
1 Startplatz, 1 Landeplatz
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Operatives Handbuch und Geländeanalyse: Flugsektor "Am kleinen Holze" – Willingen (Upland)
In der dichten Topographie des Hochsauerlandkreises nimmt die Gemeinde Willingen eine zentrale Rolle für den deutschen Gleitschirm- und Drachensport ein. Während die prominenten Startplätze am Ettelsberg und Sonnenhang durch ihre touristische Erschließung und thermische Leistungsfähigkeit überregionale Bekanntheit genießen, existiert mit dem Gelände "Am kleinen Holze" (DHV-Gelände-ID 1093) ein flugtechnisches Areal von fundamentaler systemischer Bedeutung. Oftmals fälschlicherweise als reiner "Übungshang" marginalisiert, stellt dieses Gelände in Wirklichkeit das operative Rückgrat der lokalen Pilotenausbildung dar und fungiert als sicherheitstechnischer Puffer in einem mikroklimatisch anspruchsvollen Tal-System.
Dieser Bericht dient nicht der bloßen Auflistung von Basisdaten, wie sie in Verbandsdatenbanken zu finden sind. Vielmehr handelt es sich um eine tiefgreifende operative Analyse, die für Piloten, Fluglehrer, Sicherheitsbeauftragte und logistisch verantwortliche Personen konzipiert wurde. Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen aerologischen, rechtlichen und infrastrukturellen Wechselwirkungen zu schaffen, die diesen spezifischen Sektor definieren.
Das Gelände "Am kleinen Holze" befindet sich in direkter Flankierung zum massiven Höhenzug des Ettelsbergs, eingebettet in die Talstruktur des Hoppecketiotals, spezifisch im Bereich des Köhlerhagens. Die exakte geodätische Position des Startplatzes wird mit den Koordinaten N 51°17'16.02", E 8°35'49.08" definiert.
Die topographische Signatur des Geländes unterscheidet sich signifikant von den alpinen Startplätzen. Es handelt sich um eine moderat geneigte Wiesenfläche, die aus einer Höhe von ca. 650 m MSL (Mean Sea Level) in Richtung Nord/Nord-Nord-Ost abfällt. Der Landeplatz liegt auf einer Höhe von etwa 570 m bis 590 m MSL, was eine effektive Höhendifferenz von unter 100 Metern ergibt. Diese geringe Höhendifferenz darf jedoch nicht über die taktische Komplexität hinwegtäuschen. Die Positionierung im unteren Drittel des Berghanges bedeutet, dass das Gelände weniger den freien Strömungen der Gradientenwinde ausgesetzt ist, sondern vielmehr durch die Kanalisierungseffekte des Talsystems und die Bodenreibungsschicht dominiert wird.
Die unmittelbare Umgebung ist durch dichten Mischwaldbestand und landwirtschaftliche Nutzflächen geprägt, was in der aerologischen Analyse (siehe Kapitel 2) als entscheidender Faktor für mechanische Turbulenzen bei Seitenwindkomponenten berücksichtigt werden muss.
Im Gegensatz zu den großen Vereinsgeländen des SauerlandAIR e.V., die oft über Gastflugregelungen zugänglich sind, unterliegt "Am kleinen Holze" einer spezifischen Halterschaftsstruktur. Der eingetragene Halter ist Reinhold Schöttler, Betreiber der lokalen "Reinholds Flugschule". Dies klassifiziert das Areal primär als Schulungsgelände. Der Zugang ist somit reglementiert und setzt in der Regel eine direkte Abstimmung mit dem Flugschulbetrieb voraus. Es ist kein klassisches "Walk-and-Fly"-Gelände für durchreisende Piloten ohne vorherige Akkreditierung, was auch durch die strikten Auflagen bezüglich der Straßensicherung (siehe Kapitel 3) bedingt ist.
Die meteorologische Bewertung eines Fluggeländes im Mittelgebirge erfordert eine differenzierte Betrachtung der Interaktion zwischen der makroskaligen Wetterlage und den lokalen Geländemodifikationen.
Das Gelände ist strikt auf Windrichtungen aus Nord (N) ausgerichtet. Diese Ausrichtung ist im Sauerland von besonderer strategischer Relevanz.
