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Pig Mountain

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:49.0128°N, 12.4012°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Pig Mountain Startplatz

Start
Höhe430m ü. M.
Koord.49.0128, 12.4012
WindS-SW
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Pig Mountain Landeplatz

Landung
Höhe380m ü. M.
Koord.49.0125, 12.4003
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Das Pig Mountain Kompendium: Eine aerologische und kulturelle Monografie Exekutivzusammenfassung: Die Identität eines Flugberges

Dieser Bericht dient als das definitive operative und kulturelle Handbuch für den Pig Mountain, den umgangssprachlichen und offiziellen DHV-Namen für das Gleitschirmfluggelände in Wörth an der Donau, Bayern. Obwohl der Name oft fälschlicherweise mit dem Schweineberg im Allgäu in Verbindung gebracht wird, befindet sich das flugtechnisch relevante Gelände im Vorderen Bayerischen Wald.

Dieses Dokument geht weit über den Standard-DHV-Datenbankeintrag hinaus, indem es mikrometeorologische Analysen, taktische Flugplanung, rechtliche Rahmenbedingungen und soziokulturelle Einblicke in einer einzigen, umfassenden Monografie vereint. Es richtet sich an den fortgeschrittenen Piloten, der nicht einfach nur einen Hügel "abgleiten" will, sondern die subtile Kunst des Soarings in geringer Höhe und des präzisen Bodenhandlings in einer komplexen, regulierten Umgebung meistern möchte.

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Die Geschichte zweier Berge: Allgäu vs. Bayerischer Wald

Eine weit verbreitete Verwirrung in der deutschen Gleitschirm-Community besteht in der Gleichsetzung von "Pig Mountain" mit dem "Schweineberg". Für die navigatorische Planung des Piloten ist es unerlässlich, diese beiden Entitäten sofort und unmissverständlich zu unterscheiden. Die Analyse der vorliegenden Daten zeigt deutlich, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche geografische und funktionale Orte handelt.

Der Schweineberg im Allgäu befindet sich in der Nähe von Ofterschwang und Sonthofen (Koordinaten ca. 47°30' N). Er ist primär ein Wandergipfel und landwirtschaftlich genutzte Fläche, bekannt für die Wittelsbacher Höhe und malerische Wanderwege. Zwar ist das Allgäu ein Mekka des Gleitschirmfliegens – man denke an die Hörnerbahn oder das Nebelhorn –, doch der spezifische Hügel "Schweineberg" in dieser Region ist nicht das unter dem Namen "Pig Mountain" registrierte Fluggelände.  

Im Gegensatz dazu steht der Pig Mountain im Bayerischen Wald. Dies ist das spezifische Fluggelände, das unter den DHV-IDs 591 und 1081 registriert ist. Es befindet sich in 93086 Wörth an der Donau, etwa 20 Kilometer östlich von Regensburg. Dieser Bericht konzentriert sich ausschließlich auf diesen Standort, da er der einzige ist, der luftrechtlich für den Gleitschirmbetrieb unter diesem Namen zugelassen ist.  

Die Implikation für den Piloten ist gravierend: Wer auf der Suche nach dem legendären "Pig Mountain Cup" das Navigationssystem auf "Schweineberg Allgäu" programmiert, wird einen Navigationsfehler von etwa 250 Kilometern begehen und statt an einem Startplatz an einer Käserei stehen. Das Fluggelände ist rechtlich und geografisch fest in der Oberpfalz verankert und dient als fliegerisches Tor zum Bayerischen Wald.

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Topografischer Kontext des Wörther Beckens

Der Pig Mountain liegt an einer geologisch und aerodynamisch signifikanten Zone: dem Übergang vom kristallinen Grundgebirge des Bayerischen Waldes in das Sedimentbecken der Donau. Diese Lage ist für die Flugphysik von entscheidender Bedeutung. Der Hügel fungiert als "thermischer Auslöser" und als "Ablenkungsbarriere" für Winde, die durch das Donautal kanalisiert werden.

Die Basis des Geländes liegt auf etwa 380 m MSL (Mean Sea Level), während der Startplatz auf einer Höhe von 430 m bis 450 m MSL liegt. Dies ergibt eine effektive Höhendifferenz von lediglich 50 bis 70 Metern. Nach alpinen Maßstäben würde dies als "Mikro-Gelände" klassifiziert werden. Doch seine Position relativ zur Donau-Ebene ermöglicht laminare Luftströmungen (Soaring), die über seine bescheidene Vertikalität hinwegtäuschen. Es ist ein Lehrbuchbeispiel für einen Generator von "dynamischem Hangaufwind", vorausgesetzt, die Windvektoren sind präzise auf Süd (S) bis Südwest (SW) ausgerichtet.

