StartseiteFluggebieteDeutschlandBaden-WürttembergBalgheim-Lindenhof

Balgheim-Lindenhof

Landungen:1
Koord.:48.0703°N, 8.7594°E
Piloten-GuideStartplätzeInfoAnmelden
In Google Maps öffnen

Geländekarte

3D terrain map preview

Start- & Landeplätze

0 Startplatzätze, 1 Landeplatz

Balgheim-Lindenhof Landeplatz

Landung
Höhe663m ü. M.
Koord.48.0703, 8.7594
Korrekt?

Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Fluggebietsanalyse und Operativer Experten-Guide: Das Aerologische System Dreifaltigkeitsberg & Balgheim-Lindenhof

Korrekt?

Prämisse und Zielsetzung dieses Reports

Dieser Forschungsbericht stellt eine erschöpfende Analyse des Fluggeländes Dreifaltigkeitsberg mit dem zugehörigen Landeplatz Balgheim-Lindenhof dar. Während konventionelle Datenbanken wie der DHV-Geländeatlas oft nur statische Basisdaten liefern, zielt dieses Dokument darauf ab, die komplexen aerologischen, logistischen und luftrechtlichen Zusammenhänge dieses anspruchsvollen Reviers der Schwäbischen Alb zu dekonstruieren.

Der Fokus liegt auf einer operativen Nutzbarkeit für Piloten, die über den lokalen Platzflug hinausgehen und das Potenzial der "Albkante" für den Streckenflug (Cross Country / XC) ausschöpfen wollen. Dabei werden implizite Risiken, die sich aus der Nähe zum Segelfluggelände Klippeneck ergeben, ebenso detailliert behandelt wie die mikro-meteorologischen Besonderheiten, die zwischen einem traumhaften Soaring-Abend und einem gefährlichen Lee-Flug entscheiden.

Korrekt?

Geographische und Topographische Einordnung

Das Fluggebiet befindet sich am südwestlichen Rand der Schwäbischen Alb, einer der markantesten geologischen Formationen Süddeutschlands. Der Dreifaltigkeitsberg (985 m bis 998 m MSL) ragt als exponierter Sporn aus dem Albtrauf hervor und überblickt die Ebene der Baar.

Der Landeplatz "Balgheim-Lindenhof" (663 m MSL) liegt in der Talsohle südwestlich des Berges. Diese topographische Konstellation – ein steil abfallender Trauf, der in eine flache Ebene übergeht – schafft ein klassisches Leewellen- und Soaring-Profil, das jedoch stark von der großräumigen Wetterlage abhängig ist. Die Höhendifferenz von ca. 220 m (effektive Arbeitshöhe oft höher durch Soaring-Effekte) erscheint auf dem Papier moderat, täuscht jedoch über das enorme thermische Potenzial hinweg, das durch die südwestliche Exposition maximiert wird.  

Parameter Spezifikation Referenz Startplatz Dreifaltigkeitsberg (N 48°03'57.83" E 8°46'55.29") Landeplatz Balgheim-Lindenhof (N 48°04'13.23" E 8°45'33.90") Höhe Start (MSL) 965 m – 998 m Höhe Landung (MSL) 663 m – 700 m Effektive Höhendifferenz ca. 220 m – 300 m Startrichtung Süd-West (SW) bis West (W) Geländehalter Drachenfliegerverein Spaichingen e.V.

Korrekt?

Mikro-Meteorologie und Aerologische Charakteristika

Die Flugbedingungen am Dreifaltigkeitsberg werden nicht primär durch die überregionale Wetterlage bestimmt, sondern durch deren Interaktion mit der spezifischen Orographie der "Albkante". Das Verständnis dieser Wechselwirkungen ist für Piloten überlebenswichtig.

Korrekt?

Die Albkante als Strömungshindernis

Der Albtrauf fungiert als massive Barriere für westliche Luftmassen. Wenn Luft aus dem Rheingraben oder über den Schwarzwald kommend auf die Alb trifft, wird sie zum Aufsteigen gezwungen.

Der Luv-Effekt (Soaring): Da der Dreifaltigkeitsberg als Sporn aus der Linie des Traufs hervorragt, bündelt sich die Anströmung. Dies erzeugt einen Venturi-ähnlichen Effekt, der die Windgeschwindigkeit an der Kante lokal erhöhen kann. Für Gleitschirmflieger bedeutet dies, dass auch bei scheinbar schwachem Wind im Tal an der Kante laminare, tragende Bedingungen herrschen können.

