
1 Startplatz, 0 Landeplatzätze
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Umfassendes Kompendium zum Gleitschirm-Schleppgelände Kleinlug: Aerologie, Logistik und Pilotentaktik im niederbayerischen Hügelland
Das Gelände Kleinlug, offiziell unter der Geländenummer 829 in der Datenbank des Deutschen Hängegleiterverbandes (DHV) geführt, stellt einen zentralen Knotenpunkt für den Flachlandflugsport in Niederbayern dar. Während die alpine Fliegerei oft durch dramatische Höhenunterschiede und schroffe Felsformationen besticht, bietet Kleinlug eine technisch anspruchsvolle Symbiose aus präziser Windentechnik und der subtilen Nutzung thermischer Ablösungen über der niederbayerischen Ebene. Gelegen in der Gemeinde 84152 Süßkofen (Teil der Gemeinde Mengkofen), dient dieser Standort primär als Operationsbasis für den Drachen- und Gleitschirmclub (DGC) Albatros Landshut e.V., einen der traditionsreichsten Vereine der Region.
In einer Disziplin, die stark von meteorologischen Nuancen abhängt, erfordert der Besuch von Kleinlug eine tiefgehende Vorbereitung, die weit über das Studium einfacher Datenbankeinträge hinausgeht. Der folgende Guide dekonstruiert die fliegerische Realität dieses Geländes und bietet eine fundierte Analyse für Piloten, die den Windenschlepp als Einstieg in weitreichende Streckenflüge oder als Plattform für technisches Training nutzen möchten.
Executive Summary für Piloten
Kleinlug ist ein dediziertes Schleppgelände für Gleitschirme und Hängegleiter, das sich durch eine 850 Meter lange Schleppstrecke auszeichnet. Mit einer erreichbaren Ausklinkhöhe von ca. 150 bis 200 Metern über Grund bietet es den idealen Ausgangspunkt für thermische Flüge im Isar-Vils-Hügelland. Das Gelände wird als „einfach“ eingestuft und ist somit für Inhaber des beschränkten Luftfahrerscheins (A-Schein) mit Windenberechtigung hervorragend geeignet. Der Fokus liegt hier auf Effizienz und Frequenz: Durch die schnelle Abwicklung des Schleppbetriebs können Piloten an guten Tagen zahlreiche Starts absolvieren, um ihre Thermikzentrierung in Bodennähe zu perfektionieren. Strategisch ist der Platz aufgrund seiner Lage außerhalb der engsten Kontrollzonen des Münchener Flughafens wertvoll, erfordert aber dennoch eine präzise Luftraumbeobachtung nach dem Aufstieg.
Kenngröße Wert / Spezifikation DHV GID Nummer
829
Geländeart
Windenschleppgelände (Winch)
Halter
DGC Albatros Landshut e.V.
Koordinaten
N 48° 42' 38.00" E 12° 21' 37.00"
Höhe NN
430 m
Schlepplänge
850 m
Startrichtungen
Ost (O), West (W)
Zulassung
Gleitschirm & Hängegleiter (1-sitzig, beschränkter LFS)
Die Verortung von Kleinlug in der niederbayerischen Ebene ist für das Verständnis der dort herrschenden aerologischen Bedingungen essentiell. Das Gelände befindet sich auf einer sanften Hochebene zwischen dem Isartal im Süden und dem Donautal im Norden. Diese Lage im tertiären Hügelland prägt die thermische Aktivität massiv. Die Böden der Region sind durch Lössablagerungen und intensive landwirtschaftliche Nutzung gekennzeichnet, was zu einer hohen Varianz in der Albedo (Rückstrahlvermögen) führt.
Mit einer Basishöhe von 430 Metern über NN liegt das Gelände über dem Niveau der direkten Flussauen. Dies begünstigt einen frühzeitigen Abriss der Thermik, da sich die Luftmassen über den trockeneren Feldern schneller erwärmen als in den feuchten Niederungen der Vils oder Isar. Die Schleppstrecke verläuft fast linear und ist so positioniert, dass sie die lokalen Windsysteme optimal ausnutzt. Im Gegensatz zu Mittelgebirgsstartplätzen wie dem Heuberg (1338 m), der durch seine steile Wiesenflanke und das Inntal-Windsystem geprägt ist, ist Kleinlug flach und frei von markanten Leebereichen in Bodennähe.
Für die Anreise ist die genaue Identifikation des Standorts entscheidend, da „Kleinlug“ in einigen Kartenwerken lediglich als Flurname oder kleiner Weiler geführt wird.
Start/Landeplatz Zentrum: N 48° 42' 38.00" E 12° 21' 37.00"
Anfahrtspunkt (Süßkofen): Hagenau 2, 84152 Mengkofen
Die Navigation sollte über die A92 (München-Deggendorf) erfolgen, wobei die Ausfahrt Wörth an der Isar den effizientesten Zugang bietet. Von dort führt die Route über Landstraßen durch eine typisch niederbayerische Agrarlandschaft direkt zum Gelände des DGC Albatros Landshut.