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Die Mikrometeorologie des "Kanten-Soarings"

Der Pig Mountain fungiert primär als Soaring-Gelände. Die Mechanik des Fliegens unterscheidet sich hier fundamental vom hochalpinen Thermikfliegen, wie man es in den Alpen findet. Aufgrund der geringen Höhendifferenz von nur etwa 50 Metern ist der Spielraum für Fehler praktisch nicht existent. Das Gelände verlässt sich auf den orografischen Aufwind – Wind, der durch das Hindernis des Hanges nach oben abgelenkt wird.

Die ideale Windgeschwindigkeit liegt zwischen 15 km/h und 20 km/h. Ein Minimum von 10-12 km/h ist für moderne Hochleister-Schirme der B- oder C-Klasse erforderlich, um sich ohne Höhenverlust zu halten. Die absolute Sicherheitsgrenze liegt bei etwa 25 km/h; darüber hinaus kann der Venturi-Effekt an der bescheidenen Baumgrenze zu Turbulenzen führen, die in Bodennähe kritisch werden können.

Ein entscheidender Faktor ist der "Donau-Kanal-Effekt". Das Donautal wirkt wie ein Windkanal. Wenn allgemeine Wetterlagen West- oder Südwestwind bringen, wird die Luftmasse komprimiert und beschleunigt, sobald sie auf die Ausläufer des Bayerischen Waldes trifft. Der Pig Mountain, der an dieser Frontlinie positioniert ist, profitiert direkt von dieser Kompression. Die Südwest-Strömung (SW) ist der "Goldilocks"-Vektor: Der Wind trifft senkrecht auf den Hang und maximiert den Auftrieb. Eine reine Süd-Strömung (S) ist fliegbar, aber das Aufwindband wird schmaler und die Abdrift wird zu einem Faktor, den der Pilot ständig korrigieren muss. Westwind (W) hingegen ist oft turbulent, da vorgelagerte Hindernisse und Bäume den laminaren Fluss stören und der Wind den Hang in einem ungünstigen Winkel trifft, was die Auftriebskomponente signifikant verringert.

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Der Mythos der Thermik

Obwohl einige Quellen "Thermik" und "Soaring" erwähnen , müssen Piloten ihre Erwartungen managen. Dies ist kein Gelände für 1.000-Meter-Aufstiege an einem Durchschnittstag. Dennoch lösen sich von den landwirtschaftlichen Feldern unterhalb des Starts sogenannte "Mikro-Thermikblasen" ab. Der primäre Auslöser ("Trigger Point") ist der Übergang zwischen der Wiese und der Waldkante. Die Qualität dieser Thermik ist oft eng und "punchy" – es sind eher kleine Blasen als etablierte Bärte. Die Strategie der lokalen Piloten besteht oft darin, im Hangaufwind zu "parken" und zu warten, bis ein thermischer Zyklus durchzieht, wobei der dynamische Aufwind quasi als Wartezimmer genutzt wird.

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Spezifikationsdaten des Geländes

Die folgende Tabelle fasst die technischen Eckdaten zusammen, die für die Flugplanung unerlässlich sind:

Parameter Metrik / Detail Implikationen für den Piloten DHV ID 591 (Start), 1081 (Übungshang)

Offizielle Referenz für Legalität und Status.

Starthöhe 430 m MSL Niedrige Höhe bedeutet höhere Luftdichte, was Startläufe erleichtert. Landeplatzhöhe 380 m MSL Extrem kurzes vertikales Fenster; Landeeinteilung beginnt fast sofort nach dem Start, wenn kein Auftrieb gefunden wird. Vertikaler Abfall 50 m - 70 m Erfordert sofortige Entscheidungsfindung beim Start. Ausrichtung S - SW (180° - 225°) Strikter Sektor; Winde aus N, O oder NW machen das Gelände unliegbar. Luftraumklasse Unkontrolliert (G) Standard VFR-Regeln gelten; üblicherweise unterhalb der Überwachungsuntergrenzen. Schwierigkeit Leicht / Schulung Geeignet für Anfänger, aber das Obenbleiben (Soaring) erfordert Finesse.

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Operativer Rahmen und Regulierungslandschaft

Gleitschirmfliegen in Deutschland ist unter dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) streng reguliert. Der Pig Mountain bildet hier keine Ausnahme, und sein Status als "lokaler Favorit" wird nur durch die strikte Einhaltung der geländespezifischen Regeln aufrechterhalten.

