des Startplatzes. In Pilotenkreisen wird dieser Bereich oft metaphorisch diskutiert, teilweise fallen Vergleiche mit alpinen Schluchten. Topografisch handelt es sich um eine trichterförmige Verengung, die in Richtung des Starkholbacher Sees abfällt.
Dieser Einschnitt fungiert bei bestimmten Windkonstellationen, insbesondere bei starkem Süd- oder Südwesteinschlag, als Düse. Hier tritt der Venturi-Effekt in Kraft: Die Luftmassen werden durch die Verengung gepresst und beschleunigt. Ein Pilot, der in diesen Bereich einfliegt – oft in der Hoffnung, dort eine thermische Ablösung zu finden oder Höhe abzubauen –, gerät in ein stark beschleunigtes Windfeld. Da das Gelände hier ansteigt und keine landbaren Außenlandeflächen bietet (dichter Wald, unwegsames Gelände), besteht die akute Gefahr, "eingeparkt" zu werden oder gegen den Wind nicht mehr zum offiziellen Landeplatz vorzudringen. Die goldene Regel für dieses Sektoren-Management lautet: Der Überflug dieser Zone darf nur mit signifikanter Überhöhung erfolgen.
Die Qualität des Einkorns steht und fällt mit der Windrichtung. Die Analyse der lokalen Windsysteme ist komplexer, als es der einfache Wetterbericht vermuten lässt.
Das ideale Fenster: West (260°–280°)
Bei reinem Westwind zeigt der Einkorn seine Stärke als Soaring-Paradies. Die Luftmassen strömen über die Ebene, werden von keinen vorgelagerten Hügeln zerhackt und treffen senkrecht auf die Kante.
Windgeschwindigkeit: Ideal sind 15 bis 20 km/h Grundwind.
Aerodynamik: Es bildet sich ein tragfähiges, laminares Aufwindband, das sich etwa 50 bis 100 Meter über die Hangkante erstreckt und weit nach vorne in den Talwindbereich reicht. In diesem Zustand ist das Fliegen selbst für weniger routinierte Piloten ein Genuss ("Genussfliegen"), da kaum Turbulenzen auftreten.
Die thermische Komponente: Süd-West (220°–250°)
Dreht der Wind auf Südwest, ändert sich der Charakter des Fluggebietes. Die thermische Komponente nimmt zu, da die Sonne nun frontal auf die Flanke scheint.
Mischbedingungen: Oft herrscht eine Mischung aus dynamischem Hangaufwind und thermischen Blasen. Dies macht das Fliegen anspruchsvoller ("bockiger"), aber es ermöglicht auch größere Höhengewinne über Startniveau.
Risiko: Mit zunehmendem Süd-Einschlag wächst die Gefahr der oben beschriebenen Düsenwirkung im westlichen Einschnitt.
Die No-Go-Zone: Nord-West (290°–360°)
Bei Nordwesteinschlag verwandelt sich der Einkorn in ein turbulentes, potenziell gefährliches Gelände.
Das Lee-Problem: Nördlich des Startplatzes verläuft die Hangkante so, dass Nordwestwind "um die Ecke" wehen muss oder über vorgelagerte Baumreihen bricht. Dies erzeugt Leewirbel (Rotoren), die genau im Startbereich und im ersten Abflugsektor liegen.
Warnsignal: Erfahrene Piloten beobachten die Windfahnen genau. Zeigen diese unruhiges Verhalten oder kommen die Böen stoßweise von rechts, ist Startverbot. Auch die DHV-Datenbank und lokale Vereinsregeln warnen explizit vor Leeturbulenzen bei NW-Lagen.
Ein entscheidender Vorteil für die Flugplanung am Einkorn ist die Verfügbarkeit hochpräziser Live-Wetterdaten. Der Verein Condor e.V. betreibt eine autonome Wetterstation des Typs "Holfuy", die direkt am Startplatz positioniert ist.
Diese Station liefert nicht nur Momentaufnahmen, sondern erlaubt eine detaillierte Trendanalyse vor der Anreise.
Windgeschwindigkeit (Avg vs. Gust): Die Station misst den Durchschnittswind und die Spitzenböen. Ein kritischer Indikator ist die Spreizung (Spread) zwischen diesen Werten.
