
1 Startplatz, 1 Landeplatz
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Gleitschirm-Startplatz: Vogtmaiers Kanzel – Eine Monographie für den anspruchsvollen Piloten
In der dichten Topographie der deutschen Gleitschirmgebiete nimmt die Vogtmaiers Kanzel (Gemarkung Bad Peterstal-Griesbach) eine Sonderstellung ein. Sie ist kein Massentourismus-Berg mit angeschlossener Bergbahn-Infrastruktur, sondern ein Refugium für Piloten, die das ursprüngliche Flugerlebnis suchen. Gelegen am Hauptkamm des Nordschwarzwalds, fordert dieses Gelände den Piloten sowohl physisch durch den obligatorischen Aufstieg zu Fuß ("Hike & Fly") als auch fliegerisch durch seine aerologischen Besonderheiten.
Für den routinierten Piloten bietet die Kanzel bei Nordwest- bis Südwestlagen ein herausragendes Potential für ausgedehnte Thermikflüge und das im Schwarzwald legendäre "Sunset-Soaring". Die Kombination aus einer Startüberhöhung von ca. 330 Metern und der thermisch aktiven Westflanke des Dollenbergs ermöglicht an guten Tagen Flüge bis zum Sonnenuntergang mit Blick bis in die Vogesen. Doch die Idylle trügt: Die Kanzel verzeiht wenig. Die Startschneise ist bei Seitenwind turbulent, der Landeplatz ist vom Start aus nicht einsehbar, und die komplexe Talwindsystematik des Renchtals erfordert eine präzise Flugplanung.
Dieser Bericht dient als umfassendes Kompendium. Er aggregiert verstreute Informationen aus Vereinsquellen, Geländedatenbanken und Pilotenberichten zu einer einzigen, autoritativen Ressource, die weit über die Standardinformationen des DHV hinausgeht.
Die Vogtmaiers Kanzel liegt geographisch im Herzen des Ortenaukreises, eingebettet in den Nordschwarzwald. Im Gegensatz zum Südschwarzwald, der oft durch rundere Kuppen geprägt ist, charakterisiert sich diese Region durch tief eingeschnittene Täler und langgezogene Bergrücken. Der Startplatz selbst befindet sich auf einer Höhe von 900 bis 910 Metern über Normalnull (MSL).
Die strategische Bedeutung dieser Lage ergibt sich aus ihrer Position am Westweg (Etappe 5), dem berühmten Fernwanderweg Pforzheim-Basel. Der Startplatz ist im Wesentlichen eine künstlich freigehaltene Waldschneise, die sich wie ein Balkon über das Renchtal schiebt. Diese Exponierung nach Westen macht das Gelände zum idealen Fänger für die vorherrschenden Westwindströmungen, die vom Rheintal heraufziehen und an den Flanken des Schwarzwaldes dynamisch angehoben werden.
Für das Verständnis der Flugbedingungen ist die Analyse des Renchtals unabdingbar. Das Tal verläuft grob in Ost-West-Richtung und fungiert bei entsprechender Sonneneinstrahlung als klassische thermische "Düse". Die Luftmasse im Tal erwärmt sich schneller als die Luft über den bewaldeten Höhenrücken. Dies erzeugt ein lokales Windsystem, das tagsüber talaufwärts (vom Rheintal in den Schwarzwald hinein) zieht. Am Landeplatz "Wilde Rench", der tief im Tal auf ca. 570 m liegt, kann sich dieser Talwind signifikant verstärken (Venturi-Effekt), während oben am Startplatz noch überregionaler Wind spürbar ist. Die Interaktion dieser beiden Windschichten – der Talwind unten und der Gradientenwind oben – definiert die Fliegbarkeit des Geländes.