Der Kern von Kleinlug ist die Windenschleppinfrastruktur. Das Gelände ist nicht für Hangstarts ausgelegt, was bedeutet, dass der Flugbetrieb zwingend an die Anwesenheit der Windencrew des Vereins gebunden ist.
Mit einer Länge von 850 Metern gehört die Strecke in Kleinlug zu den soliden Standardmaßen im deutschen Flachland. Die Länge des Seils bestimmt direkt die maximale Ausklinkhöhe. Unter Berücksichtigung des Schleppwinkels und des Seildurchhangs lässt sich die physikalische Höhe H bei Windstille näherungsweise als Bruchteil der Seillänge L definieren. In Kleinlug erreichen Piloten unter Standardbedingungen zuverlässig 150 Meter über Grund, bei Gegenwindkomponente oft bis zu 200 Meter.
Die Ausrichtung für Ost- und Weststarts ermöglicht einen Betrieb bei fast allen stabilen Wetterlagen in Mitteleuropa. Die Weststartrichtung bedient die vorherrschenden zyklonalen Wetterlagen, während der Oststart ideal für die stabilen Hochdrucklagen im Frühjahr und Herbst ist, die oft mit exzellenter Thermik einhergehen.
Der Zugang zum Gelände ist unkompliziert, erfordert aber Disziplin hinsichtlich der landwirtschaftlichen Flächen.
Parken: Es stehen begrenzte Parkmöglichkeiten direkt am Rand der Schleppstrecke zur Verfügung. Es ist zwingend darauf zu achten, dass Traktoren und Erntemaschinen jederzeit passieren können.
Shuttle-Möglichkeiten: Da es sich um ein Flachlandgelände handelt, ist kein Shuttle im klassischen Sinne (wie bei einer Bergbahn) notwendig. Der Rücktransport des Schleppseils erfolgt meist durch ein Quad oder ein spezialisiertes Rückholfahrzeug des Vereins.
Fußweg: Die Distanz vom Parkbereich zum Startpunkt der Winde beträgt je nach Aufstellung nur wenige hundert Meter und ist absolut eben.
Infrastruktur-Element Details Bergbahn / Lift Nicht vorhanden (Schleppgelände) Barrierefreiheit Bedingt gegeben durch ebenes Gelände Vereinsheim
Informationen beim DGC Albatros Landshut e.V.
Zufahrt
Per Auto bis zum Geländerand möglich
In Kleinlug wird nicht „einfach geflogen“; man interagiert mit der niederbayerischen Luftmasse. Der Erfolg eines Flugtages hängt hier fast ausschließlich von der thermischen Güte und der Windverteilung ab.
Die Thermik in Kleinlug ist klassische „Blasenthermik“. Anders als an Berghängen, wo die Thermik oft stundenlang als konstanter Strom an einer Abrisskante nach oben fließt, lösen sich im Flachland diskrete Luftpakete ab.
Vormittag (bis 11:00 Uhr): Oft ruhige Bedingungen, ideal für Schulungsflüge oder das Testen von neuem Equipment.
Mittagszeit (12:00 – 15:00 Uhr): Die stärkste thermische Aktivität. Über den weiten Feldern um Süßkofen bilden sich kräftige Ablösungen. Da die Ausklinkhöhe mit 150 Metern gering ist, müssen Piloten in dieser Zeit extrem reaktionsschnell sein, um den ersten Anschluss zu finden.
Spätnachmittag: Abklingen der Thermik, oft Übergang in ein ruhiges „Abendgleiten“.
Der Wind ist der wichtigste Faktor beim Schlepp. Ein zu starker Bodenwind macht den Start gefährlich, während Seitenwind den Seilversatz erhöht.
Gute Windrichtungen: O und W mit Geschwindigkeiten zwischen 5 und 15 km/h am Boden.
Gefährliche Bedingungen: Starke Nord- oder Südwinde führen zu Crosswind-Bedingungen. Hier besteht das Risiko eines „Lock-outs“, bei dem der Schirm seitlich ausbricht und der Zug der Winde den Piloten in eine instabile Lage bringt.
Turbulenzen: Bekannte Lee-Gebiete im klassischen Sinne gibt es aufgrund der Flachheit nicht. Turbulenzen entstehen hier primär durch thermische Scherschichten oder bei starkem Wind hinter Baumreihen am Rand der Felder.
Die Region um Landshut ist luftraumtechnisch hochgradig sensibel. Die Nähe zum Flughafen München (EDDM) bedeutet, dass Piloten in Kleinlug ständig die vertikalen Grenzen des kontrollierten Luftraums im Auge behalten müssen.