Szenario A: Durchschnitt 15 km/h, Böen 20 km/h -> Ideale, laminare Bedingungen.
Szenario B: Durchschnitt 15 km/h, Böen 35-40 km/h -> Indiz für starke Thermikdurchmischung oder herannahende Fronten. Für Gleitschirmflieger ist hier Vorsicht geboten.
Temperatur und Windchill: Gerade im Winter oder in der Übergangszeit liefert der Windchill-Faktor lebenswichtige Informationen für die Kleidungswahl. Messwerte von 0,7 °C Lufttemperatur können bei 20 km/h Wind schnell als gefühlte -4 °C wirken.
Parameter Kritischer Bereich (Gleitschirm) Idealbereich (Gleitschirm) Quelle Windrichtung < 200° (S/SSO) oder > 290° (NW) 240° - 280° (WSW - W) Windstärke (Mittel) > 25 km/h 10 - 20 km/h Böen (Gusts) > 35 km/h < 25 km/h Tageszeit Dämmerung (Flugverbot) Thermisch aktiv: 11:00 - 16:00
Jedes Fluggebiet hat seinen "Hausbart" – jene zuverlässige Thermikquelle, die den Einstieg in höhere Luftschichten ermöglicht. Am Einkorn liegt dieser Triggerpunkt oft nicht direkt über der Kante, sondern leicht vorgelagert.
Die Mechanik ist wie folgt: Die Sonne erwärmt die Felder und Wiesenflächen im Tal (Hessental/Michelbach). Diese Warmluftpakete lösen sich ab und driften mit dem Westwind gegen den Hang. Dort werden sie durch den dynamischen Hangaufwind nach oben gezwungen. Der Pilot muss also lernen, den "Aufzug" zu erkennen: Oft kündigt sich der Bart durch ein kurzes Nachlassen des Gegenwindes (Luv-Stau vor der Ablösung) oder durch Vögel an. Die Taktik besteht darin, so hoch wie möglich im Hangaufwind zu soaren ("parken") und geduldig auf das Eintreffen des Pakets zu warten, um dann einzudrehen und mit dem Bart nach hinten zu versetzen.
Das vielleicht wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Einkorns ist seine luftrechtliche Situation. Das Fluggebiet liegt vollständig innerhalb der Radio Mandatory Zone (RMZ) des Flugplatzes Schwäbisch Hall-Hessental (EDTY). Dies ist kein bürokratisches Detail, sondern eine existenzielle Bedingung für den Fortbestand des Flugbetriebs. Ein Verständnis der Hintergründe und der exakten Prozedur ist für jeden Piloten obligatorisch.
Der Adolf Würth Airport (EDTY) ist ein Verkehrslandeplatz mit Instrumentenflugbetrieb (IFR). Geschäftsreisejets und anspruchsvoller Flugverkehr nutzen den Luftraum. Die RMZ wurde eingerichtet, um diesen Verkehr vor unkontrollierten Objekten zu schützen und eine sichere Staffelung zu gewährleisten. Normalerweise erfordert das Einfliegen in eine RMZ zwingend ein Flugfunkgerät und ständige Hörbereitschaft.
Für den Einkorn wurde jedoch eine Sonderregelung (LoA - Letter of Agreement) ausgehandelt, die den Gleitschirm- und Drachenbetrieb ohne Flugfunkgerät ermöglicht, sofern strikte Kommunikationsprotokolle eingehalten werden. Dies ist ein Privileg, das auf Vertrauen basiert.
Der Flugbetrieb am Einkorn funktioniert über ein telefonisches An- und Abmeldeverfahren beim Tower. Die visuelle Darstellung eines Flussdiagramms zur Entscheidungsfindung wurde in der Analyse verworfen, um stattdessen die Nuancen der Kommunikation hier detailliert zu beschreiben. Der Prozess folgt einer strikten Chronologie:
Statusprüfung vor dem Aufbau: Bevor der Schirm ausgepackt wird, muss der Status geklärt werden. Ist bereits ein anderer Pilot in der Luft oder startbereit?
Fall A (Betrieb läuft): Wenn bereits Piloten fliegen, hat höchstwahrscheinlich schon jemand den Betrieb angemeldet. Dennoch gilt: Fragen! "Ist der Betrieb gemeldet?" Verlassen Sie sich niemals auf bloße Annahmen.