Ein weiteres Phänomen, das Piloten kennen müssen, ist die Inversionsneigung im Spätherbst und Winter. Aufgrund der Höhe von 900 m liegt der Startplatz häufig über der Inversionsschicht. Während das Tal in zähem Nebel liegt, herrscht oben strahlender Sonnenschein. Dies ist optisch reizvoll, birgt aber die massive Gefahr, dass der Landeplatz "zu" ist. Ein Start ohne garantierte Sicht zum Landeplatz ist grob fahrlässig und verstößt gegen die Flugbetriebsordnung.
Die Koordinaten des Startplatzes sind N 48°27'24.81" E 8°15'39.02". Die Ausrichtung deckt den Sektor Nordwest (NW) bis Südwest (SW) ab.
Der Startplatz ist keine weite Almwiese, sondern eine klassische Waldschneise. Dies hat aerodynamische Konsequenzen:
Kanalisierung: Frontaler Wind wird in der Schneise leicht beschleunigt, was den Startvorgang bei schwachem Wind unterstützt.
Turbulenz bei Seitenwind: Sobald der Wind nicht mehr senkrecht (ca. 90 Grad) auf den Hang trifft, sondern eine seitliche Komponente hat, entstehen an den Rändern der Schneise durch die hohen Bäume ausgeprägte Leewirbel ("Rotoren"). Ein Start bei starkem Seitenwind ist hier deutlich gefährlicher als auf einem freien Bergrücken.
Der Untergrund ist naturbelassen (Gras/Waldboden, teils steinig). Es gibt keine Gummimatten oder künstliche Beläge. Bei Nässe oder Morgentau ist Rutschfestigkeit (gutes Schuhwerk) essenziell. Die Neigung des Startplatzes ist progressiv: Sie beginnt relativ flach und geht dann in steileres Gelände über. Dies erfordert eine saubere Starttechnik: Der Pilot muss den Schirm kontrolliert aufziehen und darf erst in der steileren Phase beschleunigen ("Laufenlassen"). Ein zu frühes Anbremsen oder Setzen führt oft zum Abbruch.
Obwohl der DHV-Eintrag "NW" als Startrichtung angibt, ist bei reinem Nordwind (N) allerhöchste Vorsicht geboten. Lokale Experten und die Geländebeschreibung warnen explizit: "Bei Nordwind muss mit Lee-Rotoren entlang der gesamten Kante gerechnet werden, auch wenn der Startwind günstig erscheint". Das Tückische ist, dass thermische Ablösungen den Nordwind am Startplatz kurzzeitig überlagern können, sodass die Windfahnen "Startbar" suggerieren. Sobald der Pilot jedoch abhebt und die schützende Schneise verlässt, wird er von der Scherungsschicht des Nordwindes erfasst, was zu massiven Klappern in Bodennähe führen kann.
Ein entscheidendes Merkmal der Vogtmaiers Kanzel ist die fehlende Zufahrt für Kraftfahrzeuge. Dies filtert das Publikum: Wer hier fliegt, hat sich den Flug erarbeitet. Es gibt keine Seilbahn und keinen Shuttle-Service.
Piloten müssen sich vor dem Flug für eine logistische Strategie entscheiden: "Bottom-Up" oder "Top-Landing/Rückholer".
Strategie A: Parken am Landeplatz ("Bottom-Up")
Dies ist die logistisch sicherste Variante, da das Fahrzeug nach der Landung sofort verfügbar ist.
Parkmöglichkeiten: Es gibt Parkplätze beim Sägewerk Krimmerswald oder alternativ beim Cafe "Wilde Rench".
Warnung: Es ist strengstens verboten, direkt auf der Landewiese oder den Zufahrtswegen der Landewiese zu parken. Dies führt sofort zu Konflikten mit den Landwirten und dem Geländehalter.
Der Aufstieg: Vom Landeplatz (ca. 570m) führt der Weg hinauf zum Startplatz (900m). Man bewältigt also ca. 330 Höhenmeter. Der Weg ist teilweise steil, verläuft aber meist über Forstwege.
Strategie B: Parken am Start ("Top-Landing")
Für Piloten, die den Aufstieg scheuen oder auf ein Top-Landing spekulieren.