Postfrontale Lagen: Die idealen Bedingungen für "Am kleinen Holze" finden sich typischerweise in Rückseitenwetterlagen nach dem Durchzug einer Kaltfront. Wenn der Wind auf Nord bis Nordwest dreht und die Luftmasse labil geschichtet ist, bietet der Nordhang zuverlässigen, laminaren Anströmwind.
Die Leefalle (Südwind): Eine der größten Gefahren für unkundige Piloten ist die Fehleinschätzung bei Südlagen. Da das Gelände topographisch nördlich des Ettelsberg-Massivs liegt, befindet es sich bei Südwind (und insbesondere bei Föhnlagen) im direkten Lee des Berges. Auch wenn am Startplatz vermeintliche Windstille oder sogar leichter ("falscher") Nordwind durch Rotorbildung herrscht, ist der Luftraum darüber hochgradig turbulent. Ein Start bei makroskaligem Südwind ist hier absolut kontraindiziert und lebensgefährlich.
Aufgrund der geringen Höhendifferenz und der Lage im Talboden (ca. 600m MSL) unterliegt "Am kleinen Holze" anderen Gesetzmäßigkeiten als der Gipfelstartplatz am Ettelsberg (ca. 800m MSL).
Morgendliche Katabatik: In den frühen Morgenstunden fließt die Kaltluft als katabatischer Wind den Hang hinab (Rückenwind am Start). Da der Hang nach Norden exponiert ist, erwärmt er sich langsamer als die Süd- oder Osthänge (wie der Sonnenhang). Dies verzögert oft den Beginn des flugbaren Fensters im Vergleich zu den thermisch aktiveren Seiten.
Talwind-Kanalisierung: Bei überregionalem West- oder Ostwind kann es im Tal zu Düseneffekten kommen. Während am Gipfel vielleicht noch startbare Bedingungen herrschen, kann der Wind im Tal durch die Verengung bereits jenseits der Starttoleranzen für Schüler liegen. Die Bäume und Hecken, die das Gelände flankieren ("Am kleinen Holze" ist wörtlich zu nehmen), sorgen bei Seitenwind für signifikante Leewalzen im Startkorridor.
Die Nutzung des Geländes unterliegt einer starken Saisonalität.
Winter: Willingen ist ein Wintersportzentrum. Die Nähe zu den Skiliften (Köhlerhagen K1) bedeutet, dass bei Schneelage der Hang oft Teil der Skigebietsinfrastruktur ist oder durch Beschneiungsanlagen beeinträchtigt wird. Ein Flugbetrieb ist dann oft nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, analog zur Regelung am Ettelsberg, wo der Flugbetrieb während der Skisaison ruht.
Sommer: In den Sommermonaten bietet die Nordausrichtung den Vorteil, dass die Luftmasse oft ruhiger ist als auf der thermisch aggressiven Südseite. Dies macht den Hang ideal für die Grundschulung und erste Höhenflüge in den Abendstunden (Restitution), wenn die Talwinde abklingen.
Die rechtliche Zulassung eines Fluggeländes in Deutschland ist an strikte Auflagen gebunden (gemäß § 25 LuftVG). Für "Am kleinen Holze" existieren spezifische Bestimmungen, die jeden Piloten betreffen und deren Missachtung die Zulassung des Geländes gefährden könnte.
Das markanteste operative Merkmal dieses Geländes ist die Interaktion mit der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. Der DHV-Eintrag und die Geländezulassung weisen explizit darauf hin: "Zur Sicherung der Querung der Straße 'Am Köhlerhagen' sind zwei Posten einzusetzen.".
Diese Auflage hat weitreichende Konsequenzen für den Flugbetrieb:
Ausschluss des Solo-Betriebs: Ein einzelner Pilot kann nicht gleichzeitig am Start stehen und zwei Posten an der Straße besetzen. Dies impliziert, dass der Betrieb zwingend organisiert erfolgen muss (Gruppe, Flugschule, Verein).