Die Thermische Exposition: Die Ausrichtung nach Süd-West (SW) ist nahezu ideal für thermische Entwicklung. Ab dem späten Vormittag steht die Sonne senkrecht auf der Flanke. Der unterhalb der Startwiese liegende Mischwald speichert Feuchtigkeit und Wärme anders als die darüber liegenden Felskanten, was zu zuverlässigen Abrisskanten (Triggerpunkten) führt.

Korrekt?

Analyse der Windfenster

Die Daten der lokalen Wetterstationen (z.B. Holfuy "Spaichingen 3-er") und die Erfahrungen des Vereins zeigen ein klares Muster für Fliegbarbeit.

Korrekt?

Der Grüne Sektor: Süd-West (SW) bis West (W)

Dies ist das primäre Betriebsfenster des Geländes.

Charakteristik: Bei reinen SW-Lagen strömt die Luft "sauber" auf den Hang. Turbulenzen sind minimiert, und die Thermik kann sich ungestört von der Kante lösen.

Windgeschwindigkeit: Ideal sind Geschwindigkeiten zwischen 10 und 20 km/h. Bei stärkerem Wind (> 25 km/h) wird der Vorwärtsflug für Gleitschirme problematisch, da der Düsen-Effekt an der Kante die Geschwindigkeit lokal auf über 40 km/h beschleunigen kann.

Korrekt?

Der Kritische Sektor: Nord-West (NW)

Mit zunehmender Nordkomponente wird das Gelände anspruchsvoller.

Problem: Der Wind streicht nicht mehr frontal auf, sondern "schleift" an der Kante entlang. Dies führt zu Zerrissenheit in der Thermik. Zudem liegen Teile des Aufstiegsweges und der Startplatz selbst potenziell im Lee von nördlich vorgelagerten Strukturen des Albtraufs.  

Empfehlung: Bei ausgeprägtem NW-Wind ist erhöhte Vorsicht geboten; oft lohnt sich ein Blick auf alternative Startplätze, da das Soaring-Band unterbrochen sein kann.

Korrekt?

Die Rote Zone: Nord (N) bis Ost (O) - Die "Bise-Falle"

Eine der größten Gefahren am Albtrauf ist die Unterschätzung von Ostwindlagen (Bise).

Das Trugbild: Da der Startplatz unterhalb der Hangkante auf der Westseite liegt, ist man dort bei Ostwind im Lee. Es kann am Startplatz absolut windstill sein oder sogar ein leichter thermischer Aufwind (Anabatischer Hangwind) "den Hang heraufziehen".

Die Gefahr: Sobald der Pilot startet und über die Kante steigt oder hinausfliegt, trifft er auf die turbulente Leewalze des über das Plateau wehenden Ostwindes. Dies führt zu massiven Kappenstörungen (Klappern) und extremem Sinken.

Indikator: Ein Blick auf die Windmesswerte auf dem Plateau (Klippeneck oder Wetterstationen) ist obligatorisch. Wenn dort Ostwind herrscht, ist der Start am Dreifaltigkeitsberg streng verboten.

Korrekt?

Thermik-Qualität und Jahreszeiten

Die Thermik am Dreifaltigkeitsberg ist oft "sportlich". Durch die harte Kante und den Walduntergrund bilden sich oft enge, starke Bärte.

Frühjahr: Extrem starke Ablösungen. Die Temperaturdifferenz zwischen dem noch kalten Felsgestein und der sich schnell erwärmenden Luft im Tal sorgt für hohe Steigwerte, aber auch für Turbulenz.  

Herbst: Oft die schönste Zeit für "Genussflieger". Wenn Inversionswetterlagen das Tal in Nebel hüllen, kann man am Dreifaltigkeitsberg oft über dem Nebelmeer in der Sonne soaren ("Above the clouds" Szenario).

Korrekt?

Detaillierte Infrastruktur-Analyse

Die Infrastruktur des Geländes ist zweigeteilt: Der hochgelegene, spirituell und touristisch geprägte Startplatz und der funktionale, landwirtschaftlich eingebettete Landeplatz.

Korrekt?

Startplatz: Der "Dreifaltigkeitsberg" (998 m)

Der Startplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Klosterkirche der Claretiner. Dies verleiht dem Start eine besondere Atmosphäre, erfordert aber auch Rücksichtnahme auf Pilger und Wanderer.

Korrekt?

Topographie und Startlauf

Neigung: Der Startplatz ist eine Schneise, die mittelsteil beginnt und dann steiler abfällt.