Parkmöglichkeiten: Der Waldparkplatz "Oberer Rank" oder Parkplätze nahe der Alexanderschanze (an der B500 Schwarzwaldhochstraße) sind die Anlaufstellen.
Zugang: Vom Parkplatz "Oberer Rank" sind es noch ca. 20 bis 30 Minuten Fußweg entlang des Forstwegs (relativ eben).
Risiko: Landet man unten, steht man ohne Auto da. Trampen funktioniert im Schwarzwald oft gut, ist aber keine Garantie. Es gibt keinen organisierten Rückholer.
Der Fußweg zum Startplatz ist Teil der lokalen Wanderinfrastruktur. Er kreuzt den Westweg und den "Neuen Höhenweg" (Pforzheim-Basel). Piloten sollten Rücksicht auf Wanderer nehmen, da der Startplatz direkt am Wanderweg liegt. Das Auslegen des Schirms darf den Wanderweg nicht blockieren. Für den Transport empfiehlt sich modernes "Hike & Fly"-Equipment. Ein leichter Wenderucksack und ein Bergsteigerschirm erhöhen den Genussfaktor des 30-minütigen Marsches erheblich im Vergleich zu einer schweren 20kg-Wettkampfausrüstung.
Die Flugbedingungen an der Vogtmaiers Kanzel sind "ehrlich". Das bedeutet, die Thermik ist oft kräftig und eng, aber zuverlässig.
Erfahrene Piloten wissen genau, wo sie nach dem Start suchen müssen. Es ist ein Fehler, einfach geradeaus ins Tal zu fliegen, in der Hoffnung, dort etwas zu finden. Die zuverlässigste Thermikquelle, der sogenannte "Hausbart", befindet sich links (östlich) vom Startplatz.
Mechanik: Der Berg bildet dort eine große topographische Mulde. In dieser Mulde befinden sich zahlreiche Lawinenverbauungen.
Trigger: Die Lawinenverbauungen (Holz/Stein) heizen sich in der Sonne stärker auf als der umgebende Waldboden. Sie wirken als "Heizrippen" und definierte Abrisskante für die Warmluftpakete.
Taktik: Nach dem Start sollte man sich – sofern Höhe und Verkehr es zulassen – nach links orientieren und diese Mulde abfliegen. Wer hier den Einstieg findet, kann oft bis zur Basis aufdrehen.
Frühjahr (März-Mai): Dies ist die Zeit für Streckenjäger. Die Temperaturgradienten sind hoch, die Thermik ist stark und zerrissen.
Gefahr: Der Talwind setzt früh ein. Landungen am Nachmittag können im Tal ("Wilde Rench") extrem turbulent werden. Anfänger sollten in dieser Zeit nur morgens oder sehr spät abends fliegen.
Sommer (Juni-August): Die "Magic Time" der Kanzel. Wenn sich im Rheintal die Hitze staut, zieht am späten Nachmittag eine großflächige, ruhige "Umkehrthermik" den Hang hinauf. Dies ermöglicht stundenlanges Soaren im laminaren Wind bis zum Sonnenuntergang ("Sunset-Flying"). Da der Startplatz nach Südwest ausgerichtet ist, fliegt man direkt in die Abendsonne.
Herbst: Oft ruhige Bedingungen, ideal für "Genussabgleiter". Vorsicht vor Inversionen (Nebel im Tal).
Die Vogtmaiers Kanzel ist ein valider Ausgangspunkt für Streckenflüge (Cross Country / XC), wenngleich sie nicht die Prominenz des Feldbergs besitzt.
Für Einsteiger in das Streckenfliegen bietet sich die lokale Ridge-Rennstrecke an. Man fliegt vom Startplatz aus nach Westen, immer an der geschlossenen Bergflanke entlang. Dies ist eine ca. 10 km lange Strecke (Hin und Rück), die navigatisch einfach ist, da man sich permanent am Relief orientieren kann. Solange man oberhalb der Hangkante bleibt, trägt der dynamische Aufwind oder die Thermik der Rippen.