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Die Autorität "Flugzentrum Bayerwald"

Das Gelände wird vom Flugzentrum Bayerwald gehalten und verwaltet. Dies ist die zentrale Instanz für alle Operationen. Anders als bei "Open Sky"-Geländen in einigen anderen Ländern ist hier eine vorherige Genehmigung obligatorisch. Die rechtliche Grundlage hierfür ist das Hausrecht des Geländehalters. Fliegen ohne Genehmigung stellt einen Verstoß gegen die Geländeordnung dar und gefährdet die Zulassung des Geländes. Piloten müssen die Flugschule bzw. das Zentrum kontaktieren, bevor sie fliegen. Dies ist nicht nur eine Formalität, sondern dient auch als Sicherheitscheck: Ist das Gelände aktiv? Weiden Schafe auf der Wiese? Findet ein Schulungskurs statt?

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Das "Gesetz des Waldes" (Naturschutz)

Eine kritische Einschränkung in der Geländezulassung betrifft den südlichen Gehölzbestand. Es muss ein Mindestabstand von 50 Metern zu dem südlich angrenzenden Gehölzbestand der Landefläche (Flurnummer 603/22) eingehalten werden. Die ökologische Begründung hierfür liegt wahrscheinlich im Schutz nistender Vögel oder spezifischer Biotope, die typisch für den Waldrand des Bayerischen Waldes sind. Für den Piloten bedeutet dies eine Einschränkung der Landeeinteilung und des unteren Teils der Soaring-Bahn. Piloten können in diesem spezifischen Sektor nicht zu nah an den Bäumen "kratzen" ("scratching"), um jeden Meter Auftrieb zu nutzen.

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Die Sonnenuntergangssperre

Flüge nach 19:30 Uhr sind strikt untersagt. Dieser Kontext ist in deutschen Fluggeländen üblich (Jagdzeiten). In der Dämmerung tritt das Wild aus dem Wald auf die Äsungsflächen. Lautlose Gleitschirme können Wildtiere aufschrecken, was dazu führen kann, dass sie auf nahegelegene Straßen rennen oder in ihrem Gesundheits- und Fortpflanzungszyklus gestört werden. Die Durchsetzung dieser Regel wird von lokalen Jägern und Landbesitzern genau überwacht. Ein Verstoß ist der schnellste Weg, eine Geländeschließung zu provozieren.

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Startphase: Der Schmelztiegel des Rückwärtsstarts

Der Pig Mountain ist als Übungshang bekannt. Diese Bezeichnung sollte nicht implizieren, dass er langweilig ist; vielmehr ist er das perfekte Labor für Bodenhandling. Der Hanggradient ist relativ flach. Bei guten Soaring-Bedingungen (15-20 km/h Wind) ist ein Rückwärtsstart die einzig praktikable Methode. Der laminare Luftstrom ermöglicht es Piloten, den Schirm aufzuziehen, zu kontrollieren und sogar den Hang wieder hoch zu "kiten", falls sie den Start abbrechen.  

Der berüchtigte "Pig Mountain Start" der Stammgäste zeichnet sich durch Effizienz aus. Sie sind bekannt für ihre Fähigkeit, quasi aus dem Stand von der flachen Ebene in den Auftrieb überzugehen. Das Gelände zwingt den Piloten zu einem extrem effizienten Energiemanagement. Jeder Schritt, jeder Leinenzug muss sitzen, da keine Höhe verschwendet werden darf.

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Der Flug: Soaring an der Kante

Sobald man in der Luft ist, ist der Flugplan einfach, aber fordernd. Unmittelbar nach dem Start muss eine Kurve eingeleitet werden, um parallel zum Hang zu fliegen. Dabei ist ein Vorhaltewinkel (Crabbing) in den Wind essenziell, um nicht hinter den Startplatz abgetrieben zu werden – obwohl das Rotorrisiko an diesem flachen Hügel gering ist, führt ein Abtreiben zum sofortigen Verlust des nutzbaren Aufwindbandes.

Der fliegbare Grat ist nicht unendlich lang. Piloten fliegen "Beats" von vielleicht 100 bis 300 Metern Breite. An guten Tagen kann die Luft voll werden. Hier gelten die Standard-Hangregeln verschärft: Der Pilot mit dem Hang zur Rechten hat Vorfahrt. Überholt wird rechts (vom Hang weg), aber am Pig Mountain ist oft kein Raum "weg" vom Hang, ohne das Aufwindband zu verlassen. Daher müssen Wenden oft synchronisiert werden, was eine hohe Aufmerksamkeit und Kooperation der Piloten erfordert.