Fall B (Erster Pilot): Sind Sie der Erste am Startplatz, liegt die Verantwortung bei Ihnen.
Die Anmeldung (Der Anruf): Sie wählen die Nummer der Flugleitung: 0791 / 499 79 140.
Wording: Melden Sie sich professionell. "Guten Tag, hier ist der Gleitschirmstartplatz Einkorn. Wir möchten den Flugbetrieb aufnehmen."
Freigabe: Der Lotse im Tower wird den Betrieb in der Regel genehmigen. Er kann jedoch Auflagen erteilen oder Hinweise auf anfliegenden Verkehr geben.
Während des Betriebs: Solange der Betrieb gemeldet ist, dürfen Piloten starten und im vereinbarten Sektor (Hangbereich) fliegen. Streckenflüge, die den Sektor verlassen, erfordern weiterhin zwingend Flugfunk und eine individuelle Freigabe!
Die Abmeldung (Das kritische Ende): Das größte Risiko für das Fluggebiet ist die vergessene Abmeldung. Der Tower muss wissen, wann der Luftraum wieder "sauber" ist.
Der letzte Pilot: Wenn Sie landen und sehen, dass niemand mehr in der Luft ist und auch niemand mehr am Startplatz steht, sind Sie der "Last Man Standing".
Die Pflicht: Sie müssen den Tower erneut anrufen und den Flugbetrieb offiziell beenden ("Flugbetrieb am Einkorn für heute beendet").
Konsequenz: Vergisst der letzte Pilot den Anruf, muss der Fluglotse versuchen, Vereinsverantwortliche zu erreichen, oder im schlimmsten Fall den Luftraum für IFR-Verkehr sperren/einschränken, weil er von aktiven Gleitschirmen ausgehen muss. Dies führt zu massivem Ärger und gefährdet die Zulassung.
Neben der Anmeldepflicht gibt es klare räumliche Einschränkungen, die der Entflechtung dienen:
Toplandeverbot: Landungen auf dem Plateau (Startplatzhöhe) sind streng untersagt. Dies hat Sicherheitsgründe (Zuschauer, startende Piloten) und verhindert Konflikte mit der Landwirtschaft. Auch "Hanglandungen" knapp unterhalb der Kante sind tabu.
Aufziehübungen (Groundhandling) auf dem Landeplatz: Der Landeplatz ist Pachtland (Wiese). Um den Flurschaden gering zu halten, ist Groundhandling dort verboten. Nach der Landung ist die Fläche zügig zu räumen und der Schirm am Rand abzubauen.
Der Hängegleiterclub Einkorn Schwäbisch Hall e.V. (HGC) und der Condor e.V. haben über Jahrzehnte eine Infrastruktur geschaffen, die den Einkorn zu einem der komfortabelsten Fluggebiete macht.
Die Startflächen sind gepflegte Naturwiesen. Durch die ständige Pflege sind sie weitgehend frei von Stolperfallen, was aggressive Startläufe oder das Rückwärtsaufziehen erleichtert.
Drachen-Infrastruktur: Ein Alleinstellungsmerkmal ist die massive Unterstützung für Drachenflieger. Es gibt eine feste Rampe bzw. einen optimierten Aufbauplatz. Drachenpiloten genießen das Privileg, zum Be- und Entladen direkt bis an den Aufbauplatz fahren zu dürfen. Dies eliminiert das mühsame Schleppen des Geräts und macht den Einkorn zu einem Zentrum der süddeutschen Drachenfliegerszene.
Der Landeplatz ist großzügig dimensioniert und frei von hindernisreichen Anflugschneisen.
Koordinaten: N 49°05'12.14" E 9°45'58.68".
Lage: Er liegt südwestlich des Startplatzes. Vom Start aus ist er gut sichtbar, was die psychologische Belastung für Anfänger reduziert.
Hindernisse: Zwar wird in Berichten oft von "keinen Hindernissen" gesprochen , doch Piloten sollten immer auf Weidezäune und landwirtschaftliche Geräte achten.
Der "Wiederaufstieg" ist unkompliziert.