Sanierung: Der Drachenfliegerverein hat in der Vergangenheit umfangreiche Auffüllarbeiten an der Startwiese durchgeführt. Ziel war es, Unebenheiten (Löcher, Buckel) zu beseitigen, um den Startlauf – insbesondere für Drachenflieger, die eine höhere Laufgeschwindigkeit benötigen – sicherer zu machen.  

Besonderheit Drachenrampe: Historisch bedingt durch den "Drachenfliegerverein" gibt es spezifische Infrastruktur für Hängegleiter (Rampe), was in vielen reinen Gleitschirmgebieten heute fehlt.  

Startabbruch: Aufgrund der Topographie ist ein Startabbruch frühzeitig zu entscheiden. Sobald man über die Kante ist, gibt es kein Zurück ("Point of no return").

Korrekt?

Vorbereitungsraum

Es gibt ausreichend Platz zum Auslegen der Schirme. Da der Startplatz auch von Zuschauern frequentiert wird (beliebtes Ausflugsziel), sollten Leinen und Material kompakt gehalten werden, um keine Wege zu blockieren.

Korrekt?

Landeplatz: "Balgheim-Lindenhof" (663 m)

Der Landeplatz liegt am südöstlichen Ortsrand von Balgheim, in Richtung Dürbheim.

Korrekt?

Anflug und Volte

Lageerkennung: Aus der Luft ist der Landeplatz gut an der Nähe zum "Lindenhof" (einem Gehöft/Gebäudeensemble) und der Straße Richtung Dürbheim zu erkennen.

Windsack: Ein Windsack ist vorhanden und muss zwingend beachtet werden. Im Tal können sich Windrichtungen von der Höhenströmung unterscheiden (Talwindsysteme).

Einteilung: Eine klassische Linksvolte ist Standard, sofern Wind oder Hindernisse nichts anderes diktieren.

Korrekt?

Gefahrenschwerpunkte im Endanflug

Stromleitungen: Wie in ländlichen Gebieten üblich, verlaufen Versorgungsleitungen entlang von Straßen und Feldwegen. Piloten berichten von der Notwendigkeit, "höllisch aufzupassen". Eine aggressive Tiefflug-Einteilung ist hier fehl am Platz. Es gilt: Lieber etwas höher anfliegen und Höhe über der freien Wiese abbauen ("Abachtern").  

Weidezäune: Die Wiese wird landwirtschaftlich genutzt. Temporäre, kaum sichtbare Weidezäune können vorhanden sein.

Thermische Ablösung: Da der Landeplatz oft in der prallen Sonne liegt, können sich mittags "Dust Devils" oder starke thermische Ablösungen direkt im Landefeld bilden, die den Schirm im Endanflug plötzlich heben oder entlasten.

Korrekt?

Logistik: Transport und Erreichbarkeit

Das Fluggebiet verfügt über keinen kommerziellen Bergbahnbetrieb. Dies filtert das Publikum und sorgt dafür, dass primär engagierte Sportpiloten vor Ort sind.

Korrekt?

Anfahrt und Parken

Zum Startplatz: Die Anfahrt erfolgt über Spaichingen auf den Dreifaltigkeitsberg. Oben gibt es einen großen Wanderparkplatz. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Startplatz.  

Navi: Dreifaltigkeitsberg 1, 78549 Spaichingen.

Zum Landeplatz: Der Landeplatz in Balgheim ist ebenfalls per PKW erreichbar. Parken sollte strikt auf ausgewiesenen Flächen erfolgen, um Konflikte mit Landwirten zu vermeiden.

Korrekt?

Shuttle und "Hike & Fly"

Da es keinen festen Shuttle gibt, organisieren sich Piloten oft in Fahrgemeinschaften.

Die sportliche Alternative: Der Aufstieg zu Fuß ist äußerst beliebt. Der "Randweg vom Dreifaltigkeitsberg zum Klippeneck" oder direkte Wanderwege führen hinauf.

Zeitbedarf: 30-45 Minuten für trainierte Geher.

Charakter: "Toller nicht ganz einfacher Trail" – festes Schuhwerk ist empfohlen, besonders bei Nässe, da der Weg rutschig sein kann.  

Vorteil: Man ist unabhängig vom Auto und wärmt sich für den Flug auf.

Korrekt?

Luftraumstruktur und Regulatorische Anforderungen (Kritisch)

Dieser Abschnitt behandelt den wichtigsten administrativen Aspekt des Fluggebiets: Die Koexistenz mit dem Segelflug.

Korrekt?

Das Segelfluggelände Klippeneck

Das Klippeneck, nordöstlich des Dreifaltigkeitsbergs gelegen, ist eines der bedeutendsten Segelflugzentren Deutschlands. Es finden dort intensive Schulungs-, Wettbewerbs- und Leistungsflüge statt.  