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Landung: Die 50-Meter-Herausforderung

Der Landeplatz befindet sich am Fuß des Hanges auf etwa 380 m MSL. Die Standard-Landeanflugeinteilung (Position, Gegenanflug, Queranflug, Endanflug) wird hier oft aufgrund der geringen Höhe komprimiert. Eine besondere Herausforderung stellt der bereits erwähnte 50-Meter-Abstand zum südlichen Wald dar. Piloten dürfen nicht zu tief in das Feld hineinfliegen, wenn dies sie in die Nähe der geschützten Bäume bringt. Das Ziel ist die Mitte der ausgewiesenen Landewiese. Top-Landungen sind im Text nicht explizit verboten, aber angesichts des flachen Hangs und der Soaring-Natur sind "Hanglandungen" (Side-hill landings) ein übliches fortgeschrittenes Manöver, das hier praktiziert wird, um sich den erneuten Aufstieg zu Fuß zu sparen.

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Ursprung und Kultur

Jeden Dezember verwandelt sich der Pig Mountain von einem ruhigen Übungshügel in das Epizentrum der ostbayerischen Gleitschirmkultur. Der Pig Mountain Cup wird als "Ostbayerns größtes Gleitschirmspektakel" beschrieben.  

Warum ausgerechnet im Dezember? Die Meteorologie spielt eine Rolle: Winterluft ist dicht und stabil. Während Thermik selten ist, ist das "Wintersoaring" oft ruhig ("ölige Luft") und vorhersehbar. Zudem ist die Landwirtschaft ein Faktor: Die Felder liegen brach. Landwirte sind im Dezember weniger besorgt über niedergetrampeltes Gras als im Mai. Nicht zuletzt hat das Event eine wichtige soziale Funktion: Es markiert das Ende der Saison und dient als vorweihnachtliches Treffen.

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Das Wettbewerbsformat

Anders als bei FAI-Dreiecken oder XC-Ligen ist der Pig Mountain Cup ein "Fun Cup" oder ein Wettbewerb in Punktlandung. Über 100 Teilnehmer werden berichtet , was für einen lokalen Wettbewerb eine enorme Zahl ist. Das Ziel ist meist eine Punktlandegenauigkeit oder spielerische Aufgaben (z.B. Abwurf eines Sandsacks auf ein Ziel). Lokale Sponsoren stellen Preise zur Verfügung, was die Gemeinschaft stärkt. Die Atmosphäre ist weniger von Wettbewerbsangst geprägt als vielmehr von Glühwein, Networking und der Zelebrierung des lokalen Clubgeistes.  

Dieses Event ist kritisch für den Erhalt des Geländes. Es zementiert die Beziehung zwischen den Piloten, der Flugschule und der lokalen Gemeinschaft (Landbesitzer/Gemeinde) und demonstriert, dass die Piloten eine organisierte und verantwortungsbewusste Gruppe sind.

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Anreise und Zugang

Das Gelände ist unglaublich gut erreichbar. Über die Autobahn A3 (Regensburg-Passau) nimmt man die Ausfahrt Wörth a.d. Donau Ost. Von dort fährt man Richtung Falkenstein. Das Gelände befindet sich in der Nähe des Dorfes Hofdorf bzw. dem Flurstück Pig Mountain. Die Fahrzeit von der Ausfahrt beträgt nur etwa 3 Minuten. Parken sollte man so, dass keine landwirtschaftlichen Zufahrtswege blockiert werden. Es empfiehlt sich, die ausgewiesenen Parkflächen zu nutzen, die oft vom Flugzentrum empfohlen werden (häufig in der Nähe des Landefeldes).

Für "Hike & Fly"-Enthusiasten ist der "Hike" hier eher ein Spaziergang. Der Aufstieg dauert vom Landeplatz zum Start nur wenige Minuten. Dies macht es zu einem idealen "repeatable" Trainingsloop: Starten -> Landen -> Hochlaufen -> Wiederholen.

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Unterkunft und Gastronomie

Wörth an der Donau bietet typisch bayerische Gastfreundschaft. Der Gasthof Geier in Wörth bietet regionale Küche und eignet sich ideal für das traditionelle "Landebier". Auch das Gästehaus Pflamminger wird als lokale Option genannt.

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Alternative Gelände in der Region

Sollte der Wind am Pig Mountain (S-SW) nicht passen, bietet die Region Alternativen. Nur 8 km weiter auf derselben Straße Richtung Falkenstein liegt die Schmalzalm. Dieses Gelände ist für N-NO (Nord-Nordost) ausgerichtet und eignet sich ebenfalls für Soaring und Thermik. Für fortgeschrittene Piloten bei Nordwind bietet sich der Hohe Bogen an, während Kallmünz bei SO-Wind (Klippensoaring) eine anspruchsvolle Option darstellt.

