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Bogen-Pfelling

Startplätze:1
Koord.:48.8892°N, 12.7201°E
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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 0 Landeplatzätze

Bogen-Pfelling

Start
Höhe314m ü. M.
Koord.48.8892, 12.7201
WindNO, NW
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Overview

Analyse des Gleitschirmgeländes Bogen-Pfelling: Ein Expertenleitfaden für das Flachland- und Thermikfliegen im niederbayerischen Donautal Executive Summary

Das Gleitschirmgelände Bogen-Pfelling stellt innerhalb der bayerischen Flugsportlandschaft eine signifikante Besonderheit dar. Im Gegensatz zu den klassischen alpinen Startplätzen, die durch signifikante Reliefenergie und orographisch induzierte Windsysteme geprägt sind, definiert sich Pfelling als ein hochspezialisiertes Windenschleppgelände im Herzen des Gäubodens. Strategisch günstig an der Donau gelegen, bietet es Piloten den Zugang zu einer der thermisch aktivsten Flachlandregionen Süddeutschlands, unmittelbar am Übergang zum Bayerischen Wald.  

Der Standort wird durch eine Schleppstrecke von ca. 760 Metern charakterisiert, die Ausklinkhöhen ermöglicht, welche als ideale Basis für den Einstieg in die Flachlandthermik dienen. Die fliegerische Herausforderung liegt hierbei weniger im technischen Startlauf an einem Steilhang, als vielmehr in der präzisen Beherrschung des Windenschlepps und einer hochgradig disziplinierten Luftraumbeobachtung. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Verkehrslandeplatz Straubing-Wallmühle (EDMS) bedingt eine komplexe Luftraumstruktur, die eine gründliche Vorbereitung hinsichtlich der Kontrollzonen (CTR) und der HX-Sektoren (High Exercise) zwingend erforderlich macht. Für den ambitionierten Streckenflieger eröffnet Pfelling jedoch bei entsprechender Wetterlage ein XC-Potenzial, das bis tief in den Bayerischen Wald oder entlang der Donauroute reicht.  

Geographische Analyse und Standortprofil

Das Gelände Bogen-Pfelling befindet sich in der Diözese des Landkreises Straubing-Bogen, eingebettet in die weite Ebene des Gäubodens. Diese Region ist geologisch durch mächtige Lössablagerungen geprägt, was nicht nur eine intensive landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht, sondern auch spezifische thermische Eigenschaften des Bodens bedingt.

Standortparameter und Koordinaten

Die präzise Verortung des Start- und Landegeländes ist für die Flugplanung, insbesondere unter Berücksichtigung der umliegenden Lufträume, von essenzieller Bedeutung.

Parameter Spezifikation Quelle Name des Geländes Bogen-Pfelling Bundesland / Land Bayern / Deutschland Startplatz Koordinaten N 48° 53' 21.01" E 12° 43' 12.30" Höhe über NN (Gelände) ca. 314 m Startrichtungen NO (Nordost), NW (Nordwest) Geländetyp Flachland / Windenschleppgelände Schleppstreckenlänge 760 m Maximale Schlepphöhe ca. 150 m (Standard) bis 300 m (bei Vorwind) Geländehalter Michalsky Christian   Die topographische Bedeutung des Bogenbergs

Unmittelbar östlich des Schleppgeländes erhebt sich der Bogenberg (432 m ü. NN). Obwohl der Flugbetrieb in Pfelling primär auf der Winde basiert, fungiert der Bogenberg als signifikante Landmarke und als potenzieller thermischer Auslöser. Die exponierte Lage des Berges direkt an der Donau führt dazu, dass er bei südlichen oder westlichen Windströmungen als Abrisskante für Warmluftpakete dient, die über dem Donautal generiert werden. Die Vegetation des Bogenbergs, die seltene Arten und ein spezifisches Mikroklima aufweist, ist ein Indikator für die hohe Sonneneinstrahlung in diesem Bereich, was ihn zu einer "Thermikmaschine" für Piloten macht, die nach dem Ausklinken in Richtung Osten driften.  