Konfliktpotenzial: Segelflugzeuge sind schnell (100–250 km/h) und im Windenstart oder F-Schlepp nur eingeschränkt manövrierfähig. Gleitschirme sind langsam und statisch.

Sichtflugregeln: Das Prinzip "Sehen und Gesehen werden" ist hier essenziell.

Korrekt?

Die B-Schein-Pflicht (Unbeschränkter LFS)

Aufgrund dieser komplexen Luftraumsituation gilt für Gastpiloten eine harte Restriktion:

Regel: Gastpiloten benötigen zwingend den unbeschränkten Luftfahrerschein (B-Schein).  

Begründung: Der A-Schein deckt in Deutschland nur Flüge in Platznähe ab. Das Fliegen am Dreifaltigkeitsberg erfordert jedoch oft, den Bereich des Startplatzes zu verlassen (Streckenflugansätze) und in Lufträume einzudringen, die eine höhere navigatorische Kompetenz und Luftraumbeobachtung erfordern.

Ausnahmen: Keine bekannt. Die Regel dient dem Schutz aller Luftraumnutzer.

Korrekt?

Anmeldeprozess und Gastflugregelung

Der Drachenfliegerverein Spaichingen e.V. verwaltet das Gelände.

Anmeldung: Gäste müssen sich anmelden. Früher oft per Eintrag in Listen am Startplatz oder im Vereinsheim/Hangar.  

Flugleiter: Starts sind oft nur gestattet, wenn ein Flugleiter anwesend ist. Dieser koordiniert ggf. telefonisch oder per Funk mit dem Startleiter am Klippeneck, um gefährliche Annäherungen während der Betriebszeiten zu vermeiden.  

Gebühren: Bemerkenswerterweise wird in Quellen erwähnt, dass teilweise keine Startgebühr erhoben wird. Dies ist eine Geste der Gastfreundschaft, die durch strikte Einhaltung der Regeln honoriert werden sollte.

Korrekt?

Taktischer Leitfaden: Streckenflug (XC)

Der Dreifaltigkeitsberg ist mehr als ein "Abgleiter-Berg". Er ist das Tor zur "Rennstrecke Albkante". Der aktuelle Streckenrekord des Vereins wird mit beachtlichen 187 km angegeben , was das Potenzial unterstreicht.

Korrekt?

Die Standard-Route: "Albkante Nord-Ost"

Dies ist die "Autobahn" für Streckenjäger.

Start & Hausbart: Nach dem Start gilt es, im Hausbart (meist direkt vor dem Startplatz oder leicht westlich über dem Wald) Arbeitshöhe zu gewinnen. Ziel ist es, deutlich über Kantenhöhe (mind. 1200-1300 m MSL) zu kommen.

Sprung 1: Zum Klippeneck: Dies ist die erste psychologische Hürde. Man fliegt gegen den potenziellen Segelflugverkehr.

Taktik: Hohe Wachsamkeit. Nicht in den Winden-Sektor einfliegen. Die Thermik steht oft an der Kante des Klippeneck-Plateaus.

Sprung 2: Zum Plettenberg: Der Plettenberg ist markant durch seinen Turm. Hier steht oft ein starker, zuverlässiger Bart.

Weiterweg: Über den Lochenstein Richtung Burg Hohenzollern und Roßberg.

Korrekt?

Herausforderungen beim XC

Talsprünge: Die Albkante ist nicht durchgehend. Einschnitte durch Täler (z.B. bei Balingen) unterbrechen das Soaring-Band. Hier muss man "hoch ankommen", um den Sprung zu schaffen.

Lee-Fallen: Jeder Vorsprung der Albkante hat ein Luv und ein Lee. Bei unsauberer Windrichtung (zu viel West) können die Rückseiten der Vorsprünge turbulent sein.

Rückflug: Gegen den Wind zurückzufliegen ist oft mühsam. Viele Piloten planen "One-Way"-Flüge und nutzen den ÖPNV (Hohenzollerische Landesbahn/Ringzug) für den Rückweg.

Korrekt?

Alternativen und "Plan B": Der Zundelberg

Wenn am Dreifaltigkeitsberg der Wind "falsch" steht (oft Nord-Ost), muss der Flugtag nicht enden. Der Verein unterhält ein Ausweichgelände.

Korrekt?

Startplatz Zundelberg

Lage: Nördlich von Spaichingen.

Koordinaten: N 48°03'16.42" E 8°44'56.94".  

Ausrichtung: Nord (N) bis Nord-Ost (NO).  