Kommunikationskette: Es muss eine funktionierende Kommunikationskette (Sichtzeichen oder Funk LPD/PMR) zwischen dem Startleiter oben am Hang und den Sicherungsposten unten an der Straße etabliert werden.
Befugnisse: Die Posten haben die Aufgabe, im Bedarfsfall den Verkehr anzuhalten oder – was die gängige Praxis ist – den Startfreigabe-Prozess zu blockieren, bis die Straße frei von Verkehr ist. Dies erfordert von den Posten eine hohe Aufmerksamkeit und Durchsetzungsvermögen gegenüber Verkehrsteilnehmern.
Neben der Verkehrssicherung spielen naturschutzrechtliche Aspekte eine zentrale Rolle. Die Zulassung schreibt vor:
Schutzwürdige Strukturen: Vorhandene Hecken, Baumreihen und Obstbäume dürfen durch den Flugbetrieb nicht beeinträchtigt werden. Das bedeutet faktisch ein Verbot von Außenlandungen in den angrenzenden Biotopstrukturen und erfordert präzise Landeeinteilungen.
Wirtschaftswege: Die land- und forstwirtschaftlichen Wege müssen freigehalten werden. Das Parken von Piloten-PKWs auf diesen Wegen ist strikt untersagt, um Konflikte mit Landwirten zu vermeiden. Dies ist ein häufiger Reibungspunkt in vielen Fluggeländen und wird in Willingen streng überwacht.
Willingen liegt in einem komplexen Luftraumgefüge.
Überflughöhen: Für den benachbarten Ettelsberg gilt eine Mindestüberflughöhe von 50 Metern über der Seilbahn. Auch wenn "Am kleinen Holze" weiter unten liegt, müssen Piloten, die thermisch aufdrehen ("absaufen" und wieder steigen), diese Abstände zur Infrastruktur (Köhlerhagen-Lift) peinlichst genau einhalten.
Flugverbotszone Vogelpark: Im nordöstlichen Bereich von Willingen existiert ein Vogelpark, der mit einer festen Flugverbotszone belegt ist. Piloten sollten entsprechende Luftraumdateien (OpenAir Format) auf ihre Varios laden, um Warnungen bei Annäherung zu erhalten. Ein Überflugverstoß hier führt schnell zu Konflikten mit dem Naturschutz.
Für den Piloten stellt sich die Frage: Wie fliegt sich "Am kleinen Holze" konkret?
Der Startplatz ist eine Waldschneise.
Charakteristik: Aufgrund der Schneisenlage ist der Wind am Start oft kanalisiert. Dies erleichtert das Aufziehen des Schirms, da der Wind sauber von vorne kommt.
Gefahr: Bei Seitenwind entstehen an den Rändern der Schneise Rotoren (Leewirbel der Bäume). Ein asymmetrisches Füllen der Kappe oder ein Ausbrechen zur Seite kann hier fatale Folgen haben ("Baumlandung").
Technik: Vorwärtsstart ist die Standardmethode für Schüler. Fortgeschrittene nutzen bei stärkerem Wind die Rückwärtsaufziehtechnik, müssen aber darauf achten, nicht zu weit nach hinten in den Windschatten der oberen Baumreihe zu geraten.
Der Flugweg führt vom Hang weg über die Straße "Am Köhlerhagen" in Richtung Talsohle.
Höhenmanagement: Die Arbeitshöhe ist gering. Piloten haben wenig Zeit für Korrekturen oder Gurtzeug-Einstellungen. Der Fokus liegt sofort nach dem Abheben auf der Flugbahnkontrolle und der Vorbereitung der Landung.
Turbulenz: Über der Straße und den angrenzenden Gebäuden/Bäumen kann es zu thermischen Ablösungen ("House Thermals") oder mechanischen Turbulenzen kommen. Ein aktiver Flugstil ist auch bei kurzen Abgleitern gefordert.
Der Landeplatz liegt nördlich des Starts.
Einteilung: Aufgrund der begrenzten Höhe ist oft keine volle Landevolte (Position, Gegenanflug, Queranflug, Endanflug) möglich. Stattdessen wird oft eine "verkürzte Volte" oder eine "Achter-Einteilung" (Abbauen von Höhe durch S-Kurven vor dem Endanflug) geflogen.
