StartseiteFluggebieteDeutschlandBayernKastl

Kastl

Startplätze:1
Koord.:49.8269°N, 11.9023°E
Piloten-GuideStartplätzeInfoAnmelden
In Google Maps öffnen

Geländekarte

3D terrain map preview

Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 0 Landeplatzätze

Kastl

Start
Höhe445m ü. M.
Koord.49.8269, 11.9023
WindO, W
Korrekt?

Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Die Fluggelände von Kastl: Eine fliegerische und geographische Monographie Executive Summary

Die Region Kastl in der Oberpfalz stellt innerhalb der deutschen Gleitschirmlandschaft ein hochspezialisiertes Revier dar, das sich durch seine geologische Vielfalt und thermische Ergiebigkeit auszeichnet. Eine detaillierte Analyse der verfügbaren Daten identifiziert zwei primäre Schwerpunkte für den Flugsport: Das offiziell durch den Verein Flysports Weiden e.V. betriebene Gelände in 95506 Kastl sowie die markante Felsformation des Rechenfels bei 92280 Kastl. Während das erstgenannte Gelände über eine fundierte DHV-Zulassung für die Startrichtungen Ost und West verfügt, fungiert der Rechenfels als inoffizieller, aber thermisch hochaktiver Einstiegspunkt für Hike-and-Fly-Enthusiasten.  

Für den ambitionierten Piloten bietet Kastl weit mehr als nur Übungshänge. Die Region hat sich als Ausgangspunkt für beachtliche Streckenflüge (XC) bewiesen, wobei lokale Piloten Distanzen von über 70 Kilometern und Höhen von mehr als 2.800 Metern über NN erreichten. Der Zugang zu den Startplätzen erfordert in der Regel eine physische Vorbereitung, da die Infrastruktur keine Bergbahnen umfasst und Aufstiege von 30 bis 50 Minuten die Norm sind. Meteorologisch profitiert das Gebiet von der Speicherfähigkeit der Jurakalkfelsen, was zu zuverlässigen thermischen Ablösungen führt, jedoch bei Nordwindlagen aufgrund von Leeeffekten im Lauterachtal erhebliche Risiken birgt. Dieser Guide liefert eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Aufarbeitung aller relevanten Parameter für einen sicheren und erfolgreichen Flugbetrieb in Kastl.

Korrekt?

Topographische und geographische Einordnung

Die geographische Bezeichnung „Kastl“ führt in der Flugsport-Community oft zu Unklarheiten, da zwei unterschiedliche Standorte in Bayern existieren, die beide für Gleitschirmflieger von Relevanz sind. Eine präzise Differenzierung ist für die Flugplanung unerlässlich.

Korrekt?

Standortanalyse Kastl (95506) – Flysports Weiden

Das offiziell in der DHV-Datenbank unter der Nummer 1048 geführte Gelände befindet sich bei 95506 Kastl, nahe Kemnath. Dieses Gelände wird vom Verein Flysports Weiden e.V. betreut. Es zeichnet sich durch eine klassische Mittelgebirgstopographie aus, die durch bewaldete Hänge und landwirtschaftlich genutzte Talflächen geprägt ist.

Korrekt?

Standortanalyse Rechenfels (92280) – Lauterachtal

Der zweite, oft als „Kastl“ bezeichnete Ort liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach. Hier dominiert die Klosterburg Kastl das Ortsbild, während der Rechenfels (546 m ü. NN) als primärer topographischer Fixpunkt für Piloten dient. Das Gelände liegt eingebettet im oberpfälzischen Jura, einer Landschaft, die durch tief eingeschnittene Täler wie das Lauterachtal und das Utzenhofer Tal sowie durch markante Kalksteinfelsformationen charakterisiert wird.

Korrekt?

Statistische Daten der Start- und Landeplätze

Parameter Kastl (Flysports Weiden) Rechenfels (Kastl/Amberg) DHV Gelände-ID

1048

N/A (Hike & Fly Fokus) GPS Startplatz

49° 49' 36.70" N, 11° 54' 08.42" E

ca. 49° 21' 36" N, 11° 40' 12" E GPS Landeplatz Nach Vereinbarung mit dem Verein Wiesenflächen im Lauterachtal Höhe Startplatz

ca. 500 m ü. NN

546 m ü. NN

Höhe Landeplatz ca. 440 m ü. NN ca. 430 m ü. NN Startrichtungen

Ost (O), West (W)

Süd (S), Südost (SO)

Schwierigkeitsgrad Anspruchsvoll (Waldschneise) Hoch (Klippenstart/Thermik)

Korrekt?