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Der "Phantom"-Berg: Schweineberg im Allgäu

Da der ursprüngliche Rechercheauftrag die Vermutung äußerte, der Pig Mountain sei "wahrscheinlich Schweineberg im Allgäu", ist eine detaillierte Analyse dieses Irrtums notwendig, um dem Piloten, der vielleicht doch ins Allgäu reist, einen Mehrwert zu bieten.

Der Schweineberg bei Ofterschwang (1210 m) ist ein beliebter, bewaldeter Bergrücken in den Allgäuer Alpen. Er ist jedoch kein offizielles DHV-Gelände. Versuche, hier "wild" zu starten, würden nicht nur gegen das Luftrecht verstoßen, sondern auch Konflikte mit der dortigen Alpwirtschaft und dem Naturschutz heraufbeschwören.

Dennoch ist die Region um den Allgäuer Schweineberg für Gleitschirmflieger hochinteressant – nur eben an den offiziellen Plätzen:

Ofterschwang / Ofterschwanger Horn: Direkt benachbart. Der Weltcup-Express bringt Piloten zum Startplatz. Dies ist ein erstklassiges Gelände für Thermikflüge über dem Illertal.

Hörnerbahn (Bolsterlang): Ebenfalls in Sichtweite des Schweinebergs. Bekannt für seine gute Infrastruktur und Startmöglichkeiten bei verschiedenen Windrichtungen.

Sonthofen: Als Basis für diese Gebiete.

Wer also fälschlicherweise ins Allgäu fährt, um den "Pig Mountain" zu suchen, wird zwar nicht den Pig Mountain Cup finden, aber dennoch in einem der besten Fluggebiete Deutschlands landen. Der Pilot muss nur wissen, dass er zum "Ofterschwanger Horn" und nicht zum "Schweineberg" navigieren muss, um legal abzuheben.

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Strategische Analyse: Warum der Pig Mountain wichtig ist

In einer Ära von Hochleistungs-Gleitschirmen und der Jagd nach 200km XC-Flügen, warum ist ein 50-Meter-Hügel von Bedeutung?

Erstens, Kompetenzerwerb. Das "Absaufen" zu verhindern (Low Save) ist eine essentielle Überlebensfähigkeit beim Streckenfliegen. Der Pig Mountain ist im Grunde eine einzige, kontinuierliche "Low Save"-Simulation. Wer hier soaren kann, kann auch in den Alpen einen Flug aus einem Tiefpunkt retten.

Zweitens, Erreichbarkeit. Für Piloten im Korridor Regensburg/Straubing sind die Alpen 2 Stunden entfernt. Der Pig Mountain ist 20 Minuten entfernt. Dies ermöglicht eine hohe Frequenz an Trainingseinheiten ("Feierabendfliegen"), was für das Muskelgedächtnis wertvoller ist als seltene lange Flüge.

Drittens, Gemeinschaft. Der "Pig Mountain Cup" beweist, dass Fluggelände soziale Anker sind. Das Gelände fördert eine engmaschige Gemeinschaft, die sich selbst reguliert (Einhaltung der 19:30-Sperre, Respekt vor Landwirten) und so die Langlebigkeit des Geländes in einem Land sichert, in dem Geländeschließungen keine Seltenheit sind.

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Fazit und Abschließende Empfehlungen

Der Pig Mountain (Wörth a.d. Donau) ist ein verstecktes Juwel des Bayerischen Waldes. Er ist kein Ziel für Höhenrekorde, sondern ein Sanktuarium für das pure Fliegen. Er verlangt Präzision, respektiert die Natur und belohnt den geduldigen Piloten mit sanftem, laminarem Abendsoaring.

Für den Besucher:

Check den Wind: Stelle sicher, dass S oder SW Wind mit 15-20 km/h vorhergesagt ist.

Ruf Schorsch an: Kontaktiere das Flugzentrum Bayerwald (+49 9482 959525) für die Genehmigung.

Bring die Familie mit: Der einfache Zugang und die Picknick-Freundlichkeit machen den Ort einzigartig.

Komm im Dezember: Erlebe den einzigartigen Vibe des Pig Mountain Cups.

Korrektur des Datensatzes: Fahren Sie nicht ins Allgäu, wenn Sie zum Pig Mountain wollen. Setzen Sie Ihr GPS auf 93086 Wörth an der Donau. Die Schweine mögen metaphorisch sein, aber das Fliegen ist real.

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