Erfahrene Piloten nutzen die Kanzel als Startpunkt für Flüge Richtung Schwäbische Alb (Osten) oder sogar bis zum Bodensee. An Tagen mit hoher Basis (über 2500m) reicht der Blick bis in die Vogesen auf der anderen Rheinseite. Es wurden von hier aus bereits Flüge bis über Ulm realisiert. Der Luftraum ist in dieser Region des Schwarzwaldes relativ unkritisch (im Vergleich zu den Alpen oder der Nähe zu Stuttgart), dennoch müssen Piloten stets aktuelle ICAO-Karten (Segelflugkarte) konsultieren, insbesondere bezüglich der Sektoren des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden (EDSB) im Norden und militärischen Übungsgebieten.
Der Landeplatz ist der wohl anspruchsvollste Teil des Fluges für Erstbesucher.
Lage: 570 m MSL, oberhalb des Subaru-Autohauses.
Sichtbarkeit: Der Landeplatz ist vom Startplatz aus nicht zu sehen. Man fliegt quasi "um die Ecke" in den Talkessel.
Rechtzeitig abfliegen: Da man den Landeplatz nicht sieht, muss man mit ausreichender Reservehöhe den Abflug vom Hang in Richtung Tal antreten. Es gibt auf dem Weg nach unten kaum Außenlandemöglichkeiten ("Notausgänge"). Wer zu lange am Hang "kratzt" und absäuft, riskiert eine Baumlandung.
Landevolte: Es ist zwingend eine Rechtslandevolte vorgeschrieben.
Turbulenzen: Der Landeplatz liegt im Einflussbereich des Talwindes. Besonders bei thermischer Aktivität oder starkem Westwind im Tal können sich Leewirbel hinter Gebäuden oder Baumreihen bilden. Ein aktiver Flugstil bis zum Boden ist essenziell.
Der Landeplatz verfügt über einen Windsack. Es gibt einen kleinen Bereich, der explizit zum Packen der Schirme freigehalten wird (oft gemäht). Piloten sollten ihre Schirme nicht im hohen Gras der Landewiese zusammenlegen, um Flurschäden zu vermeiden und das gute Verhältnis zu den Landwirten nicht zu gefährden.
Deutschland ist bekannt für strenge Flugregeln, und die Vogtmaiers Kanzel macht hier keine Ausnahme. Das Gebiet liegt in sensibler Nachbarschaft zu Naturschutzflächen.
Das Gelände grenzt an ein NATURA 2000 Vogelschutzgebiet (Habitat für Auerwild und andere geschützte Arten).
Die 300m-Regel: Hinter dem Startgelände (in Richtung Osten/Rückenwind) darf eine Höhe von 300 Metern über Grund nicht unterschritten werden. Das bedeutet faktisch ein Verbot des "Tief-Soarens" über den hinteren Waldflächen. Piloten müssen hier entweder massiv Höhe haben oder sich vor dem Hang (Westseite) aufhalten. Ein Höhenmesser ist daher Pflichtausrüstung.
Zeitbeschränkung: Zum Schutz der Dämmerungsaktivität der Tiere darf erst 2 Stunden nach Sonnenaufgang gestartet werden. Der Flugbetrieb muss 1 Stunde vor Sonnenuntergang (bzw. laut manchen Quellen saisonal angepasst, hier unbedingt Aushang beachten!) beendet sein. Diese Zeiten werden kontrolliert.
Der Drachen- und Gleitschirmverein Baiersbronn e.V. verwaltet das Gelände.
Tageskarte: Kostet ca. 3,00 € (Stand der Recherche).
Jahreskarte: Ca. 50,00 €.
Verkaufsstellen: Hotel Döttelbacher Mühle (Familie Schmiederer) am Ortsende von Bad Griesbach oder direkt bei anwesenden Clubmitgliedern am Startplatz.
Einweisungspflicht: Jeder Gastpilot benötigt vor dem ersten Start eine Einweisung durch ein Clubmitglied. Dies dient primär der Sicherheit (Erklärung der Landeplatzsituation und Lee-Gefahren).