Funktion: Dieses Gelände ist der "Bise-Retter". Wenn der kalte Ostwind bläst, der den Dreifaltigkeitsberg ins gefährliche Lee taucht, steht er am Zundelberg ideal an.

Voraussetzung: Auch hier ist eine Einweisung erforderlich. Es ist ein weniger frequentiertes Gelände, daher ist die Abstimmung mit den Locals umso wichtiger.

Korrekt?

Gastronomie, Unterkunft und "Après-Fly"

Das soziale Erlebnis ist ein integraler Bestandteil des Fliegens in Spaichingen.

Korrekt?

Gaststätte Dreifaltigkeitsberg

Direkt am Startplatz gelegen, ist dies der soziale Hub.

Atmosphäre: Kombination aus Pilgerstätte und Fliegertreff.

Angebot: Authentische Küche (teilweise griechisch-deutsch gemischt, laut Quellen ).  

Öffnungszeiten: Montag ist Ruhetag. Unter der Woche (Di-Fr) oft Mittagspause (14-17 Uhr geschlossen), am Wochenende durchgehend geöffnet.  

Tipp: Nach einem Abend-Soaringflug hier einzukehren und den Sonnenuntergang über der Baar zu beobachten, gehört zum Pflichtprogramm.

Korrekt?

Unterkunft und Verpflegung im Tal

Balgheim: Der Ort ist klein. Das "Lindenhof" bezieht sich beim Fliegen meist auf den Flurnamen des Landeplatzes.

Spaichingen: Als größere Stadt bietet Spaichingen diverse Hotels und Supermärkte.

Camping: Das wilde Campen am Landeplatz oder Startplatz ist generell in Deutschland problematisch. Es wird empfohlen, offizielle Campingplätze in der Region Donaubergland zu nutzen oder beim Verein anzufragen, ob bei Veranstaltungen (Fliegerfeste) temporäres Campen geduldet wird.

Korrekt?

Sicherheit und Risikomanagement: Zusammenfassung

Fliegen in Spaichingen ist sicher, wenn man die Regeln respektiert. Die Unfallquellen sind fast immer menschliches Versagen durch Missachtung der lokalen Besonderheiten.

Korrekt?

Die "Todsünden" am Dreifaltigkeitsberg

Start bei Ostwind: Tödliche Gefahr durch Lee-Rotoren. Niemals versuchen!

Einflug in den Segelflugsektor: Lebensgefahr durch Kollision oder Wirbelschleppen von Schleppmaschinen.

Unterschätzen der Landeplatz-Hindernisse: Stromleitungen im Endanflug übersehen.

Korrekt?

Notfallnummern

Rettungsleitstelle: 112

Verein (Drachenflieger Spaichingen): +49 (0)7424/6172 (Clubheim/Halle).  

DHV Störungsmeldung: Bei Unfällen ist auch der DHV zu informieren.

Korrekt?

Fazit

Das Fluggebiet Dreifaltigkeitsberg / Balgheim-Lindenhof ist ein Juwel für den versierten Piloten. Es bietet eine seltene Kombination aus logistischer Einfachheit (Start und Landeplatz gut erreichbar), enormem sportlichen Potenzial (Streckenflüge > 100 km) und einer aktiven, gastfreundlichen Vereinskultur.

Der Schlüssel zum Genuss liegt hier in der Selbsteinschätzung. Wer den B-Schein besitzt, die Segelflug-Regeln verinnerlicht und die Lee-Falle bei Ostwind respektiert, findet hier eines der besten thermischen Soaring-Reviere Süddeutschlands. Für Anfänger oder reine "Abgleiter-Piloten" ohne Streckenerfahrung ist das Gelände aufgrund der Luftraumkomplexität und der thermischen Power nur bedingt geeignet – hier wäre eine Betreuung durch eine Flugschule oder erfahrene Vereinsmitglieder dringend anzuraten.

Finaler Tipp: Ein Anruf beim Verein oder ein Besuch am Wochenende, um sich persönlich vorzustellen ("Briefing abholen"), öffnet oft Türen und Herzen – und sichert die wertvollsten Insider-Tipps zur aktuellen Tagesform der "Albkante".

Korrekt?

Fluggebiete in der Nähe

Dreifaltigkeitsberg-Spaichingen
Baden-Württemberg
Zundelberg
Baden-Württemberg
Balgheim
Baden-Württemberg
Unter dem Eichenhärtle / Schnellgalgen
Baden-Württemberg
Hohenkarpfen
Baden-Württemberg
Mehr in Baden-Württemberg
Bergrettung
112