TMA München: Der kontrollierte Luftraum beginnt oft bereits in Höhen, die für Streckenflieger relevant sind. Ein Flug ohne aktuelles Fluginstrument mit Luftraumdaten ist in Kleinlug unverantwortlich.
Transponder-Pflicht: In bestimmten Sektoren und Höhenstufen kann ein Transponder (Mode S) erforderlich sein, falls man in kontrollierte Bereiche einfliegen möchte (was für Gleitschirme in der Regel nur mit Freigabe möglich ist).
Der wahre Mehrwert für Piloten liegt in den Erfahrungen der lokalen „Albatrosse“. Diese Tipps sind nicht im offiziellen DHV-Eintrag zu finden.
An Tagen mit schwacher überregionaler Strömung bildet sich oft eine lokale Konvergenzlinie zwischen der Isar-Luftmasse und der trockeneren Hügelluft. Lokale Piloten suchen nach dem Ausklinken oft die dunklen, frisch gepflügten Äcker südlich der Schleppstrecke auf. Diese fungieren als zuverlässige thermische Motoren. Ein weiterer „Hotspot“ ist das kleine Waldstück östlich des Geländes, dessen Kante bei Westwind als mechanischer Auslöser für thermische Blasen dient.
Viele Piloten, die aus den Alpen kommen, machen den Fehler, nach dem Ausklinken sofort „auf Strecke“ zu gehen. In Kleinlug ist Geduld gefragt. Man sollte so lange wie möglich über dem Schleppgelände oder in dessen unmittelbarer Nähe bleiben („Parken“), bis man eine stabile Basis von mindestens 1000 Metern erreicht hat. Ein verfrühtes Verlassen des Geländes führt meist zu einer schnellen Außenlandung, da die nächste Thermikquelle oft erst Kilometer entfernt liegt.
Erfahrene Piloten nutzen nicht nur das Standard-Wetter-Bulletin.
Webcams: Die Webcam des Flugplatzes Landshut-Ellermühle gibt einen hervorragenden Eindruck von der Wolkenbasis und der Sichtweite in der Region.
Windwerte: Die Stationen der Agrarmeteorologie Bayern in der Nähe von Mengkofen liefern präzisere Bodenwindwerte als allgemeine Wetterdienste.
Lokale Kommunikation: Der Austausch am Startplatz ist unersetzlich. Oft wissen die Windenführer genau, in welcher Höhe und an welcher Position die letzten Piloten des Tages den besten Anschluss gefunden haben.
Kleinlug ist trotz der geringen Starthöhe ein ernstzunehmendes XC-Gelände (Cross-Country). Wenn man den ersten „Bart“ bis zur Basis ausgekurbelt hat, öffnet sich das Tor zu weiten Flügen über das niederbayerische Hügelland.
Richtung Nordosten (Bayerischer Wald): Bei Westwindlagen ist dies die klassische Route. Man fliegt parallel zur Donau in Richtung Straubing und weiter zum Bayerischen Wald. Die Landemöglichkeiten im Donautal sind exzellent.
Richtung Südosten (Passau): Eine technisch anspruchsvollere Route, die gute Kenntnisse über die Lufträume um das Kernkraftwerk Isar (jetzt im Rückbau, aber Luftraumregelungen beachten) erfordert.
Im Flachland ist fast jede gemähte Wiese ein potenzieller Landeplatz. Dennoch gibt es Gebiete, die man meiden sollte, wie zum Beispiel die Hopfenanbaugebiete weiter westlich (Hallertau), da die Spanndrähte der Hopfenfelder für Gleitschirmflieger extrem gefährlich und aus der Luft schwer erkennbar sind. Im Vilstal hingegen finden sich zahlreiche weite Wiesen, die einen stressfreien Abschluss des Streckenfluges ermöglichen.
Sicherheit im Windenschlepp ist eine Frage der Disziplin und der Technik. Kleinlug wird nach den strengen Richtlinien des DHV betrieben.
Schlepp-Vorrang: Startende Piloten an der Winde haben Vorrang. Landende Piloten müssen sicherstellen, dass sie die Schleppstrecke nicht blockieren.
Einweisungspflicht: Gastpiloten müssen zwingend eine Einweisung durch ein Vereinsmitglied des DGC Albatros Landshut erhalten, bevor sie das erste Mal eingeklinkt werden.
Lande-Einteilung: Aufgrund des flachen Geländes ist eine saubere Volte (Position, Gegen-, Quer- und Endanflug) zwingend erforderlich, um Kollisionen im oft dichten Flugverkehr zu vermeiden.
Im Falle eines Unfalls ist die Rettungskette in Niederbayern gut organisiert.
Notruf: 112
Standortangabe: Schleppgelände Kleinlug bei Süßkofen (Gemeinde Mengkofen).
Nächstes Krankenhaus: Klinikum Landshut oder Donau-Isar-Klinikum Dingolfing.
Sollte der Wind in Kleinlug nicht passen oder der Schleppbetrieb ruhen, gibt es in der Region Ausweichmöglichkeiten.
Ebenfalls vom DGC Albatros Landshut betrieben, bietet der Armannsberg (GID 236) Startmöglichkeiten bei SO und WNW. Er liegt nur wenige Kilometer entfernt und ist ein klassischer Hangstartplatz, der ideal ist, wenn man keinen Schleppbetrieb nutzen möchte oder der Wind für die Winde zu stark ist.
Für Piloten, die das alpine Flair suchen, ist der Heuberg bei Nußdorf am Inn eine Option. Mit einem Höhenunterschied von 850 Metern und einer Ausrichtung nach West/Südwest bietet er gänzlich andere Bedingungen als die Winde in Kleinlug. Der Heuberg erfordert jedoch einen mühsamen Aufstieg und ist anfällig für den starken Inntal-Talwind, während Kleinlug durch seine Unkompliziertheit und die flache Aerologie besticht.
Kriterium Kleinlug (Winde) Armannsberg (Hang) Heuberg (Alpin) Startart Windenschlepp Hangstart Hangstart / Walk & Fly Höhendifferenz ca. 150m (Schlepphöhe) ca. 50-80m 850m Anstrengung Gering (ebenerdig) Gering Hoch (1,5 - 2,5h Aufstieg) Gefahren Seilriss, Lock-out Kurze Startphase Talwind, Föhn, Lee Export to Sheets
Ein gelungener Flugtag endet in Bayern traditionell in geselliger Runde.
Die Gemeinde Mengkofen und der Ort Süßkofen bieten bodenständige bayerische Gastronomie.
Gasthaus in Süßkofen: Lokale Gasthöfe servieren oft Wildgerichte aus eigener Jagd oder klassische Brotzeiten. Es empfiehlt sich, nach dem Flug die lokalen Wirtshäuser aufzusuchen, da man dort auch oft auf Vereinsmitglieder trifft und den Flugtag Revue passieren lassen kann.
Biergärten: In der nahen Umgebung von Landshut finden sich einige der schönsten Biergärten Niederbayerns, ideal für die warmen Sommermonate nach einem langen XC-Flug.
Camping: Direktes Camping am Startplatz ist in der Regel nicht gestattet. Es gibt jedoch Campingplätze in der Nähe von Dingolfing oder Landshut.
Hotels/Pensionen: In Mengkofen und den umliegenden Weilern gibt es zahlreiche familiengeführte Pensionen, die preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten für Piloten bieten, die ein ganzes Wochenende bleiben möchten.
Kleinlug ist kein „Spektakel-Startplatz“, sondern ein Ort für Kenner und Handwerker des Flugsports. Wer die Nuancen der Thermik im Flachland verstehen will, kommt an diesem niederbayerischen Juwel nicht vorbei. Die Professionalität des DGC Albatros Landshut e.V. sorgt für einen sicheren und effizienten Schleppbetrieb, während die weite Ebene unendliche Möglichkeiten für die fliegerische Entfaltung bietet.
Die Kombination aus technischer Präzision am Seil und der strategischen Freiheit nach dem Ausklinken macht Kleinlug zu einem der wertvollsten Fluggelände im Südosten Deutschlands. Wer hier fliegen lernt, beherrscht seinen Schirm in jeder Situation – ein wahrer Ritterschlag für jeden Gleitschirmpiloten.
Zur schnellen Referenz sind hier die wichtigsten Daten zusammengefasst, die jeder Pilot in sein Flugbuch oder Navigationsgerät übernehmen sollte.
Geländehalter: DGC Albatros Landshut e.V. (Kontakt über albatros-landshut.de).
Startplatzhöhe: 430 m MSL.
Maximale Schlepphöhe: In der Regel 150 m über Grund.
Startrichtungen: 090° (Ost) und 270° (West).
Geländeeinstufung: Einfach (A-Schein tauglich), aber thermisch anspruchsvoll aufgrund niedriger Ausklinkhöhe.
Wichtige Frequenzen: Funkfrequenzen des Vereins (vor Ort erfragen) und Beobachtung der Flugplatzfrequenz Landshut-Ellermühle für Transitverkehr.
Das Fliegen in Kleinlug ist eine Hommage an die reine Thermikfliegerei. Ohne den „Gratis-Aufwind“ eines Berges muss man sich jede Minute in der Luft hart erarbeiten. Doch genau darin liegt die Faszination, die diesen Startplatz so einzigartig macht. Piloten, die sich auf dieses Abenteuer einlassen, werden mit tiefer Einsicht in die Geheimnisse der Atmosphäre belohnt.