Abseits der offiziellen Regeln gibt es Erfahrungswerte, die den Unterschied zwischen einem "Okay"-Flug und einem perfekten Tag ausmachen.
Da es direkt am Startplatz keine Webcam gibt, nutzen Locals eine Triangulations-Methode:
Webcam Hornisgrinde / Mummelsee: Diese zeigt die Wolkenbasis und die überregionale Windrichtung auf den höchsten Gipfeln des Nordschwarzwalds.
Webcam Zuflucht / Rossbühl: Zeigt die Bedingungen im benachbarten Oppenau. Wenn dort die Gleitschirme in der Luft sind, geht es oft auch an der Kanzel.
Windmesswerte (Holfuy): Die Stationen der Nachbarvereine (Oppenauer Gleitschirmflieger oder Windeckfalken) geben Aufschluss über die Windstärke in der Region.
Viele Gastpiloten machen den Fehler, sich zu sehr auf den Bereich direkt vor der Schneise zu konzentrieren. Dort ist der Aufwind oft "zerrissen". Der Tipp der Locals: Fliege offensiv. Traue dich (mit genug Höhe), die seitlichen Rippen und die besagte Mulde mit den Lawinenverbauungen anzusteuern. Dort stehen die Bärte stabiler.
Obwohl offiziell oft nicht beworben, wird das Top-Landing ("Obenlanden") auf der Vogtmaiers Kanzel geduldet, sofern es sicher durchgeführt wird und keine Wanderer gefährdet werden.
Voraussetzung: Ausreichend laminarer Wind und perfektes Schirmbeherrschung.
Technik: Man landet nicht in der Schneise (Turbulenz!), sondern tastet sich im Vorwärtsflug an die Kante heran und setzt oben ab. Dies ist nur etwas für sehr erfahrene Piloten (Groundhandling-Profis).
Nach dem Flug ("Après-Flight") bietet die Region exzellente Optionen:
Renchtalhütte: Ein gastronomisches Highlight. Urig, tolle Aussicht, gutes Vesper. Ideal, wenn man den Flugtag mit einer Wanderung kombiniert hat.
Cafe "Wilde Rench": Liegt direkt am Landeplatz. Der klassische Treffpunkt für das "Lande-Bier" und Fachsimpelei.
Hotel Döttelbacher Mühle: Strategisch wichtig, da hier die Tageskarten verkauft werden. Solide Küche und Übernachtungsmöglichkeiten.
Hotel Dollenberg: Wer es exklusiv mag (5 Sterne, Relais & Châteaux), findet hier Luxus direkt unterhalb des Flugberges.
Camping: Für Camper gibt es Stellplätze an den Heilquellen oder das "Wildnis und Offroad Camp Schwarzwald".
Sollte der Wind an der Kanzel nicht passen (z.B. reiner Ostwind oder zu starker Nordwind), gibt es Ausweichmöglichkeiten:
Oppenau (Rossbühl/Buchkopfturm): Nur wenige Kilometer entfernt. Startplätze für diverse Richtungen (W, NW, NO, SO). Oft die "Rettung" des Flugtages.
Baiersbronn (Stöckerkopf): Anderes Tal, andere Windsysteme.
Loffenau (Teufelsmühle): Bekannt, aber oft voller.
Die Vogtmaiers Kanzel ist ein Juwel für Piloten, die Qualität über Quantität stellen. Die Hürde des Aufstiegs und die anspruchsvollen Start- und Landebedingungen sorgen für eine natürliche Selektion. Wer diese Hürden nimmt und sich respektvoll gegenüber Natur und Regeln verhält, wird mit Flugerlebnissen belohnt, die an Intensität und landschaftlicher Schönheit im Schwarzwald ihresgleichen suchen. Es ist der Ort für den Piloten, der das Fliegen nicht als Konsumgut, sondern als Auseinandersetzung mit der Natur versteht.