Die Technik des Windenschlepps in der Praxis

Der Betrieb in Pfelling ist untrennbar mit der Startart Windenschlepp verbunden. Diese Technik erfordert eine spezifische Ausbildung und Ausrüstung, bietet jedoch im Flachland den entscheidenden Vorteil, unabhängig von der Reliefenergie an Höhe zu gewinnen.

Aerodynamische Grundlagen des Schleppvorgangs

Während eines Schleppvorgangs auf der 760 Meter langen Strecke in Pfelling wird der Gleitschirm durch eine stationäre oder mobile Winde beschleunigt. Die physikalische Herausforderung besteht darin, den optimalen Anstellwinkel beizubehalten, um eine maximale Steigrate zu erzielen, ohne die Kapazität des Materials oder die Stabilität der Kappe zu gefährden.  

Für die Berechnung der potenziellen Ausklinkhöhe H gilt in grober Annäherung die Formel:

H≈ 3 L ​

⋅cos(α)+ΔH wind ​

wobei L die Seillänge (760 m), α der durchschnittliche Schleppwinkel und ΔH wind ​

der durch den Gegenwind induzierte zusätzliche Auftrieb ist. In Pfelling resultiert dies bei moderatem Gegenwind in einer Arbeitshöhe von etwa 200 bis 250 Metern über Grund. Diese Höhe ist kritisch, da sie sich oft genau im Bereich der ersten thermischen Ablösungen befindet.  

Anforderungen an Piloten und Material

Die Nutzung des Geländes setzt zwingend die Windenstartberechtigung voraus. Piloten ohne diese Zusatzqualifikation können in kooperierenden Flugschulen, wie dem Flugzentrum Bayerwald oder spezialisierten Anbietern im Sauerland oder der Rhön, entsprechende Kurse absolvieren.  

Das Material muss den gängigen LTF/EN-Normen entsprechen. Besonders beim Windenschlepp ist auf eine korrekt montierte und geprüfte Schleppklinke zu achten. Da Pfelling als anspruchsvolles Gelände gilt – primär aufgrund der logistischen und luftraumtechnischen Rahmenbedingungen –, wird eine Einweisung durch den Geländehalter Christian Michalsky oder ein autorisiertes Vereinsmitglied dringend empfohlen.  

Meteorologische Bedingungen und Thermikgenese

Die fliegerische Qualität eines Tages in Pfelling hängt massiv von der lokalen Thermikentwicklung ab. Das Donautal wirkt hierbei oft zweischneidig: Einerseits als Energielieferant, andererseits als stabilisierender Faktor.

Thermische Zyklen im Gäuboden

Die weiten Ackerflächen rund um Pfelling und Bogen bestehen aus dunklen, schweren Böden, die eine hohe Wärmekapazität aufweisen. Nach einer klaren Nacht benötigen diese Flächen eine gewisse Zeit, um sich aufzuwärmen.

Vormittagsphase: Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr setzen meist die ersten Ablösungen ein. Diese sind oft noch eng und turbulent. In dieser Phase ist der Bogenberg ein verlässlicher Anlaufpunkt, da seine Flanken früher von der Sonne getroffen werden als die ebene Fläche.  

Hauptthermik: Von 13:00 bis 16:00 Uhr erreicht die Thermik ihre volle Ausprägung. Basishöhen von 1.500 m bis 2.000 m MSL sind an guten Tagen keine Seltenheit.  

Abendthermik: Mit dem Sinken der Sonne stabilisiert sich die Luft über der Donau. Ein sanftes Umkehrsteigen kann jedoch über den Waldrändern nördlich von Bogen beobachtet werden, wenn die gespeicherte Wärme der Bäume abgegeben wird.

Windsysteme und Gefahrenmomente

Die bevorzugten Windrichtungen für den Schleppbetrieb in Pfelling sind Nordost (NO) und Nordwest (NW). Diese Richtungen ermöglichen einen sicheren Startlauf entlang der Schleppstrecke.  

Ein kritisches Szenario stellt starker Südwind dar. Dieser führt oft zu Leeturbulenzen, da die Luftmassen über die Hügelketten südlich der Donau streichen müssen. Zudem ist bei Föhnlagen in den Alpen Vorsicht geboten: Obwohl Pfelling weit nördlich der Alpen liegt, können starke Druckdifferenzen zu böigen Winden im Donautal führen, die den Schleppbetrieb riskant machen.  