Zu Fuß: Ein schöner Wanderweg führt in etwa 20 bis 30 Minuten zurück zum Start.
PKW: Die Straße zum Einkorn ist öffentlich. Es gibt einen großen Wanderparkplatz oben am Plateau, nur wenige Gehminuten vom Start entfernt.
Vereinsbus: An Wochenenden und bei gutem Wetter organisiert der Verein oft einen Shuttle-Dienst. Dies erhöht die Frequenz der Flüge enorm und macht den Tag effizient.
Das Soaring am Einkorn erfordert Präzision. Da der Hang bei guten Bedingungen stark frequentiert ist ("beliebt" laut DHV ), gelten verschärfte Ausweichregeln.
Positionierung: Das beste Steigen findet sich meist 20 bis 30 Meter vor der Hangkante. Wer zu nah am Hang "kratzt", riskiert Bodenberührung; wer zu weit draußen fliegt, verliert den Anschluss an das dynamische Band.
Verkehrsdisziplin: Es gilt streng: Hang rechts vor Hang links. Überholt wird immer auf der hangabgewandten Seite (rechts). Aufgrund der begrenzten Länge des Hangs sind Wenden oft synchronisiert – man beobachtet den Vordermann und wendet idealerweise kurz nach ihm, um die Formation zu halten.
Für Streckenjäger ist der Einkorn trotz seiner geringen Höhe ein mögliches Startbrett. Die klassische Route führt mit dem Westwind im Rücken Richtung Osten über das Kochertal.
Der Schlüssel: Man benötigt eine Basishöhe von mindestens 1.000 bis 1.200 Metern, um den Sprung über das Hinterland sicher zu wagen.
Die Route: Nach dem Verlassen des Hausbarts gleitet man Richtung Osten. Die Hügelketten entlang des Kochers und später der Jagst bieten weitere Thermikquellen. Flüge von 50 km bis über 100 km sind dokumentiert , erfordern aber meist einen Start im Frühjahr, wenn der Temperaturgradient maximal ist.
Das Risiko: Wer zu früh abfliegt ("absäuft"), landet in den Tälern, wo die Rückholmöglichkeiten oft nur per Anhalter oder Taxi bestehen.
Der Einkorn ist mehr als eine physikalische Startrampe; er ist ein "Wohnzimmer" für Flieger. Die direkte Nachbarschaft zur Ruine Einkorn und dem dortigen Gasthof/Biergarten prägt die Atmosphäre.
Ein Kuriosum des Einkorns ist, dass das "Landebier" oft am Startplatz getrunken wird. Da die meisten Piloten ihr Auto oben geparkt haben oder den Shuttle nutzen, trifft man sich nach dem Flug wieder oben.
Familientauglichkeit: Dies ist ein entscheidender Faktor für Piloten mit Familie. Während der Pilot fliegt, können Partner und Kinder die Burgruine erkunden, den Spielplatz nutzen oder im Biergarten warten. Der Startplatz ist vom Biergarten aus in Hörweite, was die Logistik für Familien extrem vereinfacht.
Gastpiloten sind am Einkorn ausdrücklich willkommen, müssen sich jedoch an die Regeln halten.
Tagesgebühr: Eine Gebühr (ca. 5 €) ist obligatorisch. Sie dient dem Erhalt der Pachtflächen und der Infrastruktur. Die Bezahlung erfolgt oft pragmatisch beim Startleiter oder über Systeme vor Ort (bitte aktuelle Aushänge beachten).
Einweisung: Vor dem ersten Start sollte man sich an ein lokales Vereinsmitglied wenden. Die Einweisung in die RMZ-Besonderheiten und die topografischen Fallen (West-Schlucht) ist nicht nur höflich, sondern ein Sicherheitsimperativ.
Der Einkorn beweist, dass fliegerische Qualität nicht allein von der Höhendifferenz abhängt. Er ist ein technisches Juwel, das sauberes Fliegen belohnt und Fehler (wie das Einfliegen in die West-Schlucht) bestraft. Er verlangt Disziplin in der Kommunikation (RMZ), bietet dafür aber eine Infrastruktur und eine Kameradschaft, die in Deutschland ihresgleichen suchen.
Wer hier fliegt, akzeptiert den Deal: Disziplin gegen Genuss.