Technische Analyse der Startplatzcharakteristik

Der Startvorgang in Kastl, insbesondere am Rechenfels oder in den Waldschneisen von Flysports Weiden, stellt spezifische Anforderungen an die Schirmbeherrschung. Die physikalischen Gegebenheiten von Waldlichtungen in Mittelgebirgen unterscheiden sich signifikant von den weitläufigen Almwiesen der Alpen.

Korrekt?

Die Dynamik des Schneisenstarts

In bewaldeten Regionen wie der Oberpfalz sind Startplätze oft als künstliche oder natürliche Schneisen angelegt. Eine typische Fläche umfasst eine Breite von 30 bis 40 Metern und eine Tiefe von etwa 50 Metern. Der Abflugbereich muss eine hindernisfreie Flugbahn ermöglichen, wobei ein Gleitwinkel von mindestens 1:4 bis 1:5 erforderlich ist, um die Baumwipfel sicher zu überfliegen.  

Mathematisch lässt sich die notwendige Abflughöhe h req ​

über einem Hindernis der Höhe H tree ​

bei einer Entfernung d und einem Gleitwinkel γ wie folgt darstellen:

h req ​

=H tree ​

+ γ d ​

Für Piloten bedeutet dies, dass bei einer 20 Meter hohen Baumreihe in 40 Metern Entfernung eine Gleitzahl von mindestens 4 erreicht werden muss, um nicht in die Vegetation einzusinken. Da turbulente Ablösungen an Waldrändern die effektive Gleitzahl reduzieren können, ist ein Sicherheitszuschlag essentiell.

Korrekt?

Bodenbeschaffenheit und Aufziehverhalten

Das Gelände im Jura ist durch Kalkgestein und eher dünne Erdschichten geprägt. Dies führt dazu, dass Startplätze bei Trockenheit staubig und bei Nässe extrem rutschig sein können. Am Rechenfels ist der Startplatz durch bizarre Jurafelsformationen begrenzt, was den nutzbaren Raum für den Auslegeprozess des Gleitschirms einschränkt. Ein präziser Vorwärtsstart ist hier oft die einzige Option, da der Platz für einen Rückwärtsstart bei geringem Wind nicht ausreicht.

Korrekt?

Betriebszeiten und Einschränkungen

Offizielle Öffnungszeiten sind für die Naturstartplätze nicht festgelegt, jedoch unterliegt der Flugbetrieb den allgemeinen luftrechtlichen Bestimmungen (VFR - Sichtflugregeln). Zudem sind lokale Absprachen mit den Jagdpächtern und Forstbehörden zu respektieren. In Gebieten wie Kallmünz oder am Rechenfels ist eine Einweisung durch den Geländehalter oder lokale Piloten absolut notwendig, um Sicherheitsrisiken und rechtliche Konflikte zu vermeiden.

Korrekt?

Logistik, Zugang und Infrastruktur

Die Erschließung der Fluggelände in Kastl folgt dem Prinzip der Eigenverantwortung. Es existiert keine touristische Infrastruktur im Sinne von Seilbahnen oder organisierten Shuttles.

Korrekt?

Anreise und Parkmöglichkeiten

Für den Rechenfels in 92280 Kastl ist der zentrale Wanderparkplatz an der Bundesstraße B299 der primäre Anlaufpunkt. Dieser Parkplatz dient als Start- und Zielort für die „Rechenfels-Schlaufe“ des Jurasteigs.  

Parkmöglichkeit Standort / Koordinaten Typ Wanderparkplatz B299 Kastl (Ortsausgang Richtung Amberg)

Öffentlich / Kostenlos

Klosterburg Kastl Im Ort Kastl

Begrenzt / Touristisch

Pfadfinderpark Mennersberg 8, 92280 Kastl

Privat (Nur für Gäste)

Korrekt?

Der Aufstieg: Hike & Fly Fokus

Der Weg zum Startplatz am Rechenfels erfolgt über gut markierte Wanderwege. Die Gehzeit beträgt etwa 30 bis 50 Minuten, abhängig von der individuellen Kondition und der getragenen Ausrüstung. Die Route führt von Kastl aus entlang der ehemaligen Bahnlinie nach Pfaffenhofen und steigt dann durch abwechslungsreiches Mischwaldgebiet zum Aussichtspunkt Rechenfels an. Die Höhendifferenz des Aufstiegs beträgt ca. 115 bis 150 Meter, wobei der Weg teilweise steile Passagen über Jurafelsformationen aufweist.

Korrekt?