Ein weiteres Phänomen ist der "Danube Breeze", ein lokales Windsystem, das durch die Temperaturunterschiede zwischen dem Wasser der Donau und dem erhitzten Uferland entsteht. Dies kann zu unvorhersehbaren Seitenwinden in Bodennähe führen, die insbesondere während der Landephase volle Konzentration erfordern.

Luftraummanagement: Die zentrale Herausforderung

Die geografische Nähe zum Flughafen Straubing-Wallmühle (EDMS) macht Pfelling zu einem der luftraumtechnisch komplexesten Gelände in Niederbayern. Der Flughafen ist ein bedeutender Knotenpunkt für den Geschäftsreiseverkehr und beherbergt zahlreiche Maintenance-Betriebe für Hubschrauber und Flugzeuge.  

Struktur der Lufträume um Bogen und Straubing

Piloten müssen die Struktur der Lufträume G, E und F (HX) sowie die Kontrollzone (CTR) von Straubing genauestens kennen.

Luftraum-Element Relevanz für Pfelling Details Quelle CTR Straubing Kritisch Die Kontrollzone beginnt westlich von Bogen. Ein Einflug ohne Freigabe ist streng verboten. Luftraum F (HX) Temporär Ein beratender Luftraum, der bei IFR-Verkehr aktiviert wird. Besondere Wolkenabstände gelten. VFR-Anflugrouten Verkehrsdichte Sport- und Geschäftsflieger nutzen markante Punkte wie den Bogenberg zur Orientierung. RMZ (Radio Mandatory Zone) Kommunikation In bestimmten Sektoren ist Hörbereitschaft auf der Straubing-Frequenz erforderlich.   Kollisionsvermeidung und Sichtbarkeit

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Hubschrauber (z. B. DRF Luftrettung, Rundflüge) und Privatjets ist die visuelle Erkennbarkeit eines Gleitschirmvorgangs essentiell. Erfahrene Piloten in Pfelling nutzen konsequent moderne Sicherheitstechnik:  

FLARM/ADS-B: Die Mitführung eines elektronischen Kollisionswarnsystems wird dringend empfohlen. Viele der am EDMS stationierten Luftfahrzeuge sind mit Empfängern ausgestattet.  

Aktiv Fliegen: In thermisch aktiven Phasen sollte der Pilot nicht nur den Schirm, sondern permanent den Horizont scannen.

Funk: Das Mitführen eines Flugfunkgeräts (sofern die Lizenz vorhanden ist) ermöglicht es, die Durchsagen von Straubing Info mitzuhören und sich über ankommenden Verkehr zu informieren.  

Strategien für den Streckenflug (XC) ab Pfelling

Bogen-Pfelling ist ein exzellentes Sprungbrett für Streckenflüge. Wer die Hürde des ersten Thermikanschlusses nach dem Schlepp meistert, hat mehrere Optionen für weite Flüge.

Der Einstieg: Die Ortschaft Bogen als Trigger

Ein klassischer Geheimtipp lokaler Piloten ist die Ortschaft Bogen selbst. Die versiegelten Flächen der Stadt, insbesondere die Gewerbegebiete im Westen, wirken als thermische Hotspots. Oft wird nach dem Ausklinken direkt Kurs auf Bogen genommen, um dort den ersten soliden "Bart" zu finden, der einen bis an die Wolkenbasis trägt.  

XC-Routen-Szenarien

Die Wald-Route (Nord-Nordost): Bei südwestlicher Windströmung driften Piloten in Richtung der ersten Hügel des Bayerischen Waldes. Über Stationen wie Windberg (70 m Hanghöhe) oder den Pröller können weitere Thermikquellen erschlossen werden. Diese Route ist landschaftlich reizvoll und bietet bei ausreichender Höhe Sicherheit durch zahlreiche Landemöglichkeiten in den Tälern.  

Die Donau-Route (Südost): Dieser Kurs folgt dem Verlauf der Donau in Richtung Deggendorf und Passau. Hierbei muss jedoch peinlichst genau auf die Luftraumgrenzen des EDMS und potenziell andere aktive Segelfluggelände geachtet werden.