Hindernisse: Zäune und Weidebegrenzungen sind typische Hindernisse im Sauerland. Die Zulassung fordert deren Beseitigung, sofern sie den Flugbetrieb gefährden , aber mobile Weidezäune können jederzeit vorhanden sein. Ein gründlicher "Landeplatz-Check" zu Fuß vor dem ersten Flug ist obligatorisch.
Warum ist "Am kleinen Holze" trotz seiner geringen Höhe so wichtig?
In der Gleitschirmausbildung ist die Wiederholungszahl entscheidend. Während ein Flug vom Ettelsberg inklusive Auffahrt mit der Bahn und Abbauen 60-90 Minuten dauern kann, erlaubt "Am kleinen Holze" durch schnelle Shuttle-Dienste oder sogar kurzes Hochlaufen eine viel höhere Frequenz. Ein Schüler kann hier an einem Vormittag 5-6 Starts und Landungen absolvieren. Dies festigt die Bewegungsabläufe beim Start und beim Flare (Landung) massiv.
Die Flugschule nutzt das Gelände als Zwischenschritt:
Übungshang (Ganz unten): Laufübungen, erstes Abheben.
Am kleinen Holze: Erste "echte" Flüge mit Höhenunterschied, Kurvenflug, Funkführung.
Ettelsberg/Sonnenhang: Höhenflüge (>300m) für den A-Schein.
Wer "Am kleinen Holze" sicher beherrscht, hat das Rüstzeug für die großen Berge. Es ist der "Filter" für die Höhenflugreife.
Das größte logistische Fettnäpfchen in Willingen ist das Parken.
No-Go: Fahren Sie niemals mit dem privaten PKW bis an den Startplatz oder blockieren Sie Wirtschaftswege. Dies führt sofort zu Ärger mit der Flugschule und den Landwirten.
Lösung: Nutzen Sie die großen öffentlichen Parkplätze an der Talstation K1 Köhlerhagen oder am Bikepark. Von dort ist der Zugang zu Fuß oder (für Flugschüler) per Shuttle organisiert. Die Koordinaten für das Navi sind grob N 51.290, E 8.600 (Bereich der Talstation).
Willingen bietet eine enorme Bandbreite an Unterkünften. Für Piloten sind folgende Kategorien relevant:
Der Piloten-Treff: Die Vis-a-Vis Hütte (nahe dem Sonnenhang-Landeplatz) ist das inoffizielle Clubheim der Szene. Hier liegt oft das Flugbuch für den Sonnenhang aus, und hier erfährt man am ehesten, ob am "Kleinen Holze" geschult wird.
Gehoben: Das Sauerland Stern Hotel oder das Sporthotel Zum Hohen Eimberg bieten Wellness und Komfort, ideal wenn nicht-fliegende Partner dabei sind.
Budget: Zahlreiche Pensionen und "Bed & Bike" Unterkünfte richten sich an aktive Sportler und sind oft toleranter gegenüber Gleitschirm-Ausrüstung im Zimmer.
Nach dem Flug trifft man sich:
Seilbar: An der Ettelsberg-Talstation. Laut, voll, Party-Stimmung.
Wilddieb: Oben am Berg, eher rustikal.
Dorfgastronomie: Im Ort Willingen gibt es vom Italiener bis zur westfälischen Küche alles. Das Willinger Brauhaus ist eine Institution.
Groundhandling-Sessions: Wenn der Wind am Ettelsberg zu stark ist ("ballert"), kann es sein, dass er unten "Am kleinen Holze" durch die Reibungsschicht genau richtig zum Aufziehenüben ist. Fragen Sie in der Flugschule nach einer Erlaubnis zum Groundhandling am Landeplatz.
Die Abend-Thermik: An heißen Sommertagen kann der Nordhang abends noch leichte Restitution ("Umkehrthermik") bieten. Ein verlängerter Abgleiter in den Sonnenuntergang ist hier oft entspannter als am überlaufenen Ettelsberg.