Shuttle-Möglichkeiten und Bergbahnen

Es gibt keine Bergbahnen in Kastl. Piloten sind auf den Fußaufstieg oder private Fahrgemeinschaften angewiesen. In der regionalen Pilotenszene wird gelegentlich ein privates Shuttling organisiert, wenn mehrere Piloten gleichzeitig vor Ort sind. Ein offizieller Dienst existiert jedoch nicht.

Korrekt?

Meteorologische Dynamik und Flugbedingungen

Die Flugbedingungen in der Oberpfalz werden maßgeblich durch die Topographie des Oberpfälzer Jura und die damit verbundenen thermischen Prozesse beeinflusst. Kastl gilt als thermisch aktives Gebiet, das jedoch eine präzise meteorologische Analyse erfordert.

Korrekt?

Thermikquellen und Tagesgang

Die Kalkfelsen des Jura fungieren als hervorragende Wärmespeicher. Besonders die Südhänge am Rechenfels und die exponierten Lagen der Klosterburg Kastl triggern thermische Ablösungen.  

Vormittag: Erste thermische Aktivität setzt oft bereits ab 10:00 Uhr ein, wenn die Sonnenstrahlung die Felswände im Utzenhofer Tal erwärmt.

Mittagszeit: Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr kann die Thermik bockig werden, insbesondere wenn überregionale Winde mit lokalen Talwindsystemen interagieren.  

Spätnachmittag: Oft bildet sich ein sanftes Umkehrthermik-Phänomen an den bewaldeten Hangkanten, das ruhiges Soaren ermöglicht.

Korrekt?

Windrichtungen: Optimal vs. Gefährlich

Die Windrichtung ist der entscheidende Sicherheitsfaktor in Kastl.

Windrichtung Eignung Kastl (95506) Eignung Rechenfels (92280) Risiko / Kommentar Nord (N) Nicht empfohlen Gefährlich

Leeturbulenzen am Rechenfels.

Ost (O)

Optimal

Bedingt möglich Stabiles Aufziehen in der Schneise. Süd (S) Nicht möglich

Optimal

Starke thermische Unterstützung. West (W)

Optimal

Möglich (Soaring) Oft mit Frontdurchgängen verbunden.

Korrekt?

Bekannte Lee-Gebiete und Turbulenzen

Bei Nordwindlagen entsteht im Lauterachtal eine ausgeprägte Leezone hinter dem Rechenfels-Massiv. Piloten sollten bei Windgeschwindigkeiten über 15 km/h aus nördlichen Richtungen auf Starts verzichten, da die Gefahr von massiven Klappern in Bodennähe besteht. Ein Landemanöver im Lee erfordert höchste Konzentration und aktives Fliegen, wobei ein Sinken von 2-3 m/s in Bodennähe keine Seltenheit ist.

Korrekt?

Luftraumbeschränkungen

Die Region Kastl liegt in räumlicher Nähe zu mehreren militärischen und zivilen Lufträumen.

Nürnberg CTR/Luftraum D: Westlich von Kastl beginnt der kontrollierte Luftraum des Flughafens Nürnberg. Piloten müssen die Höhenbeschränkungen genau beachten, um Verletzungen des kontrollierten Luftraums zu vermeiden.  

ED-R Hohenfels/Grafenwöhr: Die Truppenübungsplätze in der Oberpfalz sind oft als Flugbeschränkungsgebiete (ED-R) aktiv. Eine vorherige Abfrage der NOTAMs ist zwingend erforderlich.

Korrekt?

Streckenflug-Potenzial (XC) und Taktiken

Kastl hat sich als Einstiegspunkt für ambitionierte XC-Flüge etabliert. Die Erfolge lokaler Piloten unterstreichen das Potenzial der Region.

Korrekt?

XC-Erfolge und Rekorde

Markus Schweinester aus Kastl ist ein prominentes Beispiel für das Leistungsvermögen dieses Standorts. Ihm gelang ein flaches Dreieck von 78 Kilometern bis zum Dachstein und zurück. Ein weiterer dokumentierter Flug von ihm dauerte über 3 Stunden und deckte 35 Kilometer ab, wobei er eine maximale Höhe von 2.816 Metern erreichte. Diese Daten belegen, dass Kastl als Basis für anspruchsvolle thermische Flüge dient, die weit über lokales Soaring hinausgehen.

Korrekt?

Strategische Routenwahl

Vom Rechenfels aus orientieren sich XC-Piloten meist nach Südosten oder Osten, um die thermischen Hangkanten des Jura zu nutzen.

Route Südost: Entlang des Lauterachtals Richtung Schmidmühlen und weiter in den Bayerischen Wald.

Route West: Querung Richtung Neumarkt in der Oberpfalz, wobei hier der Luftraum Nürnberg die maximale Arbeitshöhe begrenzt.

Korrekt?

Thermiktrigger und Ablösegrammatik

Lokale Piloten nutzen die Klosterburg Kastl als primären Trigger. Die massiven Steinbauten der Burg speichern die Wärme und geben sie als stetige Ablösung ab. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Damwildgehege unterhalb des Rechenfels, wo die Bodenbeschaffenheit oft für kleinflächige, aber starke Bärte sorgt.

Korrekt?

Geheimtipps und Insider-Wissen

Der wahre Mehrwert für den besuchenden Piloten liegt in den Informationen, die nicht in den offiziellen Handbüchern stehen.

Korrekt?

Die „Mennersberg-Connection“

Der Pfadfinderpark Kastl-Mennersberg ist der inoffizielle Hub für die Fliegerszene. Mit einer Fläche von 9 Hektar bietet er nicht nur Platz für 300 Personen in Zelten, sondern auch eine Infrastruktur, die für Fliegerlager ideal ist.  

Geheimtipp: Der Park wird von einem ungarischen Verein betrieben und bietet eine abgeschiedene, ruhige Atmosphäre, die perfekt ist, um nach einem XC-Flug am Lagerfeuer zu regenerieren.  

Infrastruktur: Es gibt zwei Selbstversorgerhäuser und eine Großküche, was die Logistik für größere Pilotengruppen extrem vereinfacht.

Korrekt?

Webcams und Echtzeit-Wetter

Lokale Piloten verlassen sich nicht nur auf allgemeine Vorhersagen. In Kastl ist eine private Wetterstation (Davis Vantage Pro2) aktiv, die online unter wetter-kastl.de abgerufen werden kann.  

Webcam-Nutzung: Die Station bietet eine AllSky-Kamera sowie Live-Bilder, die die Wolkenentwicklung über dem Jura direkt zeigen.  

Ergänzung: Webcams in Neumarkt (ca. 18 km entfernt) liefern zusätzliche Daten zur Basis-Höhe und Sichtweite in der Region.

Korrekt?

Die besten „Außenlandewiesen“ für XC

Wer auf Strecke geht, findet in der Oberpfalz meist großzügige Wiesen. Ein Geheimtipp für Landungen bei XC-Flügen in Richtung Amberg ist das Gebiet um Fensterbach, wo der Fensterbachtaler Deltaclub e.V. ansässig ist. Die Region ist flach und bietet viele hindernisfreie Flächen.

Korrekt?

Fehlervermeidung für Neulinge

Ein häufiger Fehler am Rechenfels ist der zu frühe Abflug aus dem thermischen Bereich der Felsnase. Piloten neigen dazu, zu früh ins Tal vorzudringen, wo sie oft in das Sinken des Talwindes geraten. Es ist ratsam, über dem Rechenfels so viel Höhe wie möglich zu machen, bevor man die Talquerung einleitet.

Korrekt?

Sicherheit, Regeln und Notfall-Infos

Sicherheit hat in den anspruchsvollen Revieren des Jura oberste Priorität.

Korrekt?

Besondere Flugregeln

Einweisungspflicht: In Geländen wie Kallmünz oder am Rechenfels ist eine Einweisung durch ein Clubmitglied des GSC Ratisbona oder von Flysports Weiden zwingend.  

Naturschutz: Der Rechenfels liegt in einem abwechslungsreichen Mischwaldgebiet mit bizarren Felsformationen. Das Überfliegen von Wildschutzzonen ist zu vermeiden.  

Startverbot bei Schafbeweidung: Wie in anderen bayerischen Geländen (z.B. am Merkur oder in Coburg) gilt oft ein Start- und Landeverbot, wenn Schafherden im Gelände sind.

Korrekt?

Kontakt zum Verein / Geländehalter

Verein Kontakt / Funktion Flysports Weiden e.V.

Geländehalter Kastl (95506)

GSC Ratisbona e.V.

Kooperationspartner für die Region Regensburg/Kallmünz

Flugzentrum Bayerwald

Ansprechpartner für Ausbildung und Einweisungen

Korrekt?

Notfall-Informationen

Im Falle einer Baumlandung oder eines Unfalls im unwegsamen Juragelände:

Notruf: 112

Bergwacht: Die Bergwacht Amberg ist für das Gebiet Kastl zuständig.

Koordinaten: Piloten sollten stets ein GPS-Gerät mitführen, um im Notfall präzise Standortangaben im dichten Waldgebiet machen zu können.

Korrekt?

Drumherum: Einkehr und Übernachtung

Ein Flugtag in Kastl lässt sich ideal mit regionaler Kultur und Kulinarik verbinden.

Korrekt?

Beste Einkehr nach dem Flug

Kastl bietet eine ehrliche, oberpfälzische Gastronomie.

Historische Gasthöfe: Im Zentrum von Kastl finden sich Gasthäuser, die traditionelle Gerichte servieren. Besonders nach einem langen XC-Flug ist die Einkehr in der Nähe der Klosterburg beliebt.

Pfaffenhofen: Nur wenige Kilometer entfernt bietet Pfaffenhofen mit der St. Martinskirche und der Schweppermannsburg weitere kulturelle Highlights und Einkehrmöglichkeiten.

Korrekt?

Übernachtungsmöglichkeiten

Typ Empfehlung Details Camping/Gruppen Pfadfinderpark Kastl-Mennersberg

9 Hektar, Zeltplätze für 300 Pers., Selbstversorgerhäuser

Hotel/Pension Diverse in Kastl Lokale Anbieter im historischen Ortskern Jugendherberge Neumarkt i.d. OPf.

Größere Infrastruktur ca. 20 km entfernt

Korrekt?

Flugschulen vor Ort

Das Flugzentrum Bayerwald ist die primäre Anlaufstelle für Piloten in der Region. Sie führen nicht nur Höhenflug-Ausbildungen durch, sondern bieten auch Übungsgelände nahe Regensburg an, die als Vorbereitung für die anspruchsvolleren Starts in Kastl dienen können.

Korrekt?

Analyse der Ausrüstung für Kastl

Aufgrund der spezifischen Bedingungen (Hike & Fly, Waldschneisen) sollte die Ausrüstung sorgfältig gewählt werden.

Korrekt?

Schirmwahl und Klassifizierung

Für die thermisch aktiven Bedingungen am Rechenfels ist ein Schirm der Klasse EN-B oder höher für XC-Flüge empfehlenswert, sofern der Pilot über die entsprechende Erfahrung verfügt. Moderne Schirme, die nach den neuen LTF-Standards geprüft wurden, bieten ein besseres Verhalten bei den in Waldschneisen typischen asymmetrischen Klappern.

Korrekt?

Gurtzeug und Protektoren

Da Starts am Rechenfels über felsiges Terrain führen können, ist ein Gurtzeug mit einem hochwertigen Protektor (LTF-geprüft auf 20 G Dämpfung bei 1,65 m Fallhöhe) unerlässlich, um das Risiko von Wirbelsäulenverletzungen bei Startabbrüchen zu minimieren.

Korrekt?

Leichtausrüstung für Hike & Fly

Da der Aufstieg zum Startplatz signifikant ist , nutzen viele lokale Piloten Leichtgurtzeuge und Schirme (z.B. Skywalk Masala oder ähnliche Modelle), um das Gewicht auf den Wanderwegen des Jurasteigs zu reduzieren.

Korrekt?

Fazit und Zusammenfassung

Kastl in der Oberpfalz ist ein Fluggebiet für Kenner und solche, die es werden wollen. Es verbindet technische Herausforderungen (Waldschneisen- und Klippenstarts) mit einem außergewöhnlichen XC-Potenzial in einer historisch bedeutsamen Landschaft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der präzisen Wetterbeobachtung über lokale Stationen und dem Respekt vor den geographischen Gegebenheiten des Jura.  

Kategorie Bewertung / Empfehlung Landschaft

Einzigartig (Jurafelsen, Klosterburg)

Thermik

Zuverlässig und stark (Kalkstein-Trigger)

XC-Potenzial

Hoch (Rekorde über 70 km dokumentiert)

Zugang

Sportlich (Hike & Fly Fokus)

Community

Familiär (Pfadfinderpark als Treffpunkt)

 

Wer bereit ist, 40 Minuten zu wandern und sich einer technischen Einweisung zu unterziehen, wird in Kastl mit Flügen belohnt, die in ihrer thermischen Qualität und landschaftlichen Schönheit den Alpen in nichts nachstehen. Die Kombination aus Flugsport, bayerischer Gemütlichkeit und der Infrastruktur des Pfadfinderparks Mennersberg macht die Region zu einem Geheimtipp für Gleitschirmflieger in Deutschland.

Korrekt?

Fluggebiete in der Nähe

Unterschwarzach
Bayern
Königsheide
Bayern
Kohlberg
Bayern
Pensenwiesen
Bayern
Dietersdorf
Bayern
Mehr in Bayern
Bergrettung
112