Die Flachland-Traverse (West): Gegen den Wind oder bei schwachen Windlagen in Richtung Regensburg. Diese Route erfordert hohe fliegerische Expertise, da sie rein auf der Ablösung über Agrarflächen basiert.

Geheime Landeplätze und Außenlandungen

Bei XC-Flügen ab Pfelling ist die landwirtschaftliche Struktur des Gäubodens zu beachten. Während der Erntezeit bieten die abgeernteten Getreidefelder ideale und harmlose Landemöglichkeiten. Im Frühjahr und Frühsommer sollte jedoch unbedingt auf Flächen mit hohem Bewuchs (Mais, Raps) verzichtet werden, um Flurschäden zu vermeiden. Ein inoffizieller, aber oft genutzter Außenlandeplatz bei Streckenabbrüchen Richtung Westen ist das Gelände am Sportplatz Pfelling, sofern der Flugbetrieb dort nicht gestört wird.  

Zugang, Logistik und Aufenthalt

Ein erfolgreicher Flugtag in Pfelling beginnt mit der richtigen Logistik. Da es sich um ein Windenstreckengelände handelt, unterscheidet sich der Ablauf deutlich von Berggeländen.

Anreise und Parkplatzsituation

Die Erreichbarkeit ist durch die Nähe zur Autobahn A3 (Ausfahrt Bogen) hervorragend.

PKW: Die Anfahrt erfolgt über Bogen Richtung Pfelling. Parkmöglichkeiten befinden sich im Bereich des Sportplatzes oder an ausgewiesenen Flächen am Rande der Schleppstrecke. Es ist strikt darauf zu achten, keine landwirtschaftlichen Fahrzeuge zu behindern.  

ÖPNV: Der Bahnhof Bogen ist etwa 20 Minuten Fußweg vom Bogenberg entfernt, zum Schleppgelände in Pfelling ist jedoch ein Taxi oder ein Fahrrad empfehlenswert.  

Fußweg: Da das Gelände flach ist, entfallen mühsame Aufstiege. Die "Wanderung" beschränkt sich auf das Auslegen des Schirms am Startpunkt der Schleppstrecke.

Gastronomie und Übernachtung: "After-Flight" in Niederbayern

Die Region bietet exzellente Möglichkeiten zur Einkehr und zur Übernachtung, was Pfelling auch für mehrtägige Aufenthalte attraktiv macht.

Name Typ Besonderheit Quelle Pension zum Donauufer Unterkunft Direkt in Pfelling, ideal für Piloten, ruhig gelegen. Landgasthof Wurm Gastronomie / Hotel Bodenständige Küche in Bärndorf, gute Parkmöglichkeiten. Zur Schönen Aussicht Restaurant Auf dem Bogenberg, bester Blick über das Flugrevier. Gasthaus zum Donauufer Gastronomie Traditionelle bayerische Küche, oft Treffpunkt nach dem Fliegen.   Alternative Fluggebiete bei falschem Wind

Sollte der Wind in Pfelling nicht passen (z. B. zu starker Süd- oder Westwind), bietet die Umgebung attraktive Ausweichmöglichkeiten:

Windberg: Nur wenige Kilometer entfernt, ideal zum Soaring bei Westwind (70 m Höhendifferenz).  

Hausstein (Deggendorf): Ein anspruchsvolles Thermikgebiet für Südostlagen (300 m Höhendifferenz), jedoch nur für geübte Piloten.  

Hoher Bogen: Ein klassisches Berggelände bei Neukirchen b. Hl. Blut für Nord- und Nordostlagen (ca. 460 m Höhendifferenz) mit Sessellift-Anbindung.  

Geheimtipps lokaler Experten

Der wahre Mehrwert für Besucher ergibt sich aus den Details, die nicht in Standard-Datenbanken stehen.

Webcams und Wetter-Quellen

Lokale Piloten verlassen sich nicht nur auf den DHV-Wetterbericht. Zur Beurteilung der aktuellen Lage vor Ort werden folgende Ressourcen genutzt:

Webcam Bogenberg: Erlaubt eine Einschätzung der Bewölkung über dem Donautal und zeigt, ob sich bereits erste Cumuli bilden.  

Wetterstation Straubing-Wallmühle: Die aktuellen Winddaten (METAR) geben Aufschluss über die reale Windstärke und -richtung im Tal, was für den Windenbetrieb entscheidend ist.  

Bayern-Lüfter-Netzwerk: Private Wetterstationen in der Umgebung von Bogen bieten oft präzisere Bodenwinddaten als großflächige Modelle.

Typische Anfängerfehler in Pfelling

Unterschätzung der Donau-Stabilisierung: Oft sieht man Piloten, die zu früh nach dem Ausklinken über die Donau fliegen. Das kühle Wasser wirkt stabilisierend ("Sinken"), was den Flug oft vorzeitig beendet. Bleiben Sie über den Feldern oder am Bogenberg-Hang!

Hektik beim Schlepp: Ein unruhiger Startlauf führt oft zu Pendelbewegungen am Seil. In Pfelling ist ein sauberer, kontrollierter Startlauf das A und O für eine gute Ausklinkhöhe.

Luftraum-Ignoranz: Wer die Grenzen der CTR Straubing nicht im Vario programmiert hat, riskiert nicht nur seine Lizenz, sondern gefährdet den Fortbestand des gesamten Geländes.

Die beste Thermikquelle: Das Zementwerk und Industriegebiete

Erfahrene Piloten wissen, dass die dunklen Dächer der Industrieanlagen im Westen von Bogen sowie das dortige Zementwerk exzellente Wärmespeicher sind. Selbst an Tagen mit schwacher allgemeiner Thermik finden sich hier oft zuverlässige Ablösungen, die den Einstieg in die Höhe ermöglichen.  

Sicherheit, Regeln und Notfall-Informationen

Sicherheit hat in einem Gelände mit so hoher Luftraumkomplexität oberste Priorität.

Kontakt und Einweisung

Bevor der Schirm in Pfelling ausgelegt wird, ist die Kontaktaufnahme mit dem Geländehalter Christian Michalsky oder den aktiven Piloten vor Ort obligatorisch. Eine Einweisung umfasst:  

Die aktuellen Sektorenregelungen mit Straubing Info.

Die Besonderheiten der Schleppstrecke (Hindernisse, Stromleitungen).

Die bevorzugten Landevolten unter Berücksichtigung des Windenbetriebs.

Notfall-Management

Im Falle eines Unfalls ist die Rettungskette aufgrund der flachen Topographie gut organisiert. Der Sportplatz Pfelling dient im Notfall als markanter Punkt für Rettungshubschrauber.  

Notruf: 112

Flugplatz Straubing (Info): +49 9429 308 (wichtig zur Information des Towers bei Zwischenfällen im Luftraum).  

Krankenhaus: Das Kreiskrankenhaus Bogen befindet sich in unmittelbarer Nähe und ist auf Notfälle spezialisiert.  

Zusammenfassende Bewertung des Geländes

Bogen-Pfelling ist ein Juwel für Piloten, die das Flachlandfliegen lieben und die technische Herausforderung des Windenschlepps schätzen. Es ist kein Gelände für "Genuss-Abgleiter", sondern ein taktisch anspruchsvolles Revier für Kenner.

Aspekt Bewertung Begründung Thermik Exzellent Gäuboden bietet enorme Energie für Ablösungen. XC-Potenzial Hoch Einstieg in den Bayerischen Wald ist bei guter Basis möglich. Anspruch Hoch Luftraum Straubing erfordert höchste Disziplin. Logistik Sehr gut Kurze Wege, gute Anbindung, hervorragende Gastronomie. Sicherheit Gut Klare Regeln, aber hohe Verkehrsdichte im Luftraum. Export to Sheets

Der Pilot, der Pfelling besucht, sollte eine gesunde Portion Respekt vor den rechtlichen Rahmenbedingungen mitbringen, wird dafür aber mit Flügen belohnt, die eine ganz andere Qualität als alpine Flüge haben. Das lautlose Aufdrehen über dem Bogenberg, während unten die Kreuzfahrtschiffe auf der Donau vorbeiziehen, gehört zu den ästhetischen Highlights des deutschen Gleitschirmsports. Pfelling ist ein Beweis dafür, dass man keine 2.000 Meter hohen Berge braucht, um große fliegerische Freiheit zu erleben – vorausgesetzt, man beherrscht sein Handwerk und kennt seine Grenzen.

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