Vermeidung von Bikern: Willingen ist ein Mekka für Mountainbiker. Der Bereich um den Köhlerhagen ist im Sommer voll mit Downhill-Fahrern. Legen Sie ihren Schirm niemals auf oder nah an den Bike-Trails aus. Die Koexistenz ist friedlich, solange die Reviere respektiert werden.
Sicherheit entsteht durch Wissen und Disziplin.
Piloten neigen dazu, niedrige Hänge zu unterschätzen. "Es geht ja nur kurz runter."
Realität: Gerade weil der Flug kurz ist, muss jede Phase sitzen. Ein verpatzter Start führt sofort in die Bäume oder auf die Straße. Es gibt keine Höhe, um Klapper oder Verhänger in Ruhe zu klären.
Empfehlung: Behandeln Sie jeden Start "Am kleinen Holze" mit der gleichen Professionalität wie einen Alpenstart auf 2000 Metern. Vorflugcheck, Luftraumbeobachtung, mentale Vorbereitung.
Da es sich um einen Schulungshang handelt, sind oft unerfahrene Piloten in der Luft, die möglicherweise unvorhersehbare Flugwege einschlagen oder Funkanweisungen ("Nach links! Nein, das andere Links!") befolgen.
Für Gastpiloten: Halten Sie großen Abstand zu Schulungsschirmen (erkennbar oft an großen Funkgeräten an der Schulter oder an Flugschul-Aufdrucken). Der Schüler hat im Zweifel Vorrang (moralisch, wenn auch nicht immer luftrechtlich zwingend, aber die Vernunft gebietet es).
Sollte es zu einem Unfall kommen (Baumlandung, Absturz):
Standortbestimmung: Wissen Sie immer genau, wo Sie sind (z.B. "Unterhalb Startplatz Am kleinen Holze, Nähe Köhlerhagen Lift"). Die Rettungskette im Sauerland ist gut, aber im Waldgelände ist eine präzise Ortsangabe lebenswichtig.
Erste Hilfe: Ein Erste-Hilfe-Set im Gurtzeug sollte Standard sein.
Meldung: Jeder Unfall sollte der Flugschule und ggf. dem DHV gemeldet werden, um aus Fehlern zu lernen.
Das Fluggelände "Am kleinen Holze" ist ein unscheinbarer, aber essentieller Baustein der Fliegerinfrastruktur in Willingen. Es ermöglicht die sichere Heranführung von Fußgängern an den Flugsport und bietet erfahrenen Piloten eine Option bei Bedingungen, die die Gipfelstarts unmöglich machen.
Die operative Nutzung erfordert jedoch Disziplin – insbesondere hinsichtlich der Postenpflicht an der Straße. Die Zukunft dieses Geländes hängt maßgeblich davon ab, dass sich alle Piloten (Schüler wie Gäste) an diese Spielregeln halten. Ein einziger Vorfall mit einem PKW auf der Straße "Am Köhlerhagen" könnte zur sofortigen Schließung führen.
Für den Piloten, der Willingen besucht, gilt: Sehen Sie "Am kleinen Holze" nicht als Lückenbüßer, sondern als Präzisionswerkzeug. Nutzen Sie es, um ihre Starttechnik zu perfektionieren, ihre Landeeinteilung zu schärfen und die komplexe Aerologie eines Mittelgebirgstals zu verstehen.
Kontaktadressen und Referenzen
Für die Nutzungserlaubnis und aktuelle Statusinformationen ist die direkte Kontaktaufnahme unerlässlich:
Reinholds Flugschule (Inh. Reinhold Schöttler)
Adresse: Waldecker Straße 33, 34508 Willingen
Telefon: 05632 / 6534
Web: gleitschirm-flugschule-sauerland.de
SauerlandAIR e.V. (für umliegende Gelände Ettelsberg/Sonnenhang)
Web: sauerlandair.de
Notruf / Bergrettung: 112
Haftungsausschluss: Dieser Bericht basiert auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten (Stand Anfang 2026). Flugbetriebliche Regelungen, Zoneneinteilungen und Halterschaftsverhältnisse können sich ändern. Konsultieren Sie vor jedem Flugtag die aktuellen Aushänge vor Ort und halten Sie Rücksprache mit